info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen |

Wirtschaftsminister Ernst Schwanhold eröffnete Fotovoltaikanlage AufSchalke

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 3)


Ein Stadion der Superlative in Europas Solar Valley


Anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme der Fotovoltaikanlage an der Arena AufSchalke in Gelsenkirchen sagte Wirtschafts- und Energieminister Ernst Schwanhold: "Nordrhein-Westfalen ist heute das Solarland Nr. 1 in Deutschland und Gelsenkirchen darin das Solar Valley. Hier haben das Land, ein Verein, ein Konzern und die Stadt gemeinsam Zeichen gesetzt. Dabei steht die Farbe Blau offensichtlich für Erfolg. Das Königsblau von Schalke 04, die Imagefarbe der RWE Power AG als Bauherrin, der blaue Himmel über Gelsenkirchen und die funkelnden Solarzellen auf dem Sonnensegel signalisieren: Hier verändert sich etwas. Deutlicher kann man den Strukturwandel in unserem Land kaum vermitteln."

Schwanhold fuhr fort: "Gelsenkirchen ist das Mekka der Solarenergie in Deutschland. Das neue Stadion, die Solarzellenfabrik von Shell, das bundesweit einmalige Fotovoltaik-Informationszentrum und die Modulfabrikation von Flabeg bringen den Menschen sichere Arbeitsplätze. Im Wissenschaftspark mit seinen Forschungs- und Entwicklungs-Unternehmen und beim Servicecenter des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme werden weitere Zukunftschancen der Sonnenenergie erkundet. Das sind auch Zukunftschancen für die Region."

Nordrhein-Westfalen hat durch das 1987 initiierte REN-Programm schon lange vor dem bundesweiten Fotovoltaik-Boom die entscheidenden Weichen gestellt. In den verschiedenen Bereichen der Zukunftsenergien wurden seitdem mehr als 42.000 Projekte mit rund 900 Millionen DM gefördert. Das löste weitere Investitionen von rund 4,5 Milliarden DM aus. Bisher sind in NRW Solar-Anlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 25 Megawatt installiert, mehr als in jedem anderen Bundesland.

Die Fotovoltaikanlage besteht aus einem optisch auffälligen Solarsegel (400 m² ) und Modulen auf dem Dach der Fußgängerbrücke von den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arena. Die installierte Leistung beträgt maximal 87 kW. Damit werden jährlich etwa 70.000 kWh Strom erzeugt, die in das öffentliche Netz der Emscher-Lippe-Energie (ELE) eingespeist werden. Die Kosten des Projekts von insgesamt 4 Millionen DM teilen sich die RWE Power AG (ca. 2 Mio.) die ELE (0,3 Mio.) und das Land, das das Projekt im Rahmen der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW mit rund 1,7 Mio. DM förderte.

Nordrhein-Westfalen setzt auf die Energie der Sonne

Europas größte und modernste Solarzellenfabrik wurde am 16. November 1999 in Gelsenkirchen eröffnet. Das Projekt ist Kern eines Konzeptes, das den Wissenschaftspark, die Modulfabrikation, das Fotovoltaik-Informationszentrum und das Servicelabor des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) umfasst und das Gelsenkirchen zur Solarhauptstadt Europas machen soll. Ziel der Förderung ist die Herstellung von Photovoltaikelementen. Damit soll die kostenbedingt schwierige Wettbewerbssituation der solaren Stromerzeugung gegenüber herkömmlichen Entwicklung und Erprobung effizienterer Technologien und Anlagen zur Energieangeboten verbessert werden.

Über 50 Kommunen haben Interesse am Leitprojekt "50 Solarsiedlungen in NRW" der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW dokumentiert. Solares Bauen schont die Umwelt und kann Familien bis zu 800 DM Energiekosten im Jahr ersparen. Vier Solarsiedlungen, in Gelsenkirchen-Bismarck, Steinfurt-Borghorst und Köln-Bocklemünd, sind fertig gebaut, in Köln-Bilderstöckchen war Richtfest und weitere 21 haben den Status "Solarsiedlung in Planung" erhalten. Damit ist NRW beim Bauen mit der Sonne zum Vorreiter in Deutschland geworden.
Im Solarbereich unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen auch die Ausbildung und das Marketing. Mit der Einführung von Ausbildungslehrgängen zum "Solarteur" in Gelsenkirchen, Gladbeck und Münster hat die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW wichtige Schritte zur breiten Nutzung der Solarenergie bei Bürgern, Kommunen und in der Wirtschaft unternommen.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Uwe H. Burghardt, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 506 Wörter, 3923 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen lesen:

Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen | 03.09.2001

Wirtschaftsminister Ernst Schwanhold eröffnet Fotovoltaikanlage AufSchalke:

Das Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr NRW teilt mit: Anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme der Fotovoltaikanlage an der Arena AufSchalke in Gelsenkirchen sagte Wirtschafts- und Energieminister Ernst Schwanhold: ...