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Opitz Holzbau GmbH & Co. KG |

FLEXI HOMES werden in der Opitz Zukunftsfabrik gebaut

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Menschenwürdige Flüchtlingsunterkünfte: Martin Opitz hält Wort

Kurz nach der öffentlichen Vorstellung des ersten Prototyps nimmt das seit 75 Jahren bestehende Unternehmen Opitz Holzbau in der Zukunftsfabrik in Neuruppin die serielle Fertigung modularer Flüchtlingsunterkünfte auf. Sie heißen OPITZ FLEXI HOMES, bestehen überwiegend aus dem nachwachsenden Werkstoff Holz, sind modular konzipiert und lassen sich bei Bedarf um Anbauten erweitern, aufstocken und sogar zu Wohnhäusern kombinieren. Auch der Einsatz im Rahmen des mehrgeschossigen sozialen Wohnungsbaus ist bei dieser Opitz-Eigenentwicklung technisch bereits vorgesehen.



Der industrielle Hersteller von Bausystemen aus Holz mit Firmensitzen in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt hat das innovative Konzept für hochisolierte, bezugsfertige Behelfsunterkünfte selbst entwickelt. Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke, Landrat Ralf Reinhardt sowie Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde zollten der zielführenden Initiative des mittelständischen Holzbauunternehmens Anerkennung und Respekt. Erste Aufträge liegen bereits vor, wie Opitz-Geschäftsführer Bodo Mierisch mitteilt. Die serielle Produktion der FLEXI HOMES läuft in der Opitz Zukunftsfabrik planmäßig an.



"Wir haben unsere Fertigungskapazitäten in Rekordzeit verdoppelt, um dem Land und den Kommunen bei der Bewältigung ihrer Aufgabe spürbar zu helfen, Flüchtlinge winterfest und menschenwürdig einzuquartieren. Sogar mit dem Bau einer zusätzlichen Produktionshalle haben wir kurzerhand begonnen und gehen davon aus, darin schon bald ebenfalls standardisierte Holzbauelemente in Großserie herstellen zu können. Was wir jetzt aber dringend brauchen, sind weitere motivierte Mitarbeiter, die mit dem Werkstoff Holz umgehen können. Ein Dutzend zusätzliche Stellen sind bei uns kurzfristig zu besetzen", führt Martin Opitz aus.



Mehr noch: Aus Verbundenheit mit Neuruppin will der angesehene Holzbauunternehmer eine gemeinnützige Stiftung gründen: Die Martin Opitz-Stiftung soll vor allem benachteiligte junge Menschen zielgerichtet ins Arbeitsleben integrieren, um ihnen eine Perspektive auf dauerhafte Zugehörigkeit zu einer sozialen Gemeinschaft zu bieten. Dies kündigte Martin Opitz am 2. Oktober bei seiner Rede zum 75-jährigen Bestehen seines Holzbauunternehmens vor rund 300 geladenen Gästen an, darunter zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wie beispielsweise Fernsehmoderator, Filmemacher und Buchautor Dr. Franz Alt.



OPITZ FLEXI HOMES



Die modularen Behelfsunterkünfte sind zunächst in zwei Versionen geplant:

a. mit Wohnflächen von ca. 18 m^2 -- bei einer Breite von 3 m und einer Länge von 6 m - zur Unterbringung von drei Personen bzw.

b. mit ca. 24 m^2 Wohnfläche - bei einer Breite von 3 m und einer Länge von 12 m - für 4 Personen.

Die lichte Raumhöhe beträgt bei beiden Modellen 2,50 m. Diese Größen orientieren sich an den in Brandenburg geltenden Vorgaben für die Unterbringung von Personen in Gemeinschaftsunterkünften. Andere Abmessungen sind je nach landesspezifischer Gesetzgebung problemlos realisierbar.



Hochgradig standardisiert



Die Übergangsunterkünfte lassen sich nach Angaben von Entwickler und Firmenchef Martin Opitz nach Bedarf später ganz einfach zu vollwertigen Häusern oder Kitas etc. umbauen. Die Module müssen dazu nur geteilt bzw. durch den Anbau weiterer Module erweitert werden. Die Montage der Systeme erfolgt auf einer Bodenplatte, einem Schraub- oder Betonstreifenfundament. So ist der Aufbau praktisch an jedem vorgesehenen Standort innerhalb kürzester Zeit möglich. Für die Dächer kommen Tragwerke aus Nagelplattenbindern zum Einsatz, die Opitz Holzbau ebenfalls in der Zukunftsfabrik herstellt.



Die Wände und Fußböden bestehen aus Holztafelelementen mit OSB Platten, wobei die Außenwände schon ab Werk hochgedämmt sind. Auch hierin besteht ein erheblicher Vorteil gegenüber einfachen Metallcontainern, die oft nicht richtig isoliert sind und Kälte hereinlassen. Die neuen OPITZ FLEXI HOMES werden serienmäßig mit einer Elektroheizung angeliefert und sind winterfest. Raufaser und ein Linoleumfußboden sind standardmäßig vorgesehen, so dass die kommunalen Auftraggeber bezugsfertige Flüchtlingsunterkünfte erhalten, die auf Wunsch auch gleich mit Möbeln ausgestattet werden können.



Der Preis für eine komplette Behelfsunterkunft beträgt je nach Ausstattung etwa 11.000 Euro netto, was vergleichsweise sehr günstig ist. Zu den eigentlichen Wohneinheiten kommen Küchen-, WC und Sanitär- bzw. Duschcontainer hinzu; ihre Anordnung erfolgt jeweils am Ende oder in der Mitte einer Unterkunftsreihe, was individuell auftragsbezogen geplant werden kann. Die Anlagen sind ein- bzw. zweigeschossig. Die Obergeschosse erreicht man über eine Treppe, die immer an der Gebäudeaußenseite montiert wird, um wertvollen Platz in den Unterkünften zu sparen.



In Serie gefertigt



Das Besondere an der Opitz-Eigenentwicklung ist, dass die Konstruktion auf standardisierten Holzbauelementen basiert, die auf hochmodernen Industrieanlagen in großen Stückzahlen besonders wirtschaftlich hergestellt werden können. Als Anbieter von Raumsystemen für Kommunen ist Opitz Holzbau im Segment der Asylantenheime und Behelfsunterkünfte schon lange tätig und gilt daher als sehr erfahren. Das innovationsbegeisterte Neuruppiner Unternehmen, dessen Wurzeln im Rheinland liegen, kennt den breit gefächerten kommunalen Bedarf an vorgefertigten Systemlösungen.



Von daher darf die serienreife Modulidee der OPITZ FLEXI HOMES, die Martin Opitz am 2. Oktober als Highlight des 75-jährigen Firmenjubiläums zusammen mit Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke, Landrat Ralf Reinhardt und dem Neuruppiner Bürgermeister Jens-Peter Golde enthüllte, sowohl als pragmatische Antwort auf den akuten Wohnraumbedarf als auch als Nukleus für einen neuen sozialen Wohnungsbau in Brandenburg und Deutschland betrachtet werden.(az)



Weitere Informationen über die neuen OPITZ FLEXI HOMES gibt es direkt beim Unternehmen unter Fon 0 33 91/51 96-34 oder E-Mail info@opitz-holzbau.com. Anfragen der Medien beantwortet Frau Sabine Opitz-Becker: Fon 02 21/5 10 86 94, E-Mail: sabine.opitz@opitz-holzbau.com.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Sabine Opitz-Becker (Tel.: +49 (0) 221 / 510 86 94), verantwortlich.

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Unternehmensprofil: Opitz Holzbau GmbH & Co. KG


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