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Help24 Zeigt: Den Krankenkassen laufen die Ausgaben davon

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Mehrausgaben von Krankenkassen Ein Großteil der Krankenkassen beklagt einen Anstieg ihrer Ausgaben auf rund 3,3 Milliarden Euro.

Dies ist der Grund dafür, dass zu Jahresbeginn 2016 die Zusatzbeiträge erhöht wurden. Letztendlich müssen zwei Drittel der Beschäftigten mit einer Mehrzahlung für die Krankenkasse rechnen. Dies ist zunächst eine verwunderliche Entwicklung, da die Einnahmen der Sozialversicherungen letztendlich gestiegen sein müssten.



In einem Interview mit dem BAYERNKURIER wird Stephan Stracke, ein Experte der CSU-Landesgruppe im Bundestag, zu Hintergründen des Anstiegs der Zusatzbeiträge befragt. Dieser sagt, dass die gute Wirtschaftslage, gestiegene Löhne und eine verbesserte Beschäftigungsquote erfreulich seien. Den Krankenkassen würden hierdurch Rekordbeitragseinnahmen gezahlt werden. Die Rücklagen der Kassen betragen 15 Milliarden Euro und verteilen sich sehr unterschiedlich über die Krankenkassen. Die Überlegung, ob ein Kassenwechsel sinnvoll sein kann, liegt daher nahe.



Trotz der enorm hohen Einnahmen und Rücklagen sind zugleich die Kosten überproportional gestiegen. Der Krankenkasse steht es hierbei frei zu entscheiden, ob sie daher Zusatzbeiträge erhöhen, Einsparungen vornehmen oder auch Finanzreserven aufbrauchen möchte. Die Kosten für Kassen werden sich in 2016 zusätzlich auf rund 3,3 Milliarden Euro belaufen. Die Kassen dürfen diese Kosten so decken, wie sie die Kosten decken können, so Stracke. Abhängig ist dies natürlich von der Höhe der Rücklagen. Krankenkassen können hierfür ihre Rücklagen angreifen, müssen dies aber nicht. Der Zusatzbeitrag für Krankenversicherte ist daher durchschnittlich um 0,2 Prozent gestiegen. Dies sind in ein Beispiel übertragen etwa 5 Euro für einen Krankenversicherten mit einem Bruttoeinkommen von 2500 Euro.



Die Erhöhung der Beiträge unterteilt sich sehr unterschiedlich auf die Kassen, sagt Stracke. Rund ein Drittel erhöhte, die Beiträge sogar um mehr als 0,2 Prozent und etwa ein Drittel sogar mit einem geringeren Wert, als 0,2 Prozent. Schließlich erhöhte ein Drittel der Kassen den Beitrag um 0,2 Prozent.



Es bestand eine Vermutung, dass eine Massenzuwanderung mit Kostenanstieg in einem möglichen Zusammenhang steht. Denn Asylbewerber verursachen Kosten. 1,1 Millionen Flüchtlinge, die im Jahr 2015 einreisten, kamen teils mit Traumata und schweren Vorschädigungen nach Deutschland. Einwanderer in einem Alter unter 25 Jahren kamen überwiegend in einem gesunden Zustand. Dies ist etwa die Hälfte der Flüchtlinge, die nach Deutschland kamen. Allerdings hatten die Flüchtlinge nur eingeschränkt einen Anspruch auf ärztliche Versorgung innerhalb der ersten 15 Monate, informiert Stracke. Akute Erkrankungen und Schmerzzustände wurden behandelt. Erst nach 15 Monaten stehen alle Behandlungen zur Verfügung.



Die Frage, ob sich die Kosten auf den Steuerzahler oder Beitragszahler einer Kasse niederschlagen, ist damit zu beantworten, dass der Sozialhilfeträger Kosten trägt, bis ein Asylbewerber aufgenommen wird. Der Freistaat Bayern trägt die Kosten im vollen Umfang und somit der Steuerzahler.



Folglich steigen die Kosten mit dem Anstieg an Flüchtlingen. Gesetzliche Krankenversicherungen müssen mit steigenden Kosten rechnen, wenn Asylbewerber aufgenommen werden. Sobald aber eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen wird, beteiligt sich ein aufgenommener Asylbewerber wiederum an den Kosten gesetzlicher Krankenkassen. Schätzungen besagen, dass jeder Zehnte erwerbsfähige, anerkannte Asylbewerber eine Beschäftigung aufnehmen wird. 90 Prozent wiederum werden in einer gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert.



Eine Pauschale von 90 Euro pro Monat wird für diese an den Gesundheitsfonds gezahlt. Entstehende Kosten werden hiervon nicht gedeckt, sodass die Solidargemeinschaft diese Kosten decken muss. Bei steigender Zahl von Flüchtlingen kommen weitere Kosten hinzu. Daher ist es nun Aufgabe der Bundesarbeitsministerin eine monatliche Pauschale kostendeckend zu gestalten. Flüchtlinge sollen daher an entstehenden Kosten durch einen finanziellen Eigenbeitrag beteiligt werden. Diese tragen ebenso für eine Unterrichtsstunde eines Integrationskurses eine Eigenbeteiligung und müssen daher an weiteren Kosten mit beteiligt werden.



Allerdings betragen die Gesundheitsreformen etwa die Hälfte der Mehrkosten. Die andere Hälfte besteht aus weiter steigenden Kosten der Gesundheitsversorgung. Dies gilt etwa für den Arzneimittelbereich oder eine ambulante Versorgung. Trotzdem machen sich Mehrausgaben durch Reformen bezahlt. Hieraus ergeben sich eine leistungsfähige medizinische Versorgung, eine verbesserte Hygiene in Krankenhäusern, zusätzliches Pflegepersonal und eine möglichst flächendeckende Hospiz- und Palliativversorgung. Weiterhin werden die Prävention und Gesundheitsförderung durch die Kassen optimiert. Kosten werden dadurch abgebremst, dass Erkrankungen erst überhaupt nicht entstehen. Gerade auch chronisch Kranke profitieren von einer verbesserten Betreuung, die ein Zusatzbeitrag ermöglicht, so Stracke.



Der Zusatzbeitrag ermöglicht ein Sonderkündigungsrecht und die Option eines Wechsels der Krankenkasse. Ein Wechsel will allerdings gut entschieden werden. Stracke sagt, dass zunächst einmal die Versicherten nach gesetzlichen Bestimmungen über eine Beitragserhöhung und ihr Sonderkündigungsrecht informiert sein müssen. Die Lebenssituation und individuellen Bedürfnisse entscheiden über einen optionalen Wechsel. Intensive Beratung und spezielle Behandlungsprogramme seien für Kranke überaus wichtig. Der Sinn eines Wechsels bestünde etwa für einen jungen und gesunden Menschen, wenn der Leistungsbedarf einen Wechsel nicht behindert.



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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Uwe Hugo Zuch (Tel.: Telefon: 0209-97747), verantwortlich.

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