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MarkMonitor zeigt, wie Sie Fälschungen erkennen können

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Schnäppchenjäger aufgepasst – am Cyber Monday sind Online-Shopper besonders gefährdet auf Markenpiraten hereinzufallen


Nächste Woche ist es wieder soweit: Am sogenannten Cyber Monday starten der Online-Handel mit dem Weihnachtsgeschäft und damit beginnt die große Rabattschlacht: Allein Amazon warb letztes Jahr mit mehr als 5.000 Sonderangeboten. Viele andere Händler wie Galeria Kaufhof, Redcoon oder Zalando ziehen nach und versprechen Rabatte von bis zu 80 Prozent. Vermeintlich paradiesische Zeiten für Schnäppchenjäger. Vermeintlich – denn hier ist Vorsicht geboten. Auch Markenpiraten nutzen die Gunst der Stunde, um auf Kosten ahnungsloser Verbraucher den großen Reibach zu machen.



„Mittlerweile wimmelt es im Netz von gefälschten Markenwaren, die unter anderem über gefakte Webshops oder Marktplätze wie Amazon, Ebay und Alibaba vertrieben werden. Für den Verbraucher sind die billigen Kopien kaum zu erkennen, denn heute sind nicht nur die Webseiten der Betrüger so professionell aufgebaut, dass selbst versierte Online-Käufer darauf hereinfallen. Auch die Angebote sind preislich so nah am Original ausgerichtet, dass diese leicht mit Sonderangeboten verwechselt werden können. Insbesondere an einem Tag, an dem es überall Rabatte hagelt, ist daher Vorsicht geboten“, erklärt Stefan Moritz, Regional Director DACH beim Online-Markenschutz-Experten MarkMonitor.

 

Damit es bei der Schnäppchenjagd keine böse Überraschung gibt, zeigt MarkMonitor, worauf Online-Käufer achten sollten, um billige Kopien von hochwertiger Markenware zu unterscheiden.

 

1. Der Preis

Normalerweise ist der Preis ein guter Indikator, um gefälschte Produkte zu erkennen, auch wenn sich immer mehr Anbieter von Plagiaten im Internet den Preisen der Originalware annähern. Grundsätzlich gilt aber: ist das Angebot zu schön, um wahr zu sein, ist es das vermutlich auch. Allerdings kann dieses Kriterium am Cyber-Monday ausnahmsweise nicht herangezogen werden, da zu dieser besonderen Zeit auch seriöse Anbieter mit großzügigen Rabatten winken. Um sicher zu gehen, dass die gekauften Waren auch wirklich Markenprodukte sind, sollten Verbraucher an diesem speziellen Tag nur bei Händlern kaufen, die sie kennen und denen sie vertrauen.

 

2. Die Webadresse

 

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Webadresse. So lassen sich Piratenseiten oft schon an der URL erkennen. Falsch geschriebene Markennamen zu verwenden, ist ein beliebter Trick bei Fälschern. In diesem Fall nutzen Online-Betrüger oft den Namen der Originalmarke mit einem unauffälligen oder häufigen Tippfehler im Domainnamen. Wer also im Internet nach einer bestimmten Marke sucht, sollte sich den Link und die Webseite genau ansehen und auf Tippfehler und Buchstabendreher prüfen.

 

3. Die Webseite

 

Auch wenn eine Fälscher-Website auf den ersten Blick sehr professionell wirkt, kann es Hinweise geben, dass sie nicht von einem seriösen Anbieter betrieben wird. Am besten schaut man sich das Impressum oder die Seite mit häufig gestellten Fragen (FAQ-Seite) an. Diese werden meist nicht sorgfältig gepflegt oder sind erst gar nicht vorhanden. Oftmals ist es auch ein Hinweis, wenn Webseiten Begriffe wie Outlet, Sale oder Discount enthalten. Garantiert nichts falsch machen kann man, wenn man auf der Homepage eines Markenunternehmens die Liste der autorisierten Händler einsieht und dort einkauft.

 

4. Datenschutz

 

Betrüger machen sich in der Regel nicht die Mühe, die Daten ihrer Opfer zu schützen. Dies zeigt sich unter anderem auf der Bezahlseite. Werden dort Informationen unverschlüsselt übertragen sollten Verbraucher lieber vom Kauf absehen. Dass es sich um eine unverschlüsselte Verbindung handelt können auch Laien erkennen. In diesem Fall steht weiterhin "http://" anstatt des sicheren "https://" in der Adresszeile des Browsers.

 

5. Rücknahmegarantie

 

Legitime Webseiten informieren ihre Kunden über ein mögliches Rückgaberecht und wie dieses geregelt ist. Wenn ein bestellter Markenartikel nicht gefällt oder passt oder wenn die Ware beschädigt ist, muss der Käufer diesen zurückschicken können. Sind derartige Informationen nicht vorhanden, ist die Wahrscheinlichkeit größer dass es sich um eine betrügerische Seite handelt

 

6. Erfahrungsberichte

 

Eine weitere Möglichkeit, sich über die Legitimität eines Online-Händlers zu informieren, sind Erfahrungsberichte anderer Kunden. Eine Suchanfrage mit "Shop+Betrug" sollte schnell wichtige Erkenntnisse bringen. Wer ganz sicher gehen möchte, sollte nur bei bekannten Händlern, seriösen Marktplätzen oder großen Ketten einkaufen. Zwar kann es auch hier vorkommen, dass Fälschungen ins Angebot geschmuggelt werden, aber es gibt zumindest einen greifbaren Ansprechpartner, an den sich Kunden dann mit ihren Regressansprüchen wenden können.

Wer diese Tipps beherzigt kann auch am Cyber-Monday ruhigen Gewissens auf Schnäppchenjagd gehen. Im Zweifel erhält er das gewünschte Produkt vielleicht nur zu geringem Rabatt und nicht zum Super-Sonderpreis. Aber die Freude über den geringen Preis währt bekanntlich weniger lange als der Ärger über die mindere Qualität.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Josef Thaurer (Tel.: 08917959180), verantwortlich.


Keywords: MarkMonitor, Cyber Monday, Markenfälschung, Internet,

Pressemitteilungstext: 624 Wörter, 4759 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: Markmonitor


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