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Halbzeit in der Bewerbungsphase zum 1. Deep Tech Award 2015

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Bis 20. November Chance auf 50.000 Euro Preisgeld für innovative Lösungen im Bereich Hardware und systemnaher Software nutzen

Halbzeit beim 1. Deep Tech Award (DTA): Bis zum 20. November 2015 haben Unternehmen aus ICT-bezogenen Technologiefeldern die Möglichkeit, mit ihren innovativen Lösungen und Produkten aus den Bereichen Hardware oder systemnaher Software im Rahmen des 1. Deep Tech Award mit einem "Deep Tech Star" ausgezeichnet zu werden.



Der Wettbewerb ist besonders zugeschnitten auf Einreichungen kleinere und mittlere Unternehmen, da die auszufüllenden Bewerbungsunterlagen schlank strukturiert sind und ohne großen Personaleinsatz ausgefüllt werden können. Der Preis ist insgesamt mit 50.000 Euro dotiert und wird anteilig aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.



"Es ist großartig, welch interessanten Lösungen bisher die Jury erreicht haben. Das Konzept, den "Deep Tech Award" auf die Bereiche Hardware und systemnahe Software zu fokussieren, wird sehr gut angenommen. Wir fühlen uns gemeinsam mit unseren Partnern, die den "Deep Tech Award" erdacht und auf den Weg gebracht haben, rundum bestätigt, dass wir beim DTA die manchmal in der Wahrnehmung unterschätzten Segmente der IT-Welt Hardware und systemnahe Software ins Rampenlicht stellen. Wir freuen uns schon jetzt auf die Preisvergabe im Rahmen des SIBB SUMMITs am 10. Dezember in Berlin und ermutigen die IT-Firmen natürlich weiter, sich bis zum 20.11. munter zu bewerben. Der Bewerbungsprozess ist bewusst einfach gehalten, und das Preisgeld ist mit insgesamt 50.000 Euro, wie wir finden, auch sehr lukrativ", sagt SIBB-Geschäftsführer, René Ebert.



Eingereicht werden können anwendungsorientiere und erprobte Lösungen und Produkte im Bereich Hardware und systemnaher Software wie z.B.:



• neuartige und innovative Hardware-Designs: neue Chip- und/oder Rechnerarchitekturen, Hardwareunterstützung für spezifische Aufgabenfelder

• neuartige Sensoren und Aktoren

• Innovationen für Kommunikationsinfrastrukturen: neue Übertragungsverfahren Routing- und Weiterleitungsstrategien, innovative Netze und Kommunikationsprotokolle

• mobile Hardwarekomponenten, einschließlich neuartiger Zusatzhardware für mobile Endgeräte

• hocheffiziente Algorithmen, insbesondere solche mit kreativer Nutzung von spezieller Hardware oder Infrastruktur

• innovative IT-Security-Lösungen: Sicherheits-Hardware, systemnahe Security



In die Bewertung der Jury fließen der Innovationsgrad, mögliche Alleinstellungsmerkmale, Vorteile und Mehrwert aus der Nutzerperspektive ebenso ein, wie das vorhandene Marktpotenzial, das Datenschutz- und Datensicherheitskonzept und das Design.



Folgende Persönlichkeiten aus der Berlin-Brandenburger IT-Welt bilden die Jury:



Thomas Schröter, Vorstandsvorsitzender SIBB e.V: Thomas Schröter war selbst Gründer und Geschäftsführer von Software-Unternehmen mit mehr als 140 Mitarbeitern und über 17 Jahre in der IT-Branche tätig. Im Jahr 2003 gründete er die Corporate Finance Beratung eventurecat und 2012 die förderbar GmbH, eine auf die IT-und Internet-Industrie spezialisierte Fördermittelberatung. Thomas Schröter wurde im Mai 2007 in den Vorstand des SIBB e.V. gewählt, seit 2014 ist der 53-Jährige Vorstandsvorsitzender des IT-Branchenverbandes der Hauptstadtregion. Besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Finanzierung der Berliner und Brandenburger IT-Unternehmen bei Wachstum, Restrukturierung oder Nachfolge. Darüber hinaus ist er Aufsichtsratsmitglied der FRIENDSHIP SYSTEMS AG und als Vertreter der IT- und Internet-Industrie Mitglied des Bürgschaftsausschusses bei der Bürgschaftsbank zu Berlin Brandenburg. Seine private Leidenschaft gehört dem Mountainbike-Marathon, dem Laufsport und den damit verbundenen Reisen.



Michael Pemp: Der Referent bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung für die IKT Branche, Telekommunikation und Postwesen gilt als ausgewiesener Experte der IT-Branche und IT-Anwendungen in der Berliner Senatsverwaltung. Schwerpunkte seiner Arbeit sind wirtschafts-und technologiepolitisch untersetzte Themen und damit verbunden Innovationsmanagement und Innovationsfinanzierung. Michael Pemp ist studierter Wirtschaftsingenieur.



Jens Tamm, IT-Berater: Der langjährige Manager in Führungspositionen betreute komplexe Hosting und Outsourcing-Lösungen in mehreren Datacentern. Jens Tamm verfügt über eine ausgewiesene Expertise in der Telekommunikations- und IT-Industrie. Vor seinem Wechsel an die Spitze von Interoute in Deutschland und Österreich bekleidete er unterschiedliche Führungspositionen. Über mehrere Stationen, unter anderem im Partnermanagement bei der Strato AG und als Gründer des Startups livingNet Medien AG, kam er im Jahre 2001 zum Hosting-Anbieter PSINet. Dort baute er als Partner Manager strategische Kooperationen und Technologiepartnerschaften unter anderem mit HP, IBM sowie Agenturen und Systemintegratoren auf. Er studierte Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft in Kiel und Berlin.



Prof. Dr. Björn Scheuermann, Leiter des Lehrstuhls für technische Informatik, Humboldt Universität Berlin: Björn Scheuermann ist Inhaber des Lehrstuhls für Technische Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er studierte in Mannheim Mathematik und Informatik, promovierte 2007 in der Informatik an der Universität Düsseldorf und übernahm dort 2008 eine Juniorprofessur für Mobile und Dezentrale Netzwerke. 2011 folgte er zunächst einem Ruf auf eine Professur für Telematik an der Universität Würzburg und übernahm später eine Professur für IT- Sicherheit an der Universität Bonn, bevor er 2012 an die HU Berlin wechselte. Seine Interessen liegen im Bereich des Entwurfs von Rechner- und Netzwerksystemen. Neben vielen erfolgreichen Kollaborationen mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft hat sein Lehrstuhl auch bereits mehrere erfolgreiche Startups hervorgebracht. Derzeit arbeitet er unter anderem an Kommunikationstechnik für mehr Effizienz und Sicherheit im Straßenverkehr, an Verfahren für den technischen Datenschutz sowie an Netzwerken für Industrie-4.0-Anwendungen.



Prof. Dr. Tobias Friedrich, Hasso-Plattner Institut für Softwaretechnik GmbH: Von 2012 bis 2015 war Tobias Friedrich Leiter des Lehrstuhls für Theoretische Informatik der Universität Jena. Seit April 2015 leitet er das Fachgebiet Algorithm Engineering am Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam. Seine Schwerpunkte sind effiziente Algorithmen für große Netzwerke, Schwarmintelligenz und stochastische Optimierung.



Tim Lange, Vorstand und Gründer der casenio AG, Berlin: Tim Lange entwickelt und vertreibt mit seinem Unternehmen das intelligente Hilfe und Komfortsystem casenio. Das Unternehmen ist mit dem Deutschen Seniorenlotsen zertifiziert. Das Siegel zeichnet seniorengerechte Produkte und Dienstleistungen unter der Berücksichtigung der Seniorenfreundlichkeit, Produktvielfalt, dem Preis-Leistungs-Verhältnis und der Qualität der Produkte aus. Darüber hinaus siegte das Unternehmen im Halbfinale beim Pitch "30in30in30" von Aging 2.0. Der internationale Wettbewerb zeichnet Start-ups aus, die besonders gute Ideen zum Thema "Älter werden in der Zukunft" entwickeln. Langes Unternehmen wurde zudem ausgezeichnet mit dem SmartHome Deutschland Award als eines der drei besten "Start-ups im Bereich SmartHome/SmartBuilding". Darüber hinaus ist Lange seit 1995 Vorstand von Die Netz-Werker-AG Berlin, einem IT-Systemhaus mit Schwerpunkt Beratung und Cloud-Services.




Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr René Ebert (Tel.: 030 / 40 81 91 280), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 961 Wörter, 8310 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: SIBB e.V.

Über den IT‐Branchenverband SIBB e.V.
1992 gründeten engagierte Unternehmer den Verband als Software-Initiative Berlin Brandenburg. Heute ist der SIBB e.V. etablierter Partner der gesamten Branche in der Hauptstadtregion und Mitgestalter der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Er ist Interessenverband für Unternehmen der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Der SIBB e.V. vernetzt die Akteure der Branche und vertritt ihre Interessen in Politik und Gesellschaft. Der Verband sorgt für einen aktiven Austausch über die Branchengrenzen hinaus. Zahlreiche Veranstaltungen des Verbands fördern Austausch, Kooperation und Wissenszuwachs. Zum regelmäßigen Angebot gehören Foren, Netzwerke, Stammtische und kompakte Seminare. SIBB-Kongresse und Messeauftritte bilden Höhepunkte des Jahres. Zu den Mitgliedsunternehmen gehören IT-Dienstleister und Software-Anbieter, Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen der digitalen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Etablierte Institutionen und namhafte Unternehmen finden sich ebenso darunter wie Startups.

SIBB region ist das Netzwerk für die IT- und Internetwirtschaft in Brandenburg und Bestandteil des SIBB e.V. und hat seinen Sitz in Wildau. Das Netzwerk SIBB region wird vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.


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