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pimacon-Studie: Zu viel Papierdokumente in der Produktion hemmen die Effizienz

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In vielen Unternehmen nutzen die Mitarbeiter täglich mehrere Dutzend Papierdokumente in den verschiedenen Arbeitsschritten

 

Widersprüchliche Haltung der Produktionsverantwortlichen zur stärkeren Digitalisierung



(Duisburg, 02.03.2016) Von digitalen Produktionsprozessen sind die meisten Fertigungsunternehmen noch weit entfernt. Nach einer Erhebung der pimacon GmbH müssen sich die Mitarbeiter meist täglich mit mehr als einem Dutzend Papierdokumenten beschäftigen.

Zunächst einmal zeigen die Ergebnisse der Untersuchung ein sehr gegensätzliches Meinungsbild. Denn einerseits betont etwa die Hälfte der über 200 befragten Produktionsverantwortlichen, dass sich Papierdokumente in den Fertigungsprozessen bewährt haben. Andererseits werden sie von zwei Dritteln als nicht mehr zeitgemäß bewertet. Gleichzeitig weisen 59 Prozent ihnen effizienzstörende Effekte zu. Jeder Dritte plädiert sogar für ein Beibehalten der Papierinformationen, weil sie besser als zu viel Technik seien.

Dabei ist das Volumen der Papiermedien, die von den Mitarbeitern täglich in den verschiedenen Arbeitsschritten genutzt werden, durchaus beträchtlich. In jedem fünften Fall liegt die Zahl unterhalb von 10 Dokumenten, doch in 28 Prozent der Unternehmen weist sie eine zwei- oder dreifache Menge auf. Ein sogar noch höheres Papiervolumen verzeichnet jedes siebte Unternehmen. „In der Vergangenheit wurden viele Sattelitensysteme installiert, die zwar an das ERP System angebunden sind, untereinander aber nicht miteinander kommunizieren. Stattdessen wird zur Überbrückung der vielen IT-Schnittstellen auf der operativen Ebene Papier eingesetzt“, beschreibt pimacon-Geschäftsführer Hans-Jürgen Kopp eine zentrale Ursache. „Dies bedingt die manuelle Eingabe der notierten Daten in das folgende IT-System, zum Teil eine Office Lösung wie beispielsweise Excel“, so Kopp weiter. Dadurch entstehe in doppelter Hinsicht ein Produktivitätsverlust der Mitarbeiter: Daten müssen notiert, Papier weitergeleitet und Daten wiederholt manuell in die Oberflächen der IT-Systeme eingegeben werden. „Zusätzlich entstehen Nachteile in der Durchlaufgeschwindigkeit, Qualitätsdefizite durch versehentliche Falscheingaben und ein lokal beschränktes Know-how, das an anderer Stelle nicht genutzt werden kann.“

Doch Bestrebungen, diese Situation durchgreifend zu ändern, sind vorerst nicht in Sicht. Lediglich ein Fünftel der befragten Firmen befindet sich derzeit in der Planung oder Realisierung von Digitalisierungsprojekten zur Ablösung des Mediums Papier. Zwar wollen auch weitere 37 Prozent zumindest mittelfristig entsprechende Maßnahmen realisieren, doch bei 43 Prozent wird vorläufig noch gar nicht in der digitalen Dimension gedacht. „Offenbar wird vielfach nicht bedacht, dass die Industrie 4.0-Zukunft auf eine umfassende digitale Steuerung der Prozesse setzt und dem Medium Papier insofern nur noch ein kurzes Haltbarkeitsdatum anhaftet“, wundert sich pimacon-Geschäftsführer Hans-Jürgen Kopp über die noch weit verbreitete Zurückhaltung.

Sie erklärt sich nach den Ergebnissen der Studie einerseits darin, dass die aktuell breite Digitalisierungsdiskussion noch nicht ausreichend in der Produktion angekommen ist. Vor allem aber verweisen drei Viertel der befragten Firmen auf folgendes Problem: die Nutzeneffekte durch stärker digitalisierte Prozesse seien objektiv schwer darstellbar. Zudem nennen 59 Prozent fehlende Lösungskonzepte als Grund dafür, warum bisher die Bremsen bei der Digitalisierung nicht gelöst worden sind.

Solche Argumente will Kopp nicht gelten lassen. „Selbstverständlich lässt sich relativ genau ermitteln, welche Kosten-, Zeit-, Vertriebs- und weiteren Vorteile eine digitale Integration und Automatisierung der Prozesse erzeugt“, betont der pimacon-Geschäftsführer. „Allein durch die Ermittlung der Zeiten für die physische Verbreitung von Papierdokumenten und die manuelle Erfassung von Daten in die unterschiedlichen Systeme wird sehr schnell deutlich, welche erheblichen Nutzeneffekte entstehen.“

Über pimacon.
Als Optimierungsberater für anspruchsvolle Anforderungen konzipiert pimacon. Lösungen, mit denen die Kunden einen dauerhaft hohen Zusatznutzen in ihrer Produktion entwickeln. Wir denken in der Dimension des Mehrwerts, eröffnen damit Raum für neue Lösungsideen, orientieren uns aber immer konsequent an dem Prinzip der schlanken und gleichzeitig passgenauen Realisierung mit überdurchschnittlichen Nutzenergebnissen. Vor allem in der Prozessindustrie zuhause, greifen wir dabei auf umfassende branchenspezifische Best Practices zu, um unsere Kunden erfolgssicher zum Ziel zu führen. www.pima-con.com

 

Weitere Informationen:
denkfabrik groupcom GmbH
Wilfried Heinrich
Tel. 02233 / 6117-72
wilfried.heinrich@denkfabrik-group.com



Web: http://www.pima-con.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Wilfried Heinrich (Tel.: 02233 / 6117 - 0), verantwortlich.

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