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Chancen und Herausforderungen für den alpinen Tourismus erkennen

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Im Rahmen eines Events der Handelskammer Schweiz-Österreich-Liechtenstein unter dem Titel "Re-Invent Mountains" zeigte Tourismusexperte Arnold Oberacher auf, welche Themen zukünftig wichtig sind.

Am 22. März 2016 fand im Novomatic Forum in Wien eine "Top Speakers Lounge" der Handelskammer Schweiz-Österreich-Liechtenstein statt. Zunächst gab der CEO von Schweiz Tourismus Jürg Schmid einen Ausblick auf die Zukunft der Branche. In einer anschließenden Podiumsdiskussion sprach Mitgründer und Geschäftsführer der Tourismusberatung conos gmbh Arnold Oberacher vier zentrale Zukunftsthemen an: "Den Winter nicht zu spitz werden lassen" - auf absehbare Zeit wird der Winter in vielen Bergregionen weiterhin ökonomisch der zentrale Wertschöpfungs- und Ertragsgenerator bleiben. Um jedoch sicher zu stellen, dass Skifahren nicht zunehmend nur für ein ausgewähltes, kleines Kundensegment interessant ist, sind Angebote und Produkte zu entwickeln, die einen Winterurlaub auch für andere Zielgruppen spannend machen. Dazu zählen beispielsweise das Winterwandern oder spezielle gastronomische Angebote.

Als weiteren Punkt nennt der erfahrene conos-Consultant den "Smart Summer": "Viele Gegenweltssehnsüchte der Menschen aus den zunehmend urbanisierten, digitalisierten und anonymisierten Ballungsräumen kann der alpine Sommer perfekt bedienen. Spannende und erlebnisreiche Bergnatur, genussvolle authentische Alpenprodukte und Kulturlandschaften bieten zweifellos - sofern sie entsprechend zeitgemäß und professionell aufbereitet sind - wieder starke Nachfrage- bzw. Wertschöpfungspotenziale", so Arnold Oberacher.

Das dritte Thema nennt Arnold Oberacher "Gemeinsam statt einsam". Er stellte hier die These auf, dass der Erfolg von alpinen Destinationen immer davon abhängt, wie sehr sich die einzelnen Anbieter - von der Skischule über die Bergbahn bis zum Hotel - nicht als Konkurrenten, sondern gemeinsames Produkt- & Qualitätsteam im Sinne des Kunden verstehen.

Als viertes Thema sprach er in der Podiumsdiskussion die sogenannte "Digital Convenience" an. Arnold Oberacher wies hier auf die Problematik hin, dass ein potenzieller Tourist bei der Onlinerecherche von passenden Angeboten und den zu benötigten Zusatzleistungen wie beispielsweise Skipass, Skikurs oder Leihausrüstung oft auf eine große Herausforderung trifft. Der Tourismusexperte riet, dem Kunden die unterschiedlichen Dienstleistungen möglichst einfach, bequem und aus einer Hand anzubieten, um in Zukunft seine Produkte erfolgreicher zu vermarkten.



Der alpine Tourismus an sich steht vor einer großen Herausforderung: Schneemangel durch den weltweiten Klimawandel und ein sich stark änderndes Verbraucherverhalten sorgen zwingen die Verantwortlichen zum Umdenken. Somit wurde im Rahmen einer Veranstaltung der Handelskammer Schweiz - Österreich - Liechtenstein (HKSÖL) in einer Expertenrunde der "Top Speakers Lounge" am 22. März 2016 diskutiert, wie man den Bergtourismus "neu erfinden" könnte. Am Podium haben Jürg Schmid (CEO Schweiz Tourismus), Franz Gredler (Eurotours), Arnold Oberacher (conos gmbh), Wolfgang Kleemann (Österreichische Hotel- & Tourismusbank) sowie Markus Comploj (Bergbahnen Brandnertal) teilgenommen. Moderiert wurde die "Top Speakers Lounge" im Novomatic Forum in Wien von Michael Fleischhacker (NZZ.at).


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Christina Bamberger (Tel.: +43 732 216 000), verantwortlich.

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