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Wirtschaftsforum in Shenyang stärkt Kooperationen

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Industrie 4.0 und „Made in China 2025“ sollen verknüpft werden


Shenyang – Zum Abschluss ihrer dreitägigen Chinareise am 14. Juni 2016 hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den „Deutsch-Chinesischen Industriepark für Maschinen- und Anlagenbau“ in Shenyang in der Provinz Liaoning im Nordosten Chinas besucht. Im Anschluss daran kamen deutsche und chinesische Wirtschafts- und Regierungsvertreter zum zweiten China-Germany Manufacturing Industry Cooperation Summit Forum zusammen. Zentrale Themen waren die Verknüpfung von Industrie 4.0 mit Made in China 2025, der Schutz des geistigen Eigentums sowie Trends, die in einer Studie der Staufen AG vorgestellt wurden. Demnach gibt es eine Abkehr von Tier-1-Städten; indes sind Tier-2-Städte wie Shenyang auf dem Vormarsch.



 

Mit ihrem Besuch im Deutsch-Chinesischen Industriepark für Maschinen- und Anlagenbau in Shenyang hob die Bundeskanzlerin Angela Merkel dessen strategische Bedeutung für die Innovationspartnerschaft hervor, die sie und der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang im Jahr 2014 vereinbart hatten. Die Formulierung von Staatspräsident Xi Jinping „Mit deutscher Technologie und chinesischer Geschwindigkeit“ wird im Industriepark in die Praxis umgesetzt. So hat BMW in der rund sieben Millionen Einwohner zählenden Industriemetropolregion das größte Produktionszentrum außerhalb Deutschlands gebaut und zugleich das modernste BMW-Motorenwerk weltweit. Aber nicht nur die großen Dax-Konzerne, sondern auch die sogenannten Hidden Champions, die kleinen und mittelständischen Unternehmen, sind vor Ort: Rund 140 in der Stadt Shenyang, 35 davon im 48 Quadratkilometer großen Industriepark.

 

Auf dem zweiten China-Germany Manufacturing Cooperation Summit Forum sprachen deutsche und chinesische Unternehmen gemeinsam mit Regierungsvertretern über eine Vertiefung der Zusammenarbeit beider Länder. Das von Berlin geförderte Industrie 4.0 soll mit dem von Peking ausgerufenen Made in China 2025 verknüpft werden. Im Kern geht es dabei um die Digitalisierung der Industrie im Bereich Maschinen- und Anlagenbau, Elektro- und Fahrzeugindustrie sowie Chemie.

 

China entwickelt sich weg von der verlängerten Werkbank der Welt hin zu einem Innovationsland und setzt dabei auf deutsches Know-how. Umgekehrt steigern immer mehr deutsche Unternehmen ihren Absatz in China, wie die Staufen AG in ihrer „Standortstudie Nordostchina“ feststellen konnte. Die auf dem Wirtschaftsforum vorgestellte Studie, an denen sich 439 Industrieunternehmen im Mai 2016 beteiligt hatten, zeigte zugleich auch einen Wandel in der Fokussierung der Deutschen auf: Martin Haas, CEO der Staufen AG, nannte drei zentrale Veränderungen aus deutscher Sicht: „Erstens wird China vom billigen Produktionsstandort zum Absatzmarkt. Zweitens wandelt sich das Produktportfolio von globalen Produkten zu Produkten Made for China. Drittens findet eine Abkehr von den Tier-1-Städten statt. Tier-2-Städte wie Shenyang sind auf der Überholspur“, so Haas. Der Hauptgrund liegt in den teuren Rahmenbedingungen der Tier-1-Städte.

 

Auch die Rechtssicherheit war ein wichtiges Thema auf dem Wirtschaftsforum in Shenyang, das die Regierungsbehörden sehr ernst nehmen. So hat die Provinz Liaoning eigens dafür ein Büro zum Schutz des geistigen Eigentums eröffnet. „Diese Kontrollinstitution trägt dazu bei, das Vertrauen in den Standort weiter zu stärken und die Kooperationen zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen kontinuierlich zu festigen“, sagte Li Baojun, der stellvertretende geschäftsführende Direktor der Kommission des Deutsch-Chinesischen Industrieparks für Maschinen- und Anlagenbau in Shenyang.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Dr. Stefan Justl (Tel.: +86 (0) 157 2153 8949), verantwortlich.


Keywords: China, Haas, Merkel, "Industrie 4.0", Shenyang

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