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Nur noch 75 Tage D-Mark - Unternehmen wiegen sich in trügerischer Sicherheit

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Nach wie vor werden die Probleme der Umstellung der IT auf den Euro unterschätzt. Zahlreiche Unternehmen sind der Auffassung, mit der Wiedergabe von Euro-Werten wäre es getan und haben noch immer nicht mit den eigentlichen Umstellungsarbeiten ihrer IT-Systeme begonnen. Stichprobenartige Untersuchungen von Micro Focus haben zudem ergeben, dass sogar in abgeschlossenen Euro-Projekten noch jede Menge Probleme verborgen sind.

In 75 Tagen, wenn am 1. Januar 2002 die Ausgabe des Euro-Bargelds beginnt, läuft auch die letzte Schonfrist für die IT-Systeme ab: Nach diesem Stichtag müssen sämtliche Anwendungen von D-Mark auf Euro umgestellt sein. Schon jetzt ist jedoch absehbar, dass viele Unternehmen diesen Termin nicht einhalten können. Nach wie vor konzentrieren sich die Unternehmen auf die Fragen der Bargeldeinführung und unterschätzen die Probleme der Umstellung der IT. Viele sind zufrieden, wenn auf Bildschirmen und Dokumenten die Euro-Beträge ausgegeben werden.

"Die Tatsache, dass mittlerweile die meisten Anwendungen bereits die neue Währung anzeigen und auch ausdrucken können, wiegt die Unternehmen in trügerischer Sicherheit", erklärt Joachim Blome, Leiter der Euro Task Force von Micro Focus in Ismaning bei München. "In vielen Fällen wurde dabei aber nur eine externe Konversionsfähigkeit hergestellt: Intern rechnen die Systeme mit D-Mark, für die Darstellung nach außen werden alle Beträge lediglich mit dem festen Konversionsfaktor in Euro umgerechnet."

Ab dem 1. Januar 2002 ist aber jedes Unternehmen verpflichtet, seine Hauswährung auf Euro umzustellen. Die D-Mark muss dann aus der gesamten IT verschwunden sein. Das heißt, dass jedes Betragsfeld und jede Währungskonstante in sämtlichen Software-Anwendungen überprüft und gegebenenfalls umgestellt werden muss. Dies wirkt sich nicht nur auf die unvermeidlichen Rundungen aus, sondern vor allem auf die Währungskonstanten, beispielsweise für die Berechnung von Schwellen- und Grenzwerten, Mindestbestellmengen, Versandkostenpauschalen, Versicherungssummen, Gehaltsbestandteilen usw. Diese müssen nicht nur umgerechnet, sondern einzeln auf glatte Werte angepasst werden. Dabei handelt es sich meist nicht um reine IT-Probleme. In vielen Fällen müssen auch Business-Entscheidungen gefällt werden, zum Beispiel bei Betragswerten, die auch in AGBs oder Zahlungsbedingungen enthalten sind.

"Die meisten Unternehmen unterschätzen diese Aufgaben", erklärt Blome weiter. "Es sind aufwändige Tests und Probleläufe nötig, die meist mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Da der Stichtag unerbittlich näher rückt, ist bei Unternehmen, die mit der Umstellung jetzt erst beginnen, das IT-Chaos zum 1. Januar vorprogrammiert."

Aber auch Unternehmen, die ihre Euro-Hausaufgaben gemacht haben, sollten sich nicht zu sehr in Sicherheit wiegen. So zeigten stichprobenartige Untersuchungen, die Micro Focus bei vermeintlich erfolgreich abgeschlossenen Euro-Projekten durchgeführt hat, dennoch zahlreiche D-Mark-Felder. "Unternehmen, die ihre Euro-Umstellung schon hinter sich haben, sollten die verbleibende Zeit für weitere Tests nutzen", rät Joachim Blome daher. "Jeder jetzt entdeckte Fehler spart nach dem 1. Januar 2002 eine Menge Ärger und Kosten."

Diese Presseinformation ist ab sofort im Internet abrufbar unter www.pr-com.de

Micro Focus ist ein weltweit führender Anbieter von Werkzeugen und Beratungsleistungen für die Erstellung von COBOL-Anwendungen. Von der Neuentwicklung über die Software-Pflege bis zur Integration von Legacy-Applikationen in moderne Technologien wie das Web oder Java bietet Micro Focus eine durchgängige, auf zahlreichen Plattformen verfügbare Produktlinie. Über 7.000 Kunden in aller Welt schätzen Performance und Skalierbarkeit der Micro Focus-Lösungen. Micro Focus mit Hauptsitz in Newbury, Großbritannien, und deutschen Niederlassungen in Ismaning bei München und in Dortmund, beschäftigt insgesamt 450 Mitarbeiter.

Weitere Informationen unter: www.microfocus.com

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ulrich Schopf, verantwortlich.

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