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US-Verteidigungsministerium setzt bei der Suche nach Kriegsgefangenen und Vermissten auf Convera-Technologie

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Convera RetrievalWare wird zur Lösung von Vermisstenfällen aus verschiedenen Kriegen genutzt


München, 23. Oktober 2001. Convera (Nasdaq:CNVR), führender Anbieter von Softwareprodukten, die öffentlichen und privaten Organisationen Zugriff auf unstrukturierte Informationen ermöglichen, gibt bekannt, dass das Prisoner of War/Missing Personnel Office (DPMO) des amerikanischen Verteidigungsministeriums den Auftrag über die Lieferung der Software für die Suche in seinen Datenbanken an Convera vergeben hat. Die RetrievalWare Software von Convera wird genutzt, um ein Archiv mit mehr als 2,5 Millionen Dokumenten in Zusammenhang mit Kriegsgefangenen/Vermissten-Fällen aus den Zeiten der Kriege in Vietnam und Korea sowie des Zweiten Weltkriegs und des Kalten Kriegs zu indexieren und zu durchsuchen.

Bis vor kurzem wurden alle Informationen über Vermisstenfälle von dem für den jeweiligen Fall zuständigen DPMO-Sachbearbeiter in Form von Papierunterlagen verwaltet. Jeder dieser Spezialisten arbeitete für sich, und der Informationsaustausch war sehr schwierig. Nachdem dieses papiergestützte System Jahrzehnte lang genutzt worden war, führte das DPMO eine zentrale Datenbank für alle Informationen in Zusammenhang mit Vermissten aus bestimmten Kriegszeiten ein. Diese Datenbank umfasst ein wachsendes Archiv von 2,5 Millionen Dokumenten über bestimmte Vermissten-Fälle. Angesichts der Komplexität des Systems und der Vielfältigkeit der Informationsquellen, die neu hinzukommen, hat sich das DPMO für die intelligente Suchlösung RetrievalWare von Convera entschieden.

„Nachdem wir einige Such-Optionen analysiert haben, entschieden wir uns aus einer ganzen Reihe von Gründen für RetrievalWare“, erklärte David Marchi, Chief of Information Systems des Defense Prisoner of War/Missing Personnel Office (DPMO). „Die Unterstützung von RetrievalWare für ein breites Spektrum von Dateiformaten war uns dabei ebenso wichtig wie seine skalierbare Grundkonzeption. Wir erhalten laufend Akten-Container mit neuen Dokumenten, die in das System eingegeben werden müssen. Auch die Geschwindigkeit, mit der wir die Informationen indexieren können, ist für unser Projekt von entscheidender Bedeutung.“

In der ersten Phase des Projekts werden alle Papierakten über Vermisste aus dem Vietnam-Krieg digitalisiert. Alle Unterlagen aus jeder Vermissten-Akte werden in die Personnel Missing - Southeast Asia (PMSEA) Datenbank eingegeben. Diese enthält die Informationen über die 1.956 Angehörigen der US-Armee im Vietnam-Krieg, deren Schicksal noch nicht geklärt ist.
Auch für andere Kriegszeiten wurden Datenbanken angelegt. Die Personnel Missing - Korea (PMKOR) Datenbank dient als Grundlage, um das Schicksal der Militärbediensteten möglichst lückenlos zu klären, die nicht aus dem Korea-Krieg (1950-1953) zurückkehrten.
Die Personnel Missing - Cold War (PMCOLD) Datenbank wird für die laufenden Untersuchungen der vierzehn Einsätze genutzt, bei denen der Verlust von Flugzeug-Besatzungsmitgliedern im Kalten Krieg (1946-1991) nicht aufgeklärt werden konnte. Eine Datenbank für Informationen über Militärbedienstete des Zweiten Weltkriegs wird ebenfalls gerade aufgebaut.

Das DPMO verfügt auch über einen Bestand von 10.000 bis 15.000 Fotografien, die bei der Lösung verschiedener Fälle nützlich sein könnten. Diese Fotografien werden später digitalisiert und in das System eingebunden, sodass sie mithilfe von RetrievalWare indexiert, verwaltet und abgerufen werden können.

„Jeder Vermissten-Fall ist eine ganz spezielle und schwierige Herausforderung“, erklärte Marchi. „Zur Optimierung unserer Effektivität müssen wir unseren Sachbearbeitern Arbeitsmittel an die Hand geben, mit denen sie die unterschiedlichsten Informationsressourcen verwalten und nutzen können. Und genau das ermöglicht uns RetrievalWare.“

DPMO
Seit seiner Gründung im Jahr 1993 setzt das Defense Prisoner of War/Missing Personnel Office (DPMO) des Department of Defense die Bemühungen der Regierung der Vereinigten Staaten fort, die Fälle aller amerikanischen Armee-Zugehörigen zu lösen, deren Schicksal nicht geklärt ist. Bei der Gründung übernahm das DPMO das POW/MIA Office der Defense Intelligence Agency (DIA) sowie die Verantwortung für deren Akten und Datenbanken.

Über Convera RetrievalWare
Convera RetrievalWare ist ein hochperformantes intelligentes Such-System, das breite Flexibilität und Skalierbarkeit gewährleistet in unternehmenseigenen Intranets und Extranets. Convera RetrievalWare ermöglicht dem Nutzer, weit verstreute Informationsquellen zu indexieren und zu durchsuchen, inklusive Textdateien, HTML, XML, über 200 proprietäre Dokumentformate (wie zum Beispiel Word-Prozessoren und Publishing-Systeme), relationale Datenbanken, Dokumenten-Management-Systeme und Groupware. Die weiterentwickelten Suchfunktionen enthalten Konzept- und Keyword-Suche, Pattern-Suche und die Abfrage nach Beispielmuster. Convera RetrievalWare ist ausgezeichnet geeignet für weit verzweigte Client-Server-Umgebungen mit Hunderten oder Tausenden von Nutzern, Dokumenten, Bildern und/oder unterschiedlichsten Medien. RetrievalWare ist die am weitesten entwickelte Such- und Retrieval-Lösung auf dem Markt und basiert auf der Fähigkeit, mit größter Reichweite nach Informationsquellen zu suchen, Informationen in den verschiedensten Sprachen zu verarbeiten, zu jedem nur möglichen Thema die wichtigsten Informationen anzubieten und diese Informationen in einer Art und Weise aufzubereiten, dass Mitarbeiter diese höchst effizient zu nutzen vermögen.


Über Convera
Convera ist führender Anbieter von Software-Produkten, die unstrukturierte Informationen verbinden, verwalten und finden – unabhängig davon, ob es sich dabei um Text-, Video-, Audio- oder Bilddateien handelt. Die fortschrittlichen, sprachübergreifenden Multimedia-Technologien und –Produkte von Convera bieten Unternehmen den schnellsten, präzisesten Zugriff auf Medien und ermöglichen es ihnen, den optimalen Nutzen aus ihrem unstrukturierten Content zu ziehen.

Convera betreut über seine Niederlassungen in den USA und Europa mehr als 700 Kunden in 29 Ländern. Darunter befinden sich als Kunden und Partner TV5, ProSieben, British Telecom, QXL.com, Chadwick Healy, die britische Labour Party, die World Bank, Nortel Networks, Sun Microsystems und die Deutsche Post.

Weitere Informationen finden Sie unter www.convera.com.


Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Harvard Public Relations
Florian Gersbach/Karen Sehling
Westendstraße 193
80686 München
Tel.: 089/53 29 57-0
Fax: 089/53 29 57-888
E-Mail: florian.gersbach@harvard.de
karen.sehling@harvard.de

Convera Technologies International Ltd.
Peter K. Doyle, International Marketing Director
The Courtyard, New Lodge, Drift Road
Windsor, Berkshire SL4 4RQ, United Kingdom
Tel.: +44 (0) 1344 887623
Fax: +44 (0) 1344 893666
E-Mail: pdoyle@convera.co.uk


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Karen Sehling, verantwortlich.

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