info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
S4F News & Communication Ltd |

Help24 hilft: Lebensversicherung ohne Garantiezins

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


Die Bundesregierung sieht seit Beginn des Jahres 2016 zwei Änderungen vor. Diese betreffen den Garantiezins für Lebensversicherungen und das Provisionsabgabeverbot.

Eine Änderung findet auch im Rahmen der Abänderung des Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) und der Solvency-II-Richtlinie der Europäischen Union statt. Alle größeren Versicherer soll eine Abschaffung des Garantiezinses betreffen. Die Änderung will Versicherer entlasten, die einen Garantiezins für Lebensversicherungen kaum mehr erwirtschaften können.

Was ist der Garantiezins?



Für Policen wie die Lebensversicherung gibt es einen Zinssatz, der auf ein eingezahltes Kapital maximal möglich ist. Das Bundesfinanzministerium hat bislang einen Zinssatz fest vorgegeben. Dies wurde allerdings nun hin zu mehr Spielraum verändert. Die Neuregelung betrifft zunächst keine Altverträge und auch kleine Versicherer müssen keine Nachteile für sich befürchten. Kleine Versicherungen betrifft die Regelung nicht, da sie der Solvency-II-Richtlinie und damit einer Aufsicht nicht unterliegen. Somit greifen kleine Versicherungen weiterhin auf einen Garantiezins von 1,25 % zurück.

Wen trifft die Neuregelung?



Eine große Befürchtung ist jene, dass sich Versicherer von den nun unattraktiven Policen ohne Garantiezins abwenden. Hierdurch entsteht Versicherungen ein Schaden, da eine Rendite womöglich nicht anzubieten ist. Dies ist allerdings nicht völlig korrekt. Denn trotz eines Wegfalls des Höchstrechnungszinses können Garantieversprechen abgegeben werden. Große Versicherungen können einen Garantiezins frei wählen, sofern die Solvency-II-Richtlinien erfüllt sind. Die Solvency-II-Richtlinie der Europäischen Union gibt europaweit ein einheitliches Aufsichtssystem für Versicherungen vor.

Was besagt die Änderung des Provisionsabgabeverbot?



Das Relikt aus den Zeiten der Weimarer Republik ist nun 90 Jahre alt und verbietet eine Belohnung eines neuen Versicherten mit einer Provision. Das Provisionsabgabeverbot ist zunächst aufgehoben. Möglicherweise könne die Änderung des Provisionsabgabeverbot später wieder aufgehoben werden. Einige Gerichte sehen in der Abschaffung einen Verstoß gegen höheres Recht. Weiterhin gibt es auf EU-Ebene bereits eine EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie oder Insurance Distribution Directive (IDD). Diese regelt bereits einige Sachverhalte, die aber für Details der Änderung des Provisionsabgabeverbot gelten.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Uwe Hugo Zuch (Tel.: Telefon: 0209-977470), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 294 Wörter, 2597 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: S4F News & Communication Ltd


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von S4F News & Communication Ltd lesen:

S4F News & Communication Ltd | 17.08.2016

Die 5 wichtigsten Vollmachten und Verfügungen!

Ein an sich harmloser Skiunfall führte bei ihm dazu, dass er nicht mehr handlungs- und entscheidungsfähig ist. In derartigen Fällen muss eine dritte Person die persönlichen Angelegenheiten entscheiden. Das betrifft medizinische Maßnahmen, den g...
S4F News & Communication Ltd | 17.08.2016

Unser Gesundheitssystem

Das deutsche Gesundheitssystem zählt zu den teuersten der Welt - und dürfte bald wohl noch teurer werden. Experten warnen vor neuen Kosten, die vor allem für die Versicherten zur Belastung werden. Die Gesundheitsausgaben steigen schneller als die...
S4F News & Communication Ltd | 17.08.2016

Private Altersvorsorge: Angst und Unwissen

Sie fühlen sich oft schlicht und ergreifend zu unwissend. Das ist das Ergebnis des aktuellen Themenradars der Deutschen Bank. Für den aktuellen Themenradar hat die Deutschen Bank online rund 500 Bundesbürger im Alter von 18 bis 59 Jahren befragt ...