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Was heute gilt, kann morgen überholt sein: Flexibilität im Geschäftsmodell ist für Unternehmens-Manager überlebenswichtig

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Bonn/Neuss – Ein Unternehmer liefert ein Produkt von allerhöchster Qualität, ist lange Zeit Marktführer in seinem Segment. Doch er verlässt sich zu sehr auf die Gepflogenheiten seiner Kunden und lässt die Entwicklungen der Zeit außer Acht. Der Umsatz sinkt, er muss (im günstigsten Fall) Arbeitsplätze abbauen. Ein Szenario, dass nicht wenige Unternehmer erlebt haben. Doch Experten sind sich einig: Wer flexibel ist, hat Erfolg. „Da geht es nicht um zeitliche Flexibilität. Sondern darum, die Zeichen zu erkennen und binnen kürzester Zeit sein Geschäftsmodell erfolgreich umbauen zu können und sich so neuen Marktgegebenheiten anzupassen", sagt Michael Müller, Geschäftsführer der a & o-Gruppe mit Sitz in Potsdam und Neuss http://www.aogroup.de und Wirtschaftssenator beim Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de.

Dieses Thema griff jetzt auch die Wirtschaftswoche http://www.wiwo.de auf. Die „Schuld" an den neuen Anforderungen für Manager tragen die üblichen Bösewichte im allgemeinen Wirtschaftsjargon: Internet und Globalisierung. „Besonders Dienstleistungsunternehmen haben das Problem, dass ihr Geschäftsmodell auf Dienstleistungen beruht, die durch die rasante Entwicklung des Internets nicht mehr aktuell sind", erklärt Michael Müller. Eine komplette Umgestaltung des eigenen Modells müsse dann vollzogen werden, und zwar in kürzester Zeit. Viele Manager erkennen solche Probleme, handeln aber nicht weitgreifend genug. „Vielfach übersehen sie, dass die neuen Informationstechnologien die Spielregeln am Markt so sehr verändert haben, dass sie am besten einen Neustart vornehmen und sich ein flexibles Fundament verpassen", zitiert die Wirtschaftswoche den Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik an der Universität St. Gallen, Professor Hubert Österle. Doch dies falle vielen schwer. „Aus Angst davor, in die falsche Richtung zu laufen, halten sie lieber an der bestehenden Unternehmensstruktur fest und passen sie nur punktuell an."

Der Ansatz der Definition über den Begriff „Geschäftsmodell" komme von den Gründern der New Economy-Ära, so das Blatt. Auch wenn viele im Endeffekt scheiterten, sei dies jedoch der richtige Ansatz gewesen, weil er einer vernetzten Welt Rechnung trage, heißt es weiter. „Vernetzung bedeutet heute gleichzeitig Flexibilität. Und die ist überlebenswichtig, besonders für Mittelständler", so Müller. Vor allem ist für ihn besonders klar: „Der Unternehmer muss punktgenau wissen, wo seine Schnittstelle mit dem Kunden ist. Denn dessen Anforderungen ändern sich ständig. Was er heute benötigt, könnte bereits morgen ein nicht passender Baustein im gesamten System sein", so a&o-Geschäftsführer Michael Müller. In früheren Zeiten sei oft genau vorherzusehen gewesen, was genau ein Kunde wolle. Dies sei heute nicht mehr so. Doch Unternehmen könnten von der Wandlung der Verbraucher profitieren, wenn sie stärkere Kundenorientierung nicht als platte Werbemaßnahme begreifen, sondern als eigene Unternehmensphilosophie aufgreifen und ernsthaft umsetzen. „Das ist in den Köpfen von vielen deutschen Managern aber noch nicht angekommen. In anderen westlichen Ländern ist man sehr viel weiter. Schon vor über 50 Jahren entstand beispielsweise in amerikanischen Unternehmen als Reaktion auf gesättigte Märkte mit gestiegener Käufermacht ein Marketingkonzept in Abgrenzung zu der bis dato vorherrschenden Produktions- und Verkaufsorientierung. Der Terminus Marketing war in dieser Zeit in Deutschland noch völlig unbekannt. Und das wirkt bis heute nach: In den Marketingwissenschaften gibt es einen riesigen intellektuellen Vorsprung der angloamerikanischen Länder, der sich durch Trends zur Globalisierung und Informationsgesellschaft sogar verstärkt. Das erkennt man auch an der Dominanz von amerikanischen Fachbegriffen im Marketing", so die Erfahrung von Müller.


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Jörg Löbker, verantwortlich.

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