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DELMIA GmbH |

Erfolgreicher Start der DELMIA European User Conference 2006

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Argumente aus der Praxis für PLM und Digitale Fabrik

(Fellbach) - Seit dem gestrigen Mittwoch informieren sich die europäischen Anwender der Dassault Systèmes-Tochter DELMIA und Interessierte aus verschiedenen Branchen in der Fellbacher Schwabenlandhalle aus erster Hand über Erfahrungen mit den Digital Manufacturing-Lösungen von DELMIA sowie über aktuelle Entwicklungstrends. Wie jedes Jahr im Oktober ist der deutsche DELMIA-Standort Fellbach bei Stuttgart für zwei Tage Treffpunkt von hochkarätigen Industrievertretern, die Lösungen für effizientere Planungs- und Produktionsprozesse in ihrem Unternehmen suchen und sich über Erfahrungen bei der Einführung der Digitalen Fabrik austauschen.

Am ersten Tag der DELMIA European User Conference 2006 - an dem Jörg Schiebel, neuer Geschäftsführer DELMIA Deutschland und Nordeuropa sowie Vice President der DELMIA Corp. noch einmal offiziell vorgestellt wurde - verfolgten rund 400 Teilnehmer aus vielen europäischen Ländern die Vorträge, die in diesem Jahr unter dem Motto "Collaboration in Action" stehen. "Denn es ist die aktive Zusammenarbeit, die Nutzen und Erfolg der digitalen Produktionsplanung über Grenzen und Standorte hinweg ermöglicht", erklärte Dr. Peter Schmitt, DELMIA Vice President Marketing & Business Development, der die Veranstaltung moderierte.
Einen Wandel des Charakters der Zusammenarbeit durch die konsequente Nutzung der digitalen Welt forderte Dr. Philippe Charlès, CEO der DELMIA Corp. Das "Converse Engineering", das den traditionellen Konstruktionsvorgang optimiert und die Herstellbarkeit eines Produktes in einer sehr frühen Phase der Entwicklung absichert, sei auf die Virtualisierung sämtlicher Prozesse und Ressourcen angewiesen.
In seinem Eröffnungsvortrag beschrieb Fulvio Rusinà von der COMAU S.p.A., einem weltweit operierenden Zulieferer der Automobilindustrie Flexibilität als Schlüsseleigenschaft für die erfolgreiche Bewältigung der aktuellen
Herausforderungen im Automobilbau: In Anbetracht der Komplexität und der Variantenvielfalt der Produkte gewinne die Entwicklung schlanker Lösungen weiter an Bedeutung. Die Vorzüge aktiver Zusammenarbeit schilderte Fulvio Rusinà am Beispiel eines EU-geförderten Forschungs- und Entwicklungsprogramms, an dem sich DELMIA und COMAU beteiligen.
Im Rahmen der "Aerospace-Session" schilderte Mathias Larsson von Saab Aerostructures den harten Wettbewerb, der auch seine Branche zwingt, stetig neue Prozesse und Methoden einzusetzen. Die systematische, auf Kundenprojekte
fokussierte Forschungs- und Entwicklungsarbeit unter Einsatz der DELMIA-Technologien spiele beim Aufbau und Betrieb flexibler Montagelinien eine
entscheidende Rolle: "Simulationssoftware von DELMIA ist das Werkzeug, das uns den Weg in die Zukunft weist." Hirokazu Yorimasa von Mitsubishi Heavy Industries Ltd. (MHI) berichtete vom erfolgreichen Einsatz der Dassault-Systèmes- und DELMIA-Lösungen für Product Lifecycle Management (PLM) und Digitale Fabrik. MHI setze längst erfolgreich CATIA V5, ENOVIA und DELMIA ein und habe an der Schnittstellenentwicklung mitgearbeitet, um die Überwindung des "Sequential Engineering" durch das "Concurrent Engineering" zur Parallelisierung der Schritte in der Produktentstehung voranzutreiben.
Unter den weiteren Vorträgen - John Unsworth erklärte, für die Bentley Motors Ltd. sei die Durchgängigkeit von CATIA und ENOVIA maßgeblich für die Entscheidung für DELMIA als Partner bei der Optimierung ihrer CAx Strategien gewesen; Olivier Marchand von PSA Peugeot Citroën berichtete über den Stand der Digitalen Fabrik in der Endmontage beim zweitgrößten europäischen Fahrzeugbauer: in 21 Fahrzeugprojekten an neun Standorten arbeiten 900 Anwender mit den DELMIA-Lösungen - brachte der Beitrag von Dr. Markus Baur von der tschechischen Skoda Auto a.s. am konkretesten auf den Punkt, was man sich von DELMIA-Lösungen
erhofft. "Wir verstehen die Digitale Fabrik als Vorgehensweise zur Rechner gestützten Darstellung aller Fertigungs- und Logistikprozesse der realen Fabrik", so Dr. Markus Baur. Dabei entscheidend seien "die frühzeitige Absicherung und Optimierung des Herstellprozesses, die Erhöhung der Produktqualität im Fertigungsprozess, die Reduzierung der Zeiten im Produktentstehungsprozess und die Verringerung derÄnderungskosten". Bei der jüngsten Neuentwicklung hätten Simulationen den
Prototypenbau und die Vorserienproduktion bereits weit gehend ersetzt; durch Vernetzung, Datenintegration und Standardisierung seien Effizienzsteigerungen möglich, mit denen Skoda für die Herausforderungen der näheren Zukunft gerüstet sei.
Drei Vorträge aus sehr unterschiedlichen Bereichen schlossen den erfolgreichen ersten Tag ab. Matthias Mende von der DIMAS Digital Manufacturing Services GmbH, einem Spin-off der Universität Siegen, schilderte seine guten Erfahrungen mit der Generierung von Modulen zur Optimierung der Geschwindigkeit von Simulationen. Philipp Hanke von der SICK AG, einem führenden Hersteller optoelektronischer Sensoren berichtete, wie sein Unternehmen über einfache Layouts von Montagezellen in den 1990er Jahren bis zur Konfiguration kompletter Fertigungsanlagen zu einem intensiven Nutzer des DELMIA Process Engineer (DPE) wurde. Volker Wildeboer von der ICARUS Consulting GmbH schilderte, wie DELMIA-Tools bei der Simulation von Montagestandorten für den Flugzeugbau ganz neue Möglichkeiten einer effizienten Planung eröffnet haben.
Alle Vorträge übergreifend, wurden das Interesse und die Bereitschaft deutlich, mit aus der Praxis gewonnenen Argumenten die PLM- und Digitale Fabrik-Lösungen optimieren zu helfen.
Am zweiten Tag stehen die beiden Themenbereiche Automotive und Aerospace im Mittelpunkt zahlreicher Workshops.
zk-big/haz


(Ein ausführlicherer Abschlussbericht zur DELMIA European User Conference 2006 folgt in einigen Tagen.)

Über DELMIA
DELMIA entwickelt, vertreibt und integriert Software-Lösungen für die Fertigungsindustrie und ist eine Tochter des Weltmarktführers für CAD/CAM/CAE/PLM-Systeme, Dassault Systèmes, Paris. Im Mittelpunkt steht eine vollständige prozess-orientierte Digital Manufacturing-Lösung für den gesamten Produktlebenszyklus - von der Produktdefinition über die Spezifikation eines Produktionssystems, die Prozessgestaltung, Simulation und Layoutplanung bis zur Steuerung und Überwachung des laufenden Fabrikbetriebs. DELMIA unterstützt alle Industriebereiche, in denen eine kontinuierliche Anpassung und Optimierung der Produktionsprozesse erforderlich ist, wie z.B. die Bereiche Automotive, Luft- und Raumfahrt, Fertigung und Montage, Elektrik und Elektronik, Konsumgüter, Anlagen- und Schiffbau. DELMIA bietet eine anwendernahe Beratung und Unterstützung bis hin zu vollständigen Kundenlösungen.

Weitere Informationen und Kontakt:
DELMIA GmbH, Raiffeisenplatz 4, 70736 Fellbach
Public Relations & Marketing,
Tel. 0711-27300-231/-234, Fax 0711-27300-597
E-Mail martina_wagner@delmia.de


Web: http://www.delmia.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Angelika Mathes, verantwortlich.

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