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Die Flüchtlingskrise im Gesundheitssystem

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Die Flüchtlingskrise wird zur Belastungsprobe, denn laut Gesetz sind die Krankenkassen dazu verpflichtet, die Kosten für medizinische Versorgung zu übernehmen.

Im vergangenen Jahr kamen etwa eine Million Flüchtlinge nach Deutschland, für dieses Jahr werden um die 500.000 erwartet. Viele von ihnen sind nicht gesund, bringen Krankheiten mit und lassen sich in Deutschland behandeln. Brisant dabei sind die Fragen, wie die Gesundheitsversorgung der Migranten finanziert wird und welche gesundheitlichen Konsequenzen auf die deutsche Bevölkerung zukommen. Denn diese ist momentan sehr verunsichert. Zum einen besteht die Angst vor drohenden Pandemien und Seuchen und zum anderen fürchtet man eine zunehmend schlechter werdende Versorgung der Einheimischen bei gleichzeitiger Beitragssteigerung oder Quersubventionierung durch Zusatzsteuern.



Laut Gesetz sind die Krankenkassen dazu verpflichtet, die Kosten für medizinische Versorgung von Flüchtlingen zu übernehmen. Seit Oktober letzten Jahres ist die Gesundheitskarte beschlossene Sache. Viele Bürger befürchten eine Kostenexplosion, die zu lasten der Steuerzahler finanziert wird. Doch nicht nur finanzielle Gefahren stellen im Zuge der Flüchtlingskrise ein Risiko für das deutsche Gesundheitssystem dar.



Eine Vielzahl an Asylbewerbern trägt resistente Keime in sich und könnte hochansteckende Krankheiten verbreiten. Generell könnten zahlreiche Krankheiten, die Deutschland längst überwunden glaubte, eine Renaissance feiern. Zum Teil handelt es sich um Krankheiten, auf die wir Deutschen gar nicht mehr vorbereitet sind. So können Mumps, Diphtherie, Keuchhusten, die Krätze, AIDS, Ebola, Hepatitis, Tuberkulose, Masern, Malaria und Tetanus wieder auftreten, alles also keine kleinen Krankheiten wie Schnupfen, Husten oder eine kleine Grippe. Krankenhausärzte sind angehalten, auf das Vorkommen dieser Krankheiten besonders zu achten. Hinzu kommt, dass viele Migranten nicht geimpft sind und der Nachschub an Impfmitteln für bestimmte Krankheiten langsam knapp wird. Doch nicht nur rein körperliche Leiden machen den Flüchtlingen zu schaffen, auch psychische sind weit verbreitet. Fast die Hälfte der hier ankommenden Flüchtlinge leidet unter Depressionen, posttraumatischen Belastungsstörungen oder Selbstmordgedanken.



Der in Deutschland schon seit Jahren absehbare und in strukturschwachen Gegenden bereits vorhandene Ärztemangel macht sich nun im Zuge der Flüchtlingskrise besonders bemerkbar. Sowohl Klinikärzte als auch niedergelassene Mediziner werden von Flüchtlingen stark frequentiert und können damit immer öfter der Versorgung ihrer Stammpatienten sowie der medizinischen Betreuung in Notfällen nicht mehr vollständig nachkommen. Hinzu kommen häufig Sprachbarrieren, da viele Migranten weder Deutsch noch Englisch sprechen. Dadurch kommt es nicht nur zu Verzögerungen, auch eine korrekte, bedarfsgerechte Behandlung wird schwierig.



Zur Zeit geht man von einer Viertelmillion Asylbewerbern aus, die in Deutschland medizinische Betreuung suchen. Etwa 75.000 davon haben hochansteckende Krankheiten. Die Kosten, die jetzt und dauerhaft entstehen, werden in 8-stellige Bereiche gehen und müssen irgendwie finanziert werden, da die Krankenkassen dieser Belastung nicht aus vorhandenen Beitragseinnahmen standhalten können. Darüber hinaus sind Ärzte und Krankenschwestern großteils an ihre Belastungsgrenzen angelangt und werden den Patientenmassen zunehmend nicht mehr Herr. Schwierig in der Zusammenarbeit mit Migranten ist auch der Umstand, dass muslimische Frauen sich oft weigern, von männlichen Ärzten behandelt zu werden, männliche Moslems lehnen hingegen weibliche Ärzte ab. Durch diese religiösen Befindlichkeiten steigt zum einen der ohnehin bereits vorhandene Frust, zum anderen geht zusätzlich wertvolle Zeit für die Behandlung schwer Kranker verloren.



Das deutsche Gesundheitssystem befindet sich in einer Belastungsprobe. Das Niveau unserer medizinischen Versorgung ist in Gefahr. Es gilt, humanitäre Krisen durch das Verhindern von Massenansteckungen im Keim zu ersticken und vorhandene Krankheiten zu heilen. Für eine qualitativ hochwertige medizinische Arbeit muss das Personal entlastet werden. Impfstoffe, Medikamente und Heilmittel müssen vorausschauend produziert und bereitgestellt werden. Und es muss eine finanzierbare Lösung für die enormen Kosten der Gesundheitsversorgung für Flüchtling gefunden werden.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Erwin Gabler (Tel.: 09141-976414), verantwortlich.

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