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Domain-Management: So verhindern Sie, dass Marken-Piraten Ihre Domains kapern

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MarkMonitor erklärt, wie Markenunternehmen ihre Online-Werte wirksam schützen können


Domainnamen zählen mittlerweile zu den wichtigsten Vermögenswerten eines Markenunternehmens, beispielsweise geschäftskritische Seiten wie die Homepage, Email-Adresse und Domain-Infrastruktur. Dies haben aber auch Cyber-Kriminelle erkannt und wollen auf Kosten etablierter Marken als Trittbrettfahrer Gewinne machen. So steht das Kapern von Internet-Domains bekannter Markennamen durch Marken-Piraten längst an der Tagesordnung. Dieses Problem wird durch die hohe Zahl neu eingeführter generischer Top-Level Domains (gTLD) noch verstärkt. Mittlerweile wurden über 940 neue gTLDs – der Teil einer Internetadresse, der ganz rechts hinter dem Punkt steht – genehmigt und eingeführt – Tendenz weiter steigend. Daher muss Domain-Management heute ein wesentlicher Bestandteil einer jeden umfassenden Online-Markenschutz-Strategie sein.

 

Wie genau Unternehmen ihre Domains vor kriminellen Machenschaften im Internet schützen können und worauf es bei effektivem Domain Management ankommt, erklärt Stefan Moritz, Regional Director DACH beim Online-Markenschutzexperten MarkMonitor.

 

1. Klare Richtlinien definieren

Da Unternehmen heute ihren Auftritt im Internet kontinuierlich weiterentwickeln müssen, ist es umso wichtiger, intern klare Richtlinien für das Domain Management zu definieren. Im Rahmen dieser Vorgaben sollte festgelegt werden, welche Domains wann wo registriert werden müssen, und welches Budget dafür zur Verfügung steht. Auch die Frage, wer diese Domains anmelden darf, sollte im Vorhinein geklärt werden, um willkürliche und kostspielige Defensiv-Registrierungen zu vermeiden. Über solche klar definierten Richtlinien lässt sich bestimmen, welche Domains für das Unternehmen eventuell obsolet geworden sind oder welche verkauft werden können.

 

2. Markenschutz mit Unternehmenspolitik vereinbaren

Viele Unternehmen haben noch sehr strenge Vorschriften hinsichtlich der Domain-Registrierung und Erneuerung. Diese sollten sie jetzt auf den Prüfstand stellen und mit der Domain-Management-Strategie in Einklang bringen. Ziel sollte es sein, die Online-Strategie des Unternehmens bestmöglich zu unterstützen. Dazu braucht es ein strategisches Monitoring-Programm, um so Domainmissbrauch schnell zu erkennen und ahnden zu können.

 

3. Kritische Vermögenswerte schützen

Cyber-Kriminelle nutzen immer fortschrittlichere Techniken, um an kritische Vermögenswerte wie Domains von Unternehmen zu gelangen. Daher gilt es, diese rund um die Uhr zu überwachen, um die Reputation der eigenen Marken zu schützen und den Geschäftsbetrieb sowie das Vertrauen der Kunden aufrechtzuerhalten. Kontinuierliches Monitoring und Domain-Management ist jedoch eine Herkules-Aufgabe, die sich manuell kaum bewerkstelligen lässt. Es empfiehlt sich daher, externe Unterstützung von einem spezialisierten Registrar zu holen, der mehrstufige und  umfassende Sicherheitsmaßnahmen bietet. Dazu gehören beispielsweise IP-Zugangsbeschränkungen, Zwei-Faktor-Authentifizierung und strenge interne Kontrollen.

 

4. Das Domain-Portfolio regelmäßig überprüfen

Der Ausbau des Domain-Portfolios bedeutet nicht zwingend, dass auch das Domain-Budget erhöht werden muss. Um koordiniertes, zeitgemäßes Domain Management zu gewährleisten, sollten Unternehmen bestehende Domain-Portfolios mindestens einmal im Jahr auf Aktualität und Nutzen überprüfen. Erfüllen alle Firmen-Domains wirklich ihren Zweck? Wohin soll ein Verbraucher geleitet werden, wenn er einen Domain-Namen eingibt? Zur Homepage, in den Shop-Bereich oder zu einer bestimmten Werbeaktion? Nur wer diese Fragen regelmäßig stellt, kann eventuelle Lücken im Domain-Portfolio aufdecken, veraltete Richtlinien identifizieren und so das Domain-Portfolio und den Web-Traffic optimieren.

 

5. Informiert bleiben

Nicht zuletzt aufgrund der rasanten Verbreitung neuer generischer Top-Level-Domains wird es für Unternehmen eine immer größere Herausforderung, ständig auf dem neusten Stand der Entwicklung zu bleiben. Daher empfiehlt es sich, Handels- oder Industrieverbänden wie INTA oder ICANN beizutreten oder sich über einen auf Unternehmen spezialisierten Registrar über die neuesten Trends und Entwicklungen zu informieren.

 

„Angriffe auf die Domain Infrastruktur sind so präsent wie nie und werden auch in Zukunft nicht weniger werden“, erklärt Moritz. „Denn je mehr sich Wirtschaft und Handel in die digitale Sphäre verlagern, desto größer wird die Gefahr, die von Cyber-Kriminellen ausgeht. Und da ständig neue Domain-Endungen hinzu kommen wird ein umfassendes, proaktives Domain-Marketing weiter an Bedeutung gewinnen. Der Schlüssel liegt in Online-Lösungen, die automatisiert und kontinuierlich das Internet scannen und helfen die Bedrohung aus dem Netz zu evaluieren und zu minimieren. Durch den geschickten Einsatz solcher Methoden und die systematische Datenanalyse können Unternehmen gezielt gegen die größten Gefährdungen vorgehen und eine Markenschutz-Strategie entwickeln, die auch in Zeiten der wachsenden Bedrohungen wirkt – und ihre Umsätze und Markenintegrität schützt.“


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Kerstin Büdenbender (Tel.: 08917959180), verantwortlich.


Keywords: MarkMonitor, Domain, Cyber, Management, Marken-Piraten, Registrierungen, Markenschutz

Pressemitteilungstext: 641 Wörter, 5692 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: MarkMonitor


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