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Ziel erreicht dank neuer Projektmanagement-Strukturen

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Große Aufgabe für Ingenics im Restrukturierungsprojekt "Schopfheim 2016" der Gardner Denver Inc.


Im Zuge des Restrukturierungsprojekts „Schopfheim 2016“ wurden drei Produktionsstätten der Gardner Denver Inc. an einem einzigen Standort zusammengefasst. Der erforderliche Neubau entsteht zurzeit. Dabei wird die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Standorts so verbessert, dass von einer zunächst erwogenen Fertigungsverlagerung nach China keine Rede mehr sein kann.

(Ulm/Schopfheim) - Im Zuge des Restrukturierungsprojekts "Schopfheim 2016" wurden drei Produktionsstätten der Gardner Denver Inc. an einem einzigen Standort zusammengefasst. Der erforderliche Neubau entsteht zurzeit. Dabei wird die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Standorts so verbessert, dass von einer zunächst erwogenen Fertigungsverlagerung nach China keine Rede mehr sein kann.

Nach einer intensiven Planungszeit begann im Januar der auf mehr als zehn Millionen Euro veranschlagte Ausbau des wichtigsten deutschen Standorts des Herstellers von industriellen Kompressoren und Vakuumpumpen, Gardner Denver Inc. Das Restrukturierungsprojekt im südbadischen Schopfheim ist für das amerikanische Unternehmen von größter strategischer Bedeutung. Bereits heute ist sicher, dass zum einen die Qualität und das Preis-Leistungsverhältnis am deutschen Standort gestärkt werden und das "Made in Germany" gewürdigt wird. Zum anderen hat sich herausgestellt, dass die Produktion in Deutschland günstiger sein kann als in der VR China.

Als Ziel des aktuell größten Investitionsvorhabens des US-Konzerns war vor zwei Jahren ausgegeben worden, den zeitweise gefährdeten Standort Schopfheim durch die Zusammenlegung der drei Produktionsstätten grundsätzlich zu erhalten. In diesem Zusammenhang sollten Synergieeffekte genutzt, Abläufe, Beschaffung und Logistik verbessert werden. Durch Optimierung der Fertigungsprozesse und der Produkte selber sollten Einspareffekte realisiert werden, die geeignet sind, die Konkurrenzfähigkeit der Gardner-Denver-Produkte abzusichern. Alle dazu notwendigen Entscheidungen sollen auf einer rundum abgesicherten Grundlage getroffen werden.

Das in der Johann-Sutter-Straße entstehende Gebäude ergänzt bereits auf dem Areal vorhandene Betriebsgebäude, die gleichzeitig umgebaut und renoviert werden. Die neue Produktionshalle mit 6.500 Quadratmetern Nutzfläche und 800 Quadratmetern Bürofläche soll bereits im Spätsommer 2016 bezugsfertig sein.

Zur ungewöhnlichen Herausforderung wurde das Projekt für die Planer, als beschlossen wurde, neben dem "Design Center of Excellence" (Forschung & Entwicklung), der Montage und der Logistik auch noch den Service und den "Aftermarket" auf dem Gelände unterzubringen. "Wir konnten aber im Projektverlauf zeigen, dass die Abläufe noch effizienter, Produktivität und Produktionskapazitäten noch deutlicher gesteigert werden können, wenn z. B. das Ersatzteilbusiness nicht wie zunächst geplant in Belgien konzentriert wird, sondern zusammen mit Service und Reparatur in einem weiteren Neubau auf dem Schopfheimer Gelände untergebracht wird", erklärt Ingenics Projektleiter Andreas Jost. "Strategiewechsel kosten bei solchen Themen zwar erst einmal Zeit und Geld, zahlen sich aber sehr schnell aus." Im Bereich Vakuum werden derzeit mehr als 50 Prozent des deutschen Gardner Denver Gesamtumsatzes in Schopfheim gemacht; Prognosen zufolge wird dieser Anteil weiter wachsen.

Aus der Sicht des Gardner Denver Projektleiters Karlheinz Opitz konnte der Weg zur maximalen Erschließung von Synergieeffekten nur über die Schaffung tragfähiger Projektmanagement-Strukturen führen. "Die erfolgreiche Projektsteuerung setzte voraus, dass wir in einer Situation, in der einige Mitarbeiter um ihre Stelle fürchteten, die große organisatorische Komplexität in den Griff bekamen", so Opitz. Das Engagement der Ingenics Berater beim Projektmanagement sei deshalb hoch zu bewerten. Der Aufbau einer Reportingstruktur, die Einführung und Leitung von Regelterminen in diversen Kernteams und die Erarbeitung von Vorlagen für anstehende Entscheidungen seien ebenso wichtig gewesen wie die laufende Überwachung der Termine, Kosten und Zielvorgaben. Dass man sich bei den erreichten Meilensteinen in den Teilprojekten Master- und Fabrikplanung, Budgetplanung für die Realisierung und Start der Umsetzung stets im Rahmen der Vorgaben bewegte, sei beachtlich, so Opitz. "Das Wissen und die Methoden von Ingenics, gepaart mit einem gesunden Maß an ,Schopfheim-Spirit", die konsequente Umsetzung des Lean-Gedankens, aber auch das Expertenwissen und der Wille zur erfolgreichen Umsetzung bei jedem einzelnen Gardner Denver Mitarbeiter werden zum Gelingen beitragen."

Die Wettbewerbsfähigkeit soll noch einmal deutlich erhöht werden

"Das ist unser klares Bekenntnis zum Standort Schopfheim", erklärte Henrik Akerson, Gardner Denver Director Operations für EMEA (Europe, Middle East, Africa) beim offiziellen ersten Spatenstich für den Neubau. "Wir können hier die Wettbewerbsfähigkeit noch einmal deutlich erhöhen, indem wir die Bereiche Lieferanten, Flexibilität und Produktivität verbessern und die Durchlaufzeiten verkürzen." Neue Märkte könne man jetzt ins Visier nehmen, nachdem sich im Laufe der Planungen belegen ließ, dass man in Schopfheim günstiger produzieren könne als in der VR China. Die zunächst in Betracht gezogene Fertigungsverlagerung habe sich erübrigt. "So wird das Unternehmen in Schopfheim im Jahr 2018 noch 240 Mitarbeiter haben, nachdem man zunächst mit nur 200 geplant hatte", ergänzte der Geschäftsführer Gardner Denver Schopfheim GmbH, Dr. Friedrich Justen.

Um das anspruchsvolle Ziel der Fertigstellung der neuen und der sanierten Gebäude bis Ende 2016 zu bewältigen, sei die Schaffung neuer Kommunikationsstrukturen mit Jour fixe, Entscheidungsvorlagen, Statusberichten, Aktivitätenlisten etc. und die Installation eines Lenkungskreises erfolgsentscheidend, erklärt Andreas Jost. "Mit Variantendarstellungen über die Spezifikation der Betriebsmittel bis hin zur Finalisierung der Layouts konnte rechtzeitig die Grundlage für die Angebotserstellung und die Beauftragung der ausführenden Firmen sichergestellt werden."

Bei der äußerst anspruchsvollen Aufgabe im Gardner Denver Restrukturierungsprojekt "Schopfheim 2016" kamen die vielfach erprobten Ingenics Methoden aus dem Bereich Fabrikplanung zum Einsatz. "Durch den im Projektverlauf wechselnden Fokus wurden sie einer ungewöhnlich harten Prüfung unterzogen und haben sich hervorragend bewährt", erklärt Sieghard Schmetzer, Leiter des Center of Competence Factory Planning bei der Ingenics AG. Firmenkontakt
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Helene Wilms (Tel.: 0731-93680-233), verantwortlich.


Keywords: Ingenics AG, Gardner Denver Inc., Schopfheim, Andreas Jost, Karlheinz Opitz, Henrik Akerson, Dr. Friedrich Justen, Sieghard Schmetzer, Restrukturierungsprojekt, Design Center Excellence, Fabrikplanung

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Unternehmensprofil: Ingenics AG

"Systeme gestalten. Menschen befähigen."

Frei nach dem Motto „Systeme gestalten – Menschen befähigen“ plant und optimiert die Ingenics AG als technische Unternehmensberatung seit über 35 Jahren weltweit erfolgreich führende Unternehmen. Dies schließt selbstverständlich auch die personalen Qualifizierungsmaßnahmen der Ingenics Academy ein.

Auf einen Nenner gebracht lassen sich die Kernleistungen von Ingenics deshalb wie folgt definieren: Planen. Optimieren. Qualifizieren. Oder ganz einfach Effizienzsteigerung³. Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Kernbereichen Fabrik, Logistik und Organisation. Und das an immer mehr strategisch wichtigen Standorten in aller Welt – von Ulm bis Shenyang.


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