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Wie viele Sklaven halten Sie?

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Evi Hartmann zeigt, wie Fairplay in der Globalisierung funktioniert


Evi Hartmann zeigt, wie Fairplay in der Globalisierung funktioniertUnsere Wirtschaft macht uns zu Sklavenhaltern, sagt Wirtschaftsprofessorin Evi Hartmann. ...

Unsere Wirtschaft macht uns zu Sklavenhaltern, sagt Wirtschaftsprofessorin Evi Hartmann. Wollen wir das? - Nein! Aber wie ist Fairplay in der Globalisierung möglich?

Wenn ein T-Shirt drei Euro kostet, können die Produktionsbedingungen nicht fair sein, soviel ist klar. Wer als Manager dieses T-Shirt im fernen Osten beschafft oder als Käufer im Westen überstreift, blendet die hohen Kosten des günstigen Preises auf Seiten der Produzenten aus. Doch was geht im Kopf des Einkäufers vor, der in der Werkhalle das Elend der Lohnsklaven sieht und anschließend im klimatisierten Büro des Fabrikanten die Order zum denkbar niedrigsten Preis unterschreibt? Wie können Menschen morgens von hunderten toten Näherinnen in Bangladesch hören und abends beim Discounter eine Jeans für 15 Euro kaufen?

Wir haben das große Ganze aus den Augen verloren und damit auch unsere Moral, sagt Evi Hartmann. Und: Wir zahlen alle drauf! Die da unten und wir hier oben. Sie bezahlen mit ihrer körperlichen und wir mit unserer moralischen Gesundheit. Produktion kann ausgelagert werden, Moral nicht. Die Expertin für Supply-Chain-Management will die Globalisierung weder verteufeln noch abschaffen, denn nicht sie ist das Problem, sondern wir - als Wirtschaftstreibende und als Konsumenten - sind es. Viel zu selten fragen wir uns, ob als Unternehmer, Manager oder Verbraucher, wie wir damit umgehen wollen, was die Globalisierung an menschlichem Elend, brennenden sozialen Konflikten und Umweltzerstörung zu Tage fördert.

Evi Hartmann hält uns den Spiegel vor und schildert in erfrischend lockerem Ton, doch inhaltlich drastisch und ohne Umschweife, das Dilemma zwischen Moral und Moneten. Wo bleibt das Korrektiv, fragt die Autorin, und zeigt: Wir können eine Menge tun, um Sklaverei und Ausbeutung ein Ende zu bereiten, global wie lokal. Manchmal ist ein Anstupser durch ein Vorbild oder einen Konkurrenten nötig, um moralisch in die Gänge zu kommen. - Wir haben die Wahl, und es ist allemal besser, ein Teil der Lösung zu sein, als Teil des Problems.

Die Autorin:
Evi Hartmann ist Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Supply Chain Management, an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Die Mutter von vier Kindern forscht und lehrt an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und ist Mitglied im Netzwerk Generation CEO für Frauen in Führungspositionen. Sie schreibt den Blog Weltbewegend.

Evi Hartmann
Wie viele Sklaven halten Sie?
Über Globalisierung und Moral
224 Seiten, Klappenbroschur
EUR 17,95/EUA 18,50/sFr 22,90
ISBN 978-3-593-50543-5
Erscheinungstermin: 18.02.2016 Firmenkontakt
Campus Verlag GmbH
Inga Hoffmann
Kurfürsternstraße 49
60486 Frankfurt am Main
069 976516 22
hoffmann@campus.de
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Inga Hoffmann (Tel.: 069 976516 22), verantwortlich.


Keywords: Nudge, Persönlichkeitsentwicklung, Einkaufsverhalten, Globalisierung, Kritik, Konsum, Betriebswirtschaftslehre, personal development, Shopping behaviour, Globalization, Criticism, Consumption

Pressemitteilungstext: 452 Wörter, 3118 Zeichen. Als Spam melden

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