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One Phone-Konzept: Neue Umsatzchancen für Mobilfunkanbieter

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Unternehmen verlangen schlüsselfertige Lösungen mit geringen Kosten


Düsseldorf - Nachdem das Wachstumspotenzial bei Privatkunden ausgereizt scheint, entdecken die Mobilfunkbetreiber zunehmend die Geschäftskunden für sich. Die Ziele bleiben dabei dieselben: mehr Teilnehmer, mehr Umsatz pro Teilnehmer, starke Bindung an den Anbieter. Der Unterschied zu den Privatkunden zeigt sich vor allem in den Mitteln, mit denen die Betreiber diese Ziele erreichen wollen. Hier spielen mobile Unternehmenslösungen eine entscheidende Rolle. "Der Umsatz durch bestehende Geschäftskunden lässt sich vor allem dadurch steigern, dass immer mehr Geschäftsvorgänge auf mobile Geräte verlagert werden. Um diesen Effekt zu erzielen setzen die Betreiber vor allem auf multifunktionale Endgeräte. Statt verschiedener Geräte mit unterschiedlichen Vertragsbedingungen hat der Kunde jetzt nur noch ein Gerät, über das er alle Dienste nutzt, die in seinem Unternehmen benötigt werden: Sprachdienste über Festnetz und Mobilfunk, E-Mail und Zugang zum Firmennetz", so die Marktanalyse von Ralf Sürtenich, Sales Development Manager Enterprise bei Ericsson Deutschland http://www.ericsson.com/de .

Eine derartige Bündelung von Diensten würde außerdem neue Geschäftskunden anlocken. Experten gehen davon aus, dass die Mobilfunknutzung bei Geschäftskunden von derzeit zehn bis 20 Prozent auf 60 bis 80 Prozent steigen könnte. "Damit diese Schätzungen Realität werden, müssen natürlich nicht nur die Endgeräte stimmen, sondern vor allem auch die Angebote der Netzbetreiber. Das bedeutet im Klartext: Ein multifunktionales Endgerät kann man nur dann effektiv nutzen, wenn auch die entsprechende Vielfalt an Diensten zur Verfügung steht - und das möglichst aus einer einzigen Quelle. Für ein Unternehmen wird der Wechsel zu einer mobilfunkzentrierten Kommunikationsstruktur erst dann attraktiv, wenn er Vorteile mit sich bringt", erklärt Sürtenich.
Diese Vorteile könnten verwaltungstechnischer Natur sein: Statt für jeden einzelnen Dienst einen gesonderten Vertrag abzuschließen, gebe es nur noch eine Vereinbarung für das gesamte Bündel. Das Ziel seien dabei langfristige Verträge mit individuell ausgehandelten monatlichen Festbeträgen für Sprach- und Datenübertragung. Für beide Seiten - Kunde und Betreiber - bedeute das ein weitaus geringeres Kalkulationsrisiko. "Vereinbarungen mit einer Laufzeit von mehreren Jahren senken außerdem die Abwanderungsrate um rund 60 Prozent. Die Umsetzung von derartig umfassenden mobilen Kommunikationslösungen für Unternehmen macht auch die Rolle der Netzbetreiber vielseitiger. Statt wie bisher lediglich die Dienste bereitzustellen, müssen sie ihren Kunden nun auch die entsprechenden Endgeräte vermitteln und verkaufen. Dazu kommt ein weites Spektrum an Servicedienstleistungen. Es reicht von der Entwicklung individueller Unternehmenslösungen über deren Umsetzung und Integration bis hin zu Wartung und Netzmanagement. Bei den festnetzorientierten Kommunikationslösungen von heute werden diese Aufgaben oft von verschiedenen Unternehmen übernommen. Der Wandel zu neuen, mobilen Strukturen bietet den Mobilfunkbetreibern die einmalige Möglichkeit, all diese strategischen Funktionen auf sich zu vereinen. Allerdings wird das nur für diejenigen Anbieter gelten, die diese Chancen frühzeitig und konsequent nutzen", weiß Sürtenich.

Die Wahl der richtigen mobilen Kommunikationslösung hänge dabei auch von Art und Größe des Kundenunternehmens ab. Kleine und mittelständische Unternehmen seien für Mobilfunkbetreiber eine besonders attraktive Zielgruppe. "Rund vier Fünftel der mobilen Arbeitsplätze in Europa sind in Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern. Diese Teilnehmer nutzen mobile Kommunikationsmittel rund viermal so häufig wie Privatkunden. Für kleine Unternehmen müssen dabei drei wichtige Voraussetzungen erfüllt werden: Die Lösungen müssen erstens sofort einsetzbar sein, zweitens im Tagesgeschäft schnell und einfach funktionieren und drittens eine transparente Kostenstruktur aufweisen.

Um diese Zielgruppe zu erreichen, müssen Betreiber daher schnell installierbare Komplettlösungen zu festen monatlichen Gebühren anbieten. Je umfangreicher das Angebot an Sprach- und Datendiensten, desto Erfolg versprechender das Paket. Denkbar sind: virtuelle mobile Nebenstellenanlagen, Push E-Mail, mobiles Lesen und Bearbeiten von Dokumenten, mobiles Customer Relations Management (CRM), mobiles Endgerätemanagement und ein sicherer Zugang zum Firmennetz. So lassen sich beispielsweise Umsätze mit kleinen Unternehmen durch netzbasierte Nebenstellenanlagen um bis zu 30 Prozent steigern. Durch Push-E-Mail-Dienste steigt der monatliche Umsatz pro Teilnehmer um rund 20 Euro", führt Sürtenich aus.

Großunternehmen wollten oft ihre bestehenden internen Telefonnetze und IT-Strukturen behalten und suchen nach einer kosteneffizienten Möglichkeit, diese um mobile Anwendungen zu erweitern. Hier komme es darauf an, die Produktivität ihrer Außendienstmitarbeiter zu steigern. Außerdem müssten diese Lösungen sich mit so komplexen Bereichen befassen wie Konvergenz, Sicherheit, Management, Kostenkotrolle und auch Hosting-Möglichkeiten beinhalten. Auf Wunsch des Betreibers könnte das auch der Ausrüster übernehmen. "So kann sich der Betreiber auf sein Kerngeschäft konzentrieren, die Betriebskosten senken und seine Angebote schneller auf den Markt bringen", so Sürtenich. Die erfolgreiche Einführung mobiler Kommunikationsstrukturen hänge vor allem von der Vielfalt der angebotenen Funktionen abhängt. "Anders als Privatkunden denken Unternehmen stärker effizienz- und kostenorientiert. Sie sind nicht bereit, in nette 'Gimmicks' zu investieren und erwarten von ihrer neuen Infrastruktur in erster Linie niedrigere Kosten und höhere Produktivität. Zudem sind sie nicht bereit, lange Installations- und Umstellungsphasen in Kauf zu nehmen. Gefragt sind schlüsselfertige Lösungen mit geringen Betriebskosten", resümiert Sürtenich.


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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