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MAIBACH Verkehrssicherheits- und Straßenausrüstungsprodukte GmbH |

Oberflächenabdichtung fortschrittlich überwacht

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BauWatch sorgt für Sicherheit bei Deponiestilllegung in Ludwigshafen

Seit rund eineinhalb Jahren laufen die Arbeiten unweit der Autobahnabfahrt Ludwigshafen-Süd auf Hochtouren: 33 Jahre lang hatte die Chemiefirma Raschig mit behördlicher Genehmigung dort unter anderem Rückstände aus der Teerölproduktion, ausgehärtete Phenolharze und Bauschutt abgelagert. Nun wird die ehemalige Sonderabfalldeponie durch die STRABAG Umwelttechnik GmbH gesichert und rekultiviert. Ihre Lage, abseits der Wohngebiete, ließ die Baustelle immer wieder zum Ziel professioneller Diebesbanden werden. Das ausführende Unternehmen entschied sich daher zum Einsatz eines intelligenten Überwachungssystems: Seit einigen Monaten sorgt das mobile Kamerasystem BauWatch von Maibach aus Velen (Nordrhein-Westfalen) für die nötige Sicherheit sowie den damit verbundenen zügigen Fortschritt der Rückbauarbeiten.



Auf einem rund 275 Meter langen und 110 Meter breiten Gelände zwischen dem Ludwigshafener Stadtteil Rheingönheim und der Gemeinde Limburgerhof liegt die ehemalige Raschig-Deponie. Das Gelände wurde von 1965 bis 1998 vom gleichnamigen Ludwigshafener Unternehmen genutzt. Als Hersteller innovativer Chemikalien und duroplastischer Formmassen sowie von Straßenbaumaterialien und Produkten für Stofftrennkolonnen wurden dort Rückstände aus der Teerölproduktion, Schlacken, Bitumen- und Gummimischungen sowie Bauschutt abgelagert.



Stilllegung zum Schutz von Mensch und Natur

Aufgrund eines Genehmigungsbescheids der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd muss die Deponie vorschriftsmäßig - nach den Vorgaben der Deponieverordnung - abgedichtet werden. Diese Aufgabe übernimmt, im Auftrag der Firma Raschig, die STRABAG Umwelttechnik GmbH. Letztere ist ein Unternehmen der STRABAG SE. Hervorgegangen aus den früheren Tochtergesellschaften Heilit Umwelttechnik GmbH und STRABAG Umweltanlagen GmbH gehört sie zu den international führenden Unternehmen in den Bereichen Deponiebau und -betrieb, im Stoffstrommanagement und in der Altlastensanierung sowie im umwelttechnischen Anlagenbau. In Ludwigshafen legt das Unternehmen seit Mai 2014 Kunststoffbahnen aus, die das ehemalige Deponiegelände abdecken und danach verschweißt werden. Die Maßnahme ist Teil eines mehrkomponentigen Oberflächenabdichtungssystems, das verhindern soll, dass Regen einsickert und gefährliche Stoffe in die Erde unter der Deponie gelangen. Zudem wurde eine elektrische Leckageerkennung und -ortung installiert. Das gesamte Deponiebauprojekt soll bis Ende 2015 abgeschlossen sein - inklusive des Anlegens eines Rekultivierungsbodens und der Ansaat.







Diebesbanden auf Beutejagd

Um den vorgegebenen Zeitplan einhalten zu können und das Bauvorhaben effizient zu bewerkstelligen, muss ein reibungsloser Baufortschritt sichergestellt werden. Letzterer wurde zu Beginn der Baumaßnahmen immer wieder durch Diebstähle beeinträchtigt: Einbrecherbanden nutzten die örtlichen Gegebenheiten der abgelegenen Baustelle, um hauptsächlich Diesel sowie Kleingeräte, wie Kettensägen, Motortrennschneider oder Rundumlaser zu entwenden. Zudem kam es im Zuge der Einbrüche zu massiven Vandalismusschäden an Baugeräten und der Baustelleneinrichtung. Daher entschied sich das ausführende Unternehmen für eine professionelle Sicherung der Baustelle. Da die Beauftragung eines permanenten Wachdienstes aus Kostengründen ausgeschlossen wurde, fiel die Wahl auf das mobile Überwachungssystem BauWatch von Maibach Velen. Sporadische Kontrollgänge wurden aufgrund der Projektgröße und -lage zudem als ineffektiv eingestuft.



Professionelle Baustellenüberwachung

Das Kamerasystem wurde zentral aufgestellt, so dass alle Baumaschinen in zwei Sichtsektoren und die Baustelleneinrichtung in einem dritten überwacht werden. Die 360-Grad-Kameras sorgen bei Tag und Nacht für einen klaren Rundumblick auf der Baustelle. Zudem ist auch die Übertragung der Bilder bei einem Stromausfall gesichert, da die Energiezufuhr mittels Akkus garantiert wird. Die Auswertung der Livebilder erfolgt in der Alarmzentrale. 24 Stunden lang, sieben Tage die Woche sind hier Mitarbeiter tätig, die mit geschultem Blick Gefahren und Unregelmäßigkeiten erkennen. Bei Problemen auf der Baustelle werden sofort Gegenmaßnahmen eingeleitet. Je nach vorheriger Absprache besteht die Möglichkeit, die Täter über Mikrophone direkt anzusprechen sowie Polizei und die verantwortlichen Bauleiter umgehend zu informieren. Diese Maßnahmen erhöhen die Chance, die Täter zu ergreifen und die Wiederbeschaffung des Diebesguts zu beschleunigen. Die Effektivität und Praxistauglichkeit stellte BauWatch bereits zweimal - unmittelbar nach dem Aufbau der Anlage - unter Beweis. Bei zwei nächtlichen Diebstahlversuchen konnte durch die direkte Weiterleitung an die örtliche Polizei und deren schnelles Eintreffen ein Schaden verhindert werden. Seitdem gab es keine Zwischenfälle mehr bis auf Fehlalarme, die jedoch direkt mit dem zuständigen Polier beziehungsweise dem Bauleiter geklärt werden konnten - bevor eine Aktivierung der Polizei ausgelöst wurde. Letztlich hatten die zwei echten Alarme mit dem Polizeieinsatz eine abschreckende Wirkung.



"In ähnlich gelagerten Fällen - abgelegenes und unbeobachtetes Terrain beziehungsweise massiver Treibstoffdiebstahl würden wir das System jederzeit wieder einsetzen. Da Diebstahlkosten allgemein nicht kalkuliert werden, war uns die vorhersehbare Schadensminimierung wichtig", erklärt Martin Coenen, Bauleiter bei STRABAG Umwelttechnik.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Rune Happe (Tel.: +49 (2863) 381871), verantwortlich.

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Unternehmensprofil: MAIBACH Verkehrssicherheits- und Straßenausrüstungsprodukte GmbH


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