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Investition in die Zukunft

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Ausblick auf das Baujahr 2016 von Unipor-Geschäftsführer Dr. Thomas Fehlhaber

Eine bekannte Entwicklung setzt sich fort: Der Wohnraumbedarf wird auch 2016 weiter steigen. Um bezahlbare Mietwohnungen gerade in Ballungszentren zu schaffen, bedarf es weiterer Anreize für Investoren und moderner Bauweisen. Eine Einschätzung zu bereits beschlossenen und anzustrebenden Maßnahmen gibt Unipor-Geschäftsführer Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber in diesem Autorenbeitrag.



2015 war ein ereignisreiches Jahr für die deutsche Bauwirtschaft. Das akute Wohnraumdefizit in den Metropolen, besonders im Bereich des preiswerten Wohnraums, nahm weiter zu. Trotz steigender Neubauzahlen konnte der jährliche Bedarf von aktuell 350.000 bis 400.000 Wohnungen nicht annähernd gedeckt werden. Auch 2016 wird der stetig hohe Trend zur Binnenwanderung - weg aus ländlichen Gebieten, hin in die Ballungszentren - seinen Teil zur bestehenden Problematik beitragen. Ein erhöhter Zuwanderungsstrom wird die Wohnraumsituation und die Notwendigkeit für Neubau dann noch einmal verstärken. Um diesen Bedarf decken zu können, müssen sehr kurzfristig passende Rahmenbedingungen für die Förderung des Wohnungsbaus geschaffen werden. Dabei ist zu begrüßen, dass die Bundesregierung bereits weitere Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung gestellt hat: Mit der zusätzlichen Summe von einer halben Milliarde Euro jährlich bis zum Jahr 2019 ist ein erster Grundstein gelegt. Diese Gelder werden den Wohnungsbau im städtischen Bereich spürbar antreiben. Doch steht dem ein großer Mangel an Baugrundstücken innerhalb der Städte gegenüber: Kommunen müssten mehr Bauland zur Verfügung stellen. Zugleich werden im Bausektor solche Lösungen immer wichtiger, mit Hilfe derer sich möglichst viel Wohnfläche auf wenig Platz schaffen lässt.



Anreize für private Investoren schaffen



Neben Maßnahmen der öffentlichen Hand sind aber auch mehr private Investitionen nötig. Natürlich spielen hier insbesondere wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. Um ausreichend Anreize zu schaffen, ist es etwa zwingend erforderlich, die Möglichkeiten zur degressiven Abschreibung (AfA) im Mietwohnungsneubau wieder zu verbessern: Eine Lösung wäre, die Abschreibungen von den jetzigen zwei auf die früheren vier Prozent zu erhöhen. So ließe sich dem Umstand Rechnung tragen, dass ein Gros der heute verwendeten Bauteile und technischen Anlagen nur eine geringere Nutzungsdauer aufweist. Durch eine Anhebung der AfA würde sich der Markt zudem für Privatleute mit mittleren Einkommen öffnen, die im Mietwohnungsbau eine attraktive Wertanlage oder Altersvorsorge sehen. Ein weiteres Hemmnis, das es zeitnah zu überwinden gilt, sind die bürokratischen Hürden auf staatlicher Ebene. Sollen in Zukunft jährlich rund 400.000 neue Wohneinheiten entstehen, so müssten die Prozesse außerhalb der Baustelle beschleunigt werden. Denn nicht der Bau selbst kostet Zeit, sondern vor allem der Weg dahin. Es ist daher dringend notwendig, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu verkürzen. Ein pragmatischer wie überzeugender Ansatz sind hier Typenhäuser, die nicht erst im Einzelfall geprüft und genehmigt werden müssen. So ließe sich eine große Anzahl an Wohneinheiten innerhalb schnellster Zeit errichten und damit die akute Nachfrage stillen. Gleichwohl sind diese Gebäude nicht nur kurzfristige "Notlösungen", sondern über einen längerfristigen Zeitraum vollumfänglich nutzbar. Da sie mit modernen Mauerziegeln schnell und problemlos zu errichten sind, müssen hier keine Kompromisse in Sachen Architektur und Klimaschutz eingegangen werden.



Kein Gegensatz: Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit



In Zukunft werden innovative Ansätze im Bausektor immer wichtiger. Besonders im Hinblick auf die seit 2016 verschärfte Energieeinsparverordnung müssen Bauherren immer mehr auf sowohl wirtschaftliche als auch nachhaltige Bauweisen achten. Massives Unipor-Ziegelmauerwerk bietet hier eine optimale Lösung: Es lässt sich äußerst wirtschaftlich errichten und bietet eine langlebige, robuste Gebäudehülle. Die Kostentreiber im Bausektor liegen ohnehin nicht auf Seiten des Rohbaus, wie aktuelle Zahlen erneut attestieren: so auch die bereits viel zitierte Studie der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (Kiel). Diese zeigte auf, dass der Rohbauanteil - im Vergleich zu den Gesamtkosten des Gebäudes - von knapp 54 Prozent im Jahr 2000 auf nur noch 46 Prozent in 2014 gesunken ist. Zeitgleich haben sich die Qualitätsstandards von Mauerziegel deutlich erhöht: Sie erfüllen sicher die vielfältigen Anforderungen an Energieeffizienz und modernen Wohnkomfort, wie hohen Schallschutz, gute Brandsicherheit und wohngesunde Raumluft. Mit dem Unipor-Ziegel-System lassen sich daher mehrgeschossige Wohnbauten schnell und nachhaltig erstellen - ideal für die Wohnungswirtschaft. So sehen wir uns auch für die Anforderungen im Baujahr 2016 optimal aufgestellt.



Autor: Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber,

Geschäftsführer der Unipor-Ziegel-Gruppe



Die vollständige Pressemitteilung sowie printfähige Bilder stehen zum Download bereit unter: dako pr


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Dr. Thomas Fehlhaber (Tel.: 089-7498670), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 694 Wörter, 5631 Zeichen. Als Spam melden

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