info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD |

Medizinsoftware: Ist der Lebertumor wirklich weg?

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


-- /via Jetzt-PR/ --

Lebertumore müssen aus dem Körper entfernt werden, damit der Patient gesund wird. Die Verfahren sind erprobt, aber die Kontrolle ist schwierig. Fraunhofer-Forscher präsentieren einen Ansatz, der Medizinern und Patienten Gewissheit gibt.



Ein Lebertumor ist eine Krebserkrankung, die leider oftmals zum Tode führt. Fast 9.000 Menschen erhalten alleine in Deutschland jedes Jahr die Diagnose. Diese Krebsform wird entweder durch die Entfernung des erkrankten Gewebes (Resektion) oder durch das Abtöten (Ablation) behandelt. Aufgrund der überaus guten Regenerationsfähigkeiten der Leber kann ein erfolgreicher Eingriff zu einer vollständigen Genesung führen. Die vollständige Entfernung oder Abtötung des Tumorgewebes ist jedoch essentiell, damit der Tumor (Karzinom) nicht wieder auftritt.



Wurde das betroffene Gewebe abgetötet, was für den Patienten meist wesentlich schonender ist, ist ein bildbasiertes Verfahren die einzige Möglichkeit der Erfolgskontrolle. "Das ist aber alles andere als einfach, da sich die Leber im Vergleich zum Zeitpunkt vor dem Eingriff, worauf die Behandlungsplanung basiert, deutlich verändert hat", erklärt Dr. Stefan Wesarg vom Fraunhofer IGD. "Wir haben daher ein Verfahren entwickelt, das automatisch diese Veränderungen berücksichtigt und damit bis zu 55 Prozent präzisere Antworten gibt als bisher existierende Methoden."



Die Lösung des Fraunhofer IGD kann Überlagerungen und Verformungen der Leber vor und nach der Behandlung einschätzen. Auch bildverarbeitungstechnisch schwierige Fälle, wo Tumor und Ablationszone am Leberrand liegen, sind für das Verfahren kein Problem mehr. Die Software ist dabei sehr flexibel einsetzbar und kann neben Ablationen auch zur Erfolgskontrolle von Resektionen genutzt werden.



Die Testphase des neuen Software-Tools im klinischen Umfeld ist bereits gestartet. Partner der Fraunhofer-Forscher um Wesarg ist dabei Prof. Dr. Reto Bale, Abteilung für mikroinvasive Therapie der Medizinischen Universität Innsbruck. Wesarg und sein Team stellen den neuen Ansatz auf der Fachkonferenz MEDICON 2016 vom 31. März bis 2. April in Paphos auf Zypern vor.



Weiterführende Informationen:



http://www.igd.fraunhofer.de/vht

http://medicon2016.org/


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Konrad Baier (Tel.: +49 6151 155-146), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 331 Wörter, 2838 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD lesen:

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD | 01.12.2016

Fraunhofer IGD - Der Bioreaktor in der Datenwolke

Kleine und mittlere Unternehmen haben Bedarf an Ingenieursoftware und hoher Rechenleistung. Ein vom Fraunhofer IGD koordiniertes EU-Projekt stellt beides zur Verfügung. Durch Cloud-Technologie wird unter anderem der Betrieb von Bioreaktoren effizien...
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD | 24.11.2016

RSNA 2016: Fraunhofer-Lösungen jenseits der medizinischen Bildanalyse

Ärzte müssen Entscheidungen treffen, um ihre Patienten bestmöglich zu behandeln. Forscher des Fraunhofer IGD arbeiten an einem Verfahren, dass Erfahrungswerte der Ärzte, Bilddaten und allgemeine Patientendaten für die Entscheidungsfindung mitein...
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD | 14.11.2016

Fraunhofer: Darmstädter Forscher verbessert Medizin- und Klimaforschung - Doktorarbeit ausgezeichnet

Zeitseriendaten. Sie beinhalten langfristig gesammelte Informationen, welche zu neuen Erkenntnissen führen können. Für seine Leistung bei der Entwicklung von Technologien zur Analyse dieser Daten wurde Dr. Jürgen Bernard am Montag von Fraunhofer ...