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US-Serie Pionier des Mensch-Maschine-Dialogs

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Bei Knight Rider sprach David Hasselhoff mit seinem Wunderauto


Berlin/Bonn - Was waren das für Zeiten! Michael Knight alias David Hasselhoff, der später auch als Sänger und TV-Bademeister in Deutschland Erfolge feiern sollte, jagte Verbrecher, stets assistiert vom unzerstörbaren und mit künstlicher Intelligenz voll gestopften Future-Car namens Kitt. Der war Computerzentrale, Chemielabor, Löschfahrzeug und Formel-Eins-Rennwagen gleichzeitig und konnte obendrein noch sprechen - mehr noch: Kitt konnte in der amerikanischen Actionserie Knight Rider Personen auch aufgrund ihrer Stimme identifizieren.

Die Filmwirtschaft war der Realität wieder einmal voraus. Seit die letzte Episode abgedreht wurde, sind zwei Jahrzehnte ins Land gegangen. Und der Mensch-Maschine-Dialog hat auch außerhalb der TV-Fiction Formen angenommen. Sprachtechnologie ist in viele Lebensbereiche Zeit und Kosten sparend eingedrungen. „Sprache ist das natürlichste menschliche Medium und lenkt den Fahrer kaum ab“, schreibt etwa die Zeitschrift Automobil Produktion http://www.automobil-produktion.de in ihrem Sonderheft zum 60. Geburtstag von Peiker acustic http://www.peiker.de. Das Unternehmen aus Friedrichsdorf setzt sich mit Problemen auseinander, die bei Kitt bereits filmgerecht gelöst waren und versucht, die Geräte im Wageninneren per Sprachbefehl zu steuern und damit die Verkehrssicherheit, die durch manuelle Betätigung beeinträchtigt würde, zu erhöhen. „Nicht jeder Mensch spricht gleich; Unterschiede in Tonhöhe, Lautstärke, Dialekt und Aussprache erschweren die eindeutige Verständlichkeit.“ Hinzu komme eine sich verändernde akustische Umgebung während der Fahrt. „Zudem muss das System möglichst ohne Anpassungsphase jeden Sprecher verstehen, um eine aufwändige Trainingsprozedur zu vermeiden“, so Automobil Produktion.

Ein anderes Versuchsfeld: Servicetechniker des Luft- und Raumfahrtkonzerns European Aeronautic and Space Defense Company, als EADS http://www.eads.de bekannt und derzeit vorwiegend mit der Tochter Airbus in den Schlagzeilen, testen derzeit die Steuerung von PDAs durch Gesten und Sprache - ein Projekt, an dem auch das Fraunhofer Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik http://www.first.fraunhofer.de/ in Berlin beteiligt ist. Während Servicetechniker tatsächlich alle Hände voll zu haben, falle es ihnen schwer, auch noch einen Laptop zu bedienen, um Informationen abzurufen, „wenn man wie bei EADS vom Kopf bis zu den Füßen in einem engen Triebwerk steckt und dabei auch noch Werkzeug in der Hand hält“, so die Pressemitteilung des Fraunhofer Instituts. Eine Studie von EADS aus dem Jahr 2004 habe gezeigt, dass bei der Flugzeugwartung zwischen 20 und 50 Prozent der Arbeitszeit für die Informationssuche aufgewendet werden, für 85 Prozent aller Aufgaben aber beide Hände benutzt werden und alle Techniker ihre Aufgaben in unkomfortablen Positionen oder Umgebungen bewältigen müssen. Im Projekt SNOW („Services for Nomadic Workers“) entwickelten daher sieben Partner aus Forschung und Industrie ein Assistenzsystem, das den Bedürfnissen bei mobilen Wartungsarbeiten gerecht werden soll. Der Techniker ist mit einem kleinen Computer und Headset mit Mikrofon ausgestattet. Per Spracheingabe kann er durch das Menü seines Rechners steuern und bekommt Anweisungen auf dem PDA angezeigt oder durchgesagt. „Wir sind überzeugt, dass multimodale User-Interfaces, die die verschiedenen Formen der menschlichen Kommunikation unterstützen, die Ergebnisse von Wartungsarbeiten in der Industrie erheblich verbessern können“, sagt der zuständige Fraunhofer-Abteilungsleiter Herbert Rüsseler. Den Stand der Sprachtechnik, Leistungstests, Akzeptanzstudien und Zukunftsvisionen präsentieren die Voice Days http://www.voicedays.de in Bonn vom 18. bis 19. Oktober 2006. Der Fachkongress zielt neben Anwendern und Branchenkennern vor allem auf Einsteiger, die sich erst wenig mit dem Thema beschäftigt haben. „Wir wollen auch Interesse bei Mittelständlern wecken, die der Technologie noch skeptisch gegenüberstehen“, sagt Bernhard Steimel, Sprecher der Initiative Voice Business, die den Kongress zum dritten Mal ausrichtet.

Zum Pressegespräch mit Professor Wahlster am 19. Oktober, um 11 Uhr und zum gesamten Kongress Voice Days 2006 im Alten Bundestag (Görrestrasse 15, 53113 Bonn) möchten wir Sie gerne einladen. Für Journalisten ist die Kongressteilnahme kostenlos - Akkreditierung über Claudia Klemp von der Agentur nic.pr, Tel: 0228 - 620 43 82; E-Mail: claudia.klemp@nic-pr.de

Pressekontakt:
Bernhard Steimel
Initiative VOICE BUSINESS
C/o mind Business Consultants
Düsseldorfer Strasse 25a | 40545 Düsseldorf | Germany
Fon +49 211 989.695 70 | Fax +49 211 989.695 77 | Mobil +49 163 7834 635
Mail bernhard.steimel@mind-consult.net | Web www.mind-consult.net




Web: http://www.voicedays.de


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