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Ingenieurmangel kann man auf dem Gehaltszettel ablesen

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Kienbaum-Studie: Deutsche Ingenieure verdienen im internationalen Vergleich gut


Bonn/Gummersbach – In Deutschland werden sie händeringend gesucht, im Ausland verdienen sie teilweise besser. Die Rede ist von den Ingenieuren. Wann immer vom Fachkräftemangel gesprochen wird, findet diese Berufsgruppe Erwähnung. Wie viel Geld ein Unternehmer in die Hand nehmen muss, um Top-Ingenieure zu bekommen und dann auch zu halten, hat jetzt die Managementberatung Kienbaum http://www.kienbaum.de untersucht. Im technischen Vertrieb verdienen Ingenieure zurzeit am meisten, so die Studie. Zwischen 60.000 und 80.000 Euro jährlich erhalten sie dort im Durchschnitt. Etwas weniger im Portemonnaie haben ihre Kollegen in der Entwicklungsabteilung. Bei ihnen stehen Summen zwischen 50.000 und 70.000 Euro auf dem Gehaltszettel. In der Fertigung bringen es Ingenieure auf Gehälter zwischen 45.000 und 60.000 Euro.

In den Spitzenpositionen unterscheiden sich die Jahresgehälter zwischen den einzelnen Bereichen jedoch kaum: Mit durchschnittlich bis zu 400.000 Euro pro Jahr wird ein Geschäftsführer im Vertrieb und in der Entwicklung entlohnt. In der Fertigung erhält man bis zu 360.000 Euro. Im internationalen Vergleich verdienen Ingenieure recht gut. Nur in den Vereinigten Staaten, in Großbritannien, der Schweiz und Kanada lägen die Einstiegsgehälter für Ingenieure höher als in Deutschland, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) http://www.faz.net. Dagegen verdienten Berufseinsteiger in vielen osteuropäischen Staaten erheblich weniger als ihre deutschen Kollegen. So erhalte ein bulgarischer Ingenieur nur 20 Prozent der Vergütung eines deutschen Ingenieurs als Einstiegsgehalt.

Der Ingenieurmangel macht sich jetzt auch in Cent und Euro bemerkbar. Zwischen 3,5 und vier Prozent seien die Bezüge im laufenden Jahr gestiegen, bestätigen die Kienbaum-Berater. Doch mehr Ingenieure bekommt man so auch nicht. „Die Unternehmen müssen ihr Geld noch früher investieren. Um langfristig wieder mehr Ingenieure zu bekommen, müssen Mädchen und Jungen schon in der Schulzeit für Technik begeistert werden. Der ‚normale’ Schulunterricht reicht dazu nicht mehr aus. Doch wichtiger als Geld ist die Bereitschaft der Unternehmen und der Universitäten, in die Schulen zu gehen oder auf anderem Wege für die Faszination der Technik und den Beruf des Ingenieurs zu werben“, sagt Udo Nadolski, Geschäftsführer des Düsseldorfer Beratungshauses Harvey Nash http://www.harveynash.de.


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Paul Humberg, verantwortlich.

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