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Landesinitiative Zukunftsenergien NRW |

Auch Köln-Bilderstöckchen baut mit der Sonne

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Richtfest bei 4. Solarsiedlung der Landesinitiative Zukunftsenergien


Solares Bauen hat Zukunft, weil die Sonne die Menschen als ewige Energiequelle emotional und rational positiv anspricht. Fast 50 Kommunen aus NRW haben seit 1997 Interesse am Leitprojekt "50 Solarsiedlungen in NRW" der Landesinitiative Zukunftsenergien gezeigt. Die ersten zwei Neubausiedlungen in Steinfurt und Gelsenkirchen sind bereits bezogen worden. Eine große Altbausanierung in Köln-Bocklemünd konnte in diesem Jahr abgeschlossen werden. "Weitere 21 Projekte haben den Status "Solarsiedlung in Planung" erhalten. Damit ist NRW beim Bauen mit der Sonne zum Vorreiter in Deutschland geworden", freute sich Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW, anläßlich des Richtfestes für die vierte NRW-Solarsiedlung in Köln-Bilderstöckchen.

Dieter Eschenfelder vom Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MSWKS) betonte beim Richtfest die Besonderheiten des Projektes. Durch die intensive Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes konnte der Niedrigenergiehaus-Standard erreicht werden. Dieses ambitionierte Vorhaben ist für ein Gebäude von 1937 besonders bemerkenswert. Die Verringerung des Heizwärmebedar-fes um 80%, von 250 kWh/m² auf 50 kWh/m² im Jahr, bedeutet auch eine erhebliche Kostenreduzierung für die Mieter. Die Deckung des Brauchwarmwasserbedarfes erfolgt komplett regenerativ durch 192 m² Solarkollektoren und einer Holzpelletfeuerung, die gleichzeitig der Heizungsunterstützung dient. Die Aufstockung des Gebäudes schafft zusätzlichen Wohnraum, der von ursprünglich 3180 m² und 69 Wohneinheiten auf 5510 m² und 75 Wohneinheiten steigt.

"Für das Wohnungsunternehmen war die Beibehaltung des niedrigen Mietniveaus von 9,80 DM/m² wichtig, um den Mietern die Rückkehr in ihre bisherigen Wohnungen zu ermöglichen. Darüber hinaus werden die Heizkosten 0,50 DM/m² im Monat nicht übersteigen. Und unsere ersten Erfahrungen ergeben eine sehr gute Vermietungssituation, denn die alten Mieter beurteilen die Sanierung positiv und kehren gerne zurück. Auch bei den Neuvermietungen zu marktüblichen Mieten herrscht rege Nachfrage", ergänzte Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer der Siedlungsgesellschaft "Am Bilderstöck-chen". Die Altbaurenovierung wurde zusammen mit der Architektin Gudrun Langmack aus Erftstadt durchgeführt, die für ihr zukunftsweisendes Konzept im November 2000 den Energie- und Umweltpreis des Wuppertal-Institutes erhielt.

Neben diesen konkreten Siedlungsprojekten unterstützt Nordrhein-Westfalen auch die Produktion und Ausbildung im Solarbereich. Mit der Eröffnung von Europas größter und modernster Solarfabrik in Gelsenkirchen im November 1999 und der Einführung von Ausbildungslehrgängen zum Solarteur in Gelsenkirchen, Gladbeck und Münster hat die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW einen wichtigen Schritt zur breiten Nutzung der Solarenergie bei Privatnutzern und in der Wirtschaft getan.

Über die Solarsiedlungen in Gelsenkirchen, Köln-Bilderstöckchen, Köln-Bocklemünd und Steinfurt-Borghorst informieren auch vier aktuelle Broschüren. Diese können kostenlos bei der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW unter der Faxnummer (02 11) 8 66 42 - 22 bestellt werden.

Weitere Informationen:
Andreas Gries
Landesinitiative Zukunftsenergien NRW
c/o NRW-Städtebauministerium
Elisabethstr. 5 - 11
40217 Düsseldorf
Tel.: (02 11) 38 43 - 531
Fax: (02 11) 38 43 - 637

Internet: http://www.energieland.nrw.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Uwe H. Burghardt, verantwortlich.

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