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Flüchtlingskrise, unser Gesundheitssystem am Abgrund?

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Die aktuelle Flüchtlingsproblematik birgt verschiedenste Risiken für Deutschland. Neben finanziellen und strukturellen Frage ist auch die Rückkehr ausgestorbener Krankheiten ein großes Riskio.

Viele Menschen flüchten aufgrund von Armut oder Krieg aus Afrika, dem nahen Osten sowie Osteuropa nach Europa. Neben fragwürdigen humanitären Zuständen ist in diesen Ländern oftmals auch die sanitäre und medizinische Situation verheerend, sodass immer mehr Menschen mit einer aktiven Tuberkulose-Infektion nach Deutschland strömen.



Tuberkulose, auch als TBC abgekürzt, ist eine bakterielle Infektionskrankheit, welche oftmals die Lungen befällt und unbehandelt tödlich enden kann. Begeben sich infizierte Personen nicht freiwillig in Behandlung, können diese durch eine richterliche Anordnung dazu gezwungen werden, um eine Verbreitung zu verhindern. Da Flüchtlinge weder über eine Krankenversicherung, noch über die finanziellen Mittel verfügen, um diese Behandlung bezahlen zu können, wird dies durch das deutsche Gesundheitssystem, und deren Krankenkassen mitfinanziert. Dazu wurden die Mitgliedsbeiträge zu Jahresbeginn erhöht.



Da die Behandlung oftmals langwierig ist und sich über achtzehn Monate ziehen kann, kommen schnell Behandlungskosten in Höhe von 200000 Euro pro Patient zusammen. Schätzungen legen nahe, dass sich aufgrund der akuten Flüchtlingsbewegungen bis zu 10.000 neue Fälle von Tuberkulose in Deutschland einfinden könnten. Dies ist nicht nur ein kostspieliges Unterfangen, sondern stellt auch die Kliniken und Ärzte vor eine Belastungsprobe. Viele Kliniken sind bereits jetzt an der Aufnahmegrenze, weil nicht ausreichend Personal zur Verfügung steht, einige stehen gar vor der Schließung, obwohl der Bedarf noch lange nicht gedeckt ist.



Tuberkulose bedarf einer intensiven Pflege, um sicherzustellen, dass der Patient entsprechend versorgt ist und keine Ansteckungsgefahr nach Entlassung mehr darstellt. Dazu gehört auch das Überprüfen der Probennahme. Viele Flüchtlinge sind auf Anordnung im Krankenhaus, in welchem sie bis zu achtzehn Monate verbringen müssen und hoffen, durch gekaufte Negativproben, dieses eher verlassen zu können. Auch die Vielfalt der Kulturen kann zu Problemen führen, da unterschiedliche Religionen, Sprachen und Weltbilder aufeinanderprallen, was sich schnell in Unverständnis und Aggression entladen kann. Zu diesem Zweck sind Wachpersonal und spezielle Zellen nötig, um überhitzten Gemütern eine Auszeit geben zu können.



Allerdings befinden sich nicht nur Menschen, die vor Krieg oder Armut flüchten in deutschen Kliniken. Mittlerweile kommen auch viele Erkrankte aus Osteuropa, zum Beispiel aus Kasachstan, hier her, da sie in ihrem Land keine entsprechende Behandlung erfahren können. Diese sind aufgrund ihrer Krankheit bis zu ihrer Genesung in Deutschland geduldet. Aufgrund dieses Krankheitstourismus finden sich in den Kliniken zahlreiche Nationalitäten wieder, auch Menschen aus den ärmeren Ländern der EU wie Rumänien, in denen die Gesundheitsversorgung mangelhaft ist.



Aktuell befindet sich das deutsche Gesundheitssystem an der Grenze seiner Möglichkeiten. Da ein Ende der Flüchtlingsproblematik allerdings nicht abzusehen ist und die richtige Renaissance der Tuberkulose erst noch erwartet wird, sollte bereits jetzt intensiv über eine bessere Versorgung, insbesondere durch mehr Personal, nachgedacht werden, um ein Auflebend er Tuberkulose in Deutschland bereits am Anfang zu vermeiden.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Erwin Gabler (Tel.: 09141-976414), verantwortlich.

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