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Akamai und IBM kooperieren bei der Weiterentwicklung der E-Business-Infrastruktur für Unternehmen

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Cambridge, MA/Sommers, NY, 18. Oktober 2001 - Akamai Technologies, Inc. (Nasdaq: AKAM), führender Anbieter von globalen, hochperformanten Diensten für die Lieferung von Internet-Inhalten, Streaming Media, verteilten Web-Applikationen und kompletten Internetseiten, und IBM haben die Einführung von Internet-Infrastruktur-Services der nächsten Generation angekündigt. Im Rahmen der Kooperation wird die E-Infrastructure-Software WebSphere mit Web-Hosting- und Content-Delivery-Services für Unternehmen kombiniert, die das globale Akamai-Netzwerk mit über 13.000 Servern im Edge-Bereich des Internet nutzen.

Akamai und IBM wollen insbesondere eng beim Einsatz der IBM E-Infrastructure-Software WebSphere für das Management großvolumiger Transaktionen zusammenarbeiten, um die Implementierung von E-Business-Applikationen im globalen Netzwerk von Akamai zu beschleunigen. Beide Unternehmen werden ihren Kunden über IBM Global Services zudem E-Business-Infrastrukturlösungen, darunter auch Akamais EdgeSuiteSM Service anbieten.

Vereinfachte E-Business-Infrastruktur

IBMs WebSphere Software wird mittels Integration von ESI (Edge Site Includes) an den Akamai EdgeSuite Service angepasst. ESI ist eine einfache Markup-Language, die als Standard für die dynamische Zusammenstellung von Webseiten-Fragmenten (z.B. Aktienkurse, oder individuelle Katalogpreise) vorgeschlagen wurde. Durch die Nutzung des ESI-fähigen WebSphere-Edge-Servers und Akamais EdgeSuite können Kunden sehr dynamische Websites und Applikationen, die sich


durch eine hohe Performance und niedrige Kosten mittels der Nutzung des Edge-Computing auszeichnen, einfach entwickeln, einsetzen und verwalten. Ein Online-Händler kann so beispielsweise Seiten entwickeln bei denen einzelne Fragmente wie Werbegraphiken direkt mit Verkaufspreisen verknüpft werden und diese dann hochperformant über das globale Netzwerk von Akamai seinen Endkunden bereitstellen.

Rob Batchelder, Research Director bei Gartner, Inc., einem auf die Branche spezialisierten Research- und Beratungsunternehmen, erläutert: „Im Web geht der Trend immer stärker von zentralen hin zu dezentralen Architekturen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist die Möglichkeit, Applikationselemente von Web-Systemen dynamisch zu den Punkten zu übertragen, an denen sie am effizientesten ausgeführt werden können. Technologien, die diese Migration ermöglichen und realisieren, sind unabdingbar wenn es darum geht, das Potenzial eines massiv dezentralen Computing-Modells für Web-Services zu nutzen.”

Scott Hebner, Director of WebSphere Marketing bei IBM, erläutert: „Das Web hat sich weiterentwickelt. Wo früher rein statische Webseiten zu finden waren, werden heute zunehmend dynamische und personalisierte Inhalte wie News, Aktienkurse und Kataloge bereit-gestellt. Die Eigenschaften dynamischer Inhalte und Applikationen stellen eine beträchtliche Belastung für die gegebene Netzwerk-infrastruktur dar, die ursprünglich rein für statische Inhalte konzipiert wurde. Durch die Interoperabilität zwischen dem WebSphere Edge Server mit der Multinetzwerk-Serverinfrastruktur von Akamai, werden unsere Lösungen diesen veränderten Anforderungen gerecht. Akamai stellt eine Plattform zur Verfügung, die gerade im E-Business tätigen Unternehmen hilft, Zeit und Kosten zu sparen und eine effizientere Gestaltung ihrer E-Business-Infrastruktur ermöglicht.“

Mit der Zusammenarbeit bieten Akamai und IBM Unternehmen und Entwicklern beim Einsatz der WebSphere Software eine dezentrale Applikationsverarbeitung über das Netzwerk von Akamai. Hierdurch wird die Verarbeitungslast vom zentralen Server auf ein globales, verteiltes Netzwerk bestehend aus Servern ausgelagert, die sich nahe den Benutzern befinden. Durch diese weitergehende Verlagerung der Applikationsverarbeitung in die Netzwerkinfrastruktur des Internet hinein, lassen sich nennenswerte Performance-Steigerungen und Kostensenkungen realisieren. Somit sind die Unternehmen in der Lage, unternehmenskritische E-Business-Applikationen zu entwickeln, die WebSphere und das globale Akamai-Netzwerk nutzen ohne eigene Infrastrukturkomponenten anschaffen oder verwalten zu müssen.

George Kurian, Vice President, Product Marketing bei Akamai, erklärt: „Das zentralisierte Modell des Web-Serving wird zunehmend durch effizientere Distributed-Computing-Methoden ersetzt. Gemeinsam bieten IBM und Akamai Unternehmen heute das Outsourcing ihrer kritischen Infrastruktur aus einer Hand, wodurch sich Kosten-einsparungen, beträchtliche Performance-Steigerungen, bedarfs-gerechte Skalierbarkeit und weltweite Einsatzmöglichkeiten realisieren lassen. Die Kombination der führenden E-Business-Infrastruktur-Sevices von IBM mit unseren ergänzenden Technologien wird es uns erlauben, Unternehmen, die das Web für ihr Geschäft nutzen, noch besser zu unterstützen.“

Komplettlösung für Unternehmen

IBM Global Services wird eigens Berater für die Implementierung der Akamai Services zertifizieren. Zudem richtet IBM ein Project Office ein, das die gemeinsamen Aktivitäten der beiden Unternehmen bei der Bereitstellung einer modernen E-Business-Infrastruktur für heutige Fortune-1000-Unternehmen noch stärker fördern wird. Die E-Business Infrastruktur von IBM umfasst Serviceleistungen wie Beratung, Integration und Web-Hosting und trägt entscheidend zu einer schnelleren Verbreitung der Outsourcing-Lösungen beider Unternehmen bei.

IBM wird ferner als bevorzugter Anbieter von Akamai seine Informationstechnologie und Serviceleistungen, darunter die IBM iSeries Server, Storage-Systeme, Services für Server-Integration und -Installation sowie seine Datenbanklösung DB2 für Akamai bereitstellen.




Weiterentwicklung der Infrastruktur

Im Rahmen der erweiterten Kooperation werden vollständig kompatible Services bereitgestellt, die auf den jeweiligen Stärken der beiden Unternehmen aufbauen. Mit der Kombination des ESI-fähigen WebSphere Edge Server und Akamais EdgeSuite werden Kunden in die Lage versetzt, äußerst dynamische Websites sowie Applikationen mit einer verbesserter Performance bereitzustellen, Infrastrukturkosten zu reduzieren und besitzen darüber hinaus eine Skalierbarkeit, die höchsten Anforderungen gerecht wird.

Für Kunden die bereits die Dienste von Akamai in Anspruch nehmen, bietet der WebSphere Edge Server Vorteile, da er in der Lage ist, großvolumige Transaktionen durchzuführen (Kunden, die WebSphere einsetzen, wickeln täglich weltweit Milliarden von Transaktionen ab) und Web-Services zu unterstützen. Dadurch wird die Verknüpfung und Integration von Business-Applikationen über zahlreiche, verschiedene Systemplattformen hinweg möglich. WebSphere unterstützt neben ESI auch alle anderen gängigen und offenen Internet-Standards, darunter J2EE, XML und nahezu alle Derivate wie UDDI und SOAP.

ESI

Wie bereits kürzlich in einem W3C White Paper veröffentlicht wurde, handelt es sich bei ESI um eine offene Markup-Language, mit der sich Webseiten-Fragmente für die dynamische Zusammenfassung und Bereitstellung im Edge-Bereich des Internet definieren lassen. Somit können Unternehmen jetzt höchst dynamische, Web-basierte Applikationen entwickeln, die dann im Edge-Bereich von Data-Centern oder des Internet zusammengefasst werden, wodurch die Performance gesteigert und die Infrastrukturanforderungen reduziert werden.

IBM plant die Verfügbarkeit einer Betaversion der ESI-fähigen WebSphere-Software für das erste Quartal 2002. In der Zwischenzeit können Kunden, die den WebSphere Edge Server einsetzen, bereits von der Implementierung des Akamai EdgeSuite Service für die dynamische Zusammenstellung von Inhalten im Edge-Bereich profitieren. Akamai plant Pilotprojekte mit WebSphere in seinem globalen Netzwerk ebenfalls bereits im ersten Quartal 2002.


IBM WebSphere
WebSphere ist eine Internet-Infrastruktur-Software – auch Middleware genannt –, die es Unternehmen ermöglicht, E-Business-Applikationen der nächsten Generation, z.B. für E-Commerce im Business-to-Business-Segment zu entwickeln, zu implementieren und zu integrieren. WebSphere unterstützt Business-Applikationen – vom einfachen Web-Publishing bis hin zur unternehmensweiten Transaktionsverarbeitung. WebSphere verändert die Art und Weise, in der Unternehmen die Beziehungen zu ihren Kunden, Partnern und Mitarbeitern verwalten. WebSphere unterstützt neben ESI auch alle anderen gängigen und offenen Internet-Standards, darunter J2EE, XML und nahezu alle Derivate wie UDDI und SOAP. Weitere Informationen zur WebSphere Softwareplattform finden Sie im Internet unter www.ibm.com/websphere.


Über Akamai Technologies
Mit Firmensitz in Cambridge, Massachusetts (USA) betreibt Akamai Technologies Niederlassungen in 12 Städten der USA. In Europa ist Akamai in Frankreich, England und Deutschland (Sitz der Europazentrale) vertreten. Akamai ist der branchenführende Anbieter von Content Delivery Services: Übermittlung von bandbreitenintensiven Objekten wie Grafiken, Banner, Audio, Video, Streaming-Media, Applikationen sowie komplette Webseiten über das Internet. Das Unternehmen stellt seine Dienste für über 3.600 Kunden bereit. Mit derzeit über 13.000 Servern, die in 954 Telekommunikationsnetzwerken in 63 Ländern installiert sind, verfügt Akamai über die weltweit dichteste Serverinfrastruktur. Das hawaiianische Wort „Akamai“ bedeutet „intelligent“ und „clever“.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage unter www.akamai.com

Für weitere Informationen und Bildunterlagen
wenden Sie sich bitte an:

Akamai Technologies Europe
Klaus Kremer
Heisenbergbogen 2
85609 Dornach b. München
Tel.: 089/94 00 6-0
Fax: 089/94 00 6-006
E-Mail: kkremer@akamai.com

Harvard Public Relations
Jürgen Rast/Steffi Weckerle
Westendstrasse 193-195
80686 München
Tel.: 089/53 29 57 - 0
Fax: 089/53 29 57 - 888
E-Mail: jrast@harvard.de
weckerle@harvard.de


Diese Pressemitteilung ist auch als Online-Version unter www.harvard.de auf der Seite "Pressebüro" verfügbar


Web: http://www.akamai.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Kathrin Geisler, verantwortlich.

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