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Software AG-Stiftung plädiert für größere Vielfalt im Bildungswesen

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AusPISA gelernt? – Einladung zum Symposium am 24. November


(Darmstadt/Berlin) - Die gemeinnützige Software AG-Stiftung stellt den bisherigen PISA-Konsequenzen den Wert der Vielfalt im Bildungswesen gegenüber. Neben PISA-Initiatoren und Politikern werden in Berlin Erziehungswissenschaftler, Schulpraktiker und Fachjournalisten zu Wort kommen. Ziel ist, aufzuzeigen, wie die Zeit nach dem "PISA-Schock" genutzt werden kann und darzustellen, wie durch Vielfalt in staatlichen und freien Schulen eine Verbesserung der Schulen insgesamt zu erreichen ist. Die Veranstaltung am 24. November 2006 wird in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt stattfinden.

Gegründet auf der Einsicht, dass eine authentische Lehrer-Schüler-Begegnung immer noch zu den wichtigsten Bildungs- und Erziehungserfahrungen für Kinder und Jugendliche gehört, fördert die in Darmstadt ansässige Software AG-Stiftung die Gründung und den Ausbau von freien Schulen. Dabei legt sich die gemeinnützige Institution nicht auf eine Richtung fest, sondern unterstützt sowohl die Alternativ- und Montessori-, als auch die Reform- und die Waldorfpädagogik, deren Lehrer und Lehrerinnen sich mit den jeweiligen Konzepten identifizieren und zum Wohl der Kinder intensiv mit den Eltern zusammenarbeiten.

In der durch Artikel 7, Abs. 4 des Grundgesetzes ausdrücklich gewünschten Bildungsvielfalt sieht die Software AG-Stiftung ein wesentliches Element für die Weiterentwicklung des Bildungswesens. Von staatlicher Seite wird das vielfach bestätigt - leider ohne dass mit dieser Feststellung eine rechtliche und finanzielle Behandlung der freien Schulen verbunden ist, die einen fairen Wettbewerb ermöglicht. Von der Stiftung in Auftrag gegebene Rechts- und Finanzgutachten belegen diesen misslichen Zustand, der gerade in einem an Rohstoffen armen Land, das auf nachhaltige Erfolge in Bildung und Wissenschaft angewiesen ist, nur mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen werden kann.

Die bisherigen Veröffentlichungen der PISA-Untersuchungen haben erfreulicherweise eine breite Debatte ausgelöst. Die deutschen Konsequenzen aus PISA weisen - abgesehen von dem Föderalismus geschuldeten marginalen Unterschieden - eine hohe Heilserwartung an zentrale Prüfungen und einheitliche Standards auf. Dies ist erstaunlich, denn erwiesenermaßen hat sich in keinem einzigen PISA-Teilnehmerland eine Verbesserung der Bildungssituation durch Standards ergeben. Andreas Schleicher, PISA-Koordinator der OECD, wird hingegen nicht müde darauf hinzuweisen, dass der in Deutschland gängige Begriff von Standards als detaillierte Festlegung erwarteter Leistung nichts mit dem anderenorts gängigen Verständnis der Beschreibung von Bildungszielen zu tun hat, für deren Erreichen unterschiedliche Wege denkbar und zulässig sind.

Die seit PISA beobachtbaren bildungspolitischen Tendenzen zielen - bewusst oder nicht - gegen die Vielfalt im Schulwesen, gegen einen fruchtbaren Wettbewerb, der mit der freien Wahl unter Schulmodellen und der Förderung unterschiedlichster Begabungen und Bedürfnisse von Kindern einhergeht.

Vor diesem Hintergrund lädt die Software AG-Stiftung, die sich seit ihrer Gründung im Jahr 1992 u.a. für Schulen in freier Trägerschaft engagiert, am 24. November 2006 in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften am Berliner Gendarmenmarkt, um mit Wissenschaftlern, Politikern und Praktikern den Stand der Dinge zu erörtern und den bisherigen "PISA-Konsequenzen" den Wert der Vielfalt im Bildungswesen gegenüberzustellen.


Aus PISA gelernt? - Symposium zu einer Zwischenbilanz nach fünf Jahren gesteigerten Reformeifers und Beharrungsvermögens in der deutschen Bildungslandschaft

Termin: Freitag, 24. November 2006, 9:00 bis 17:15 Uhr
Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Markgrafenstraße 38 (am Gendarmenmarkt), 10117 Berlin

Programm und Teilnehmerliste des Symposiums können unter www.software-ag-stiftung.de heruntergeladen werden.

Kontakt: Software AG-Stiftung, Walter Hiller, Direktor für Kommunikation und internationale Beziehungen, w.hiller@sagst.de

Anmeldung: formlos an pisa-symposium@sagst.de

Über die Software AG-Stiftung
Die Software AG (SAG) wurde 1969 von dem Mathematiker Peter M. Schnell und mehreren Kollegen gegründet. Die an der TecDAX notierte SAG hat heute mehr als 2.700 Mitarbeiter und 3.000 Kunden in 59 Ländern. Im Jahr 2005 erzielte das Unternehmen einen Konzernumsatz von 438 Millionen Euro. Damit ist die SAG Deutschlands zweitgrößter Softwarehersteller.
Der SAG-Gründer und langjährige Vorstandsvorsitzende Peter M. Schnell (Jahrgang 1935) brachte im Jahr 1992 seine sämtlichen Aktien der Software AG in zwei Stiftungen ein, davon 98 Prozent in die gemeinnützige Software AG-Stiftung. Stiftungsziel ist die Förderung von Projekten in den Bereichen Wissenschaft und Forschung, Altenhilfe und -fürsorge, Erziehung und Bildung, Kinder- und Jugendhilfe, Umweltschutz, Betreuung von Menschen mit Behinderungen nach dem Grundsatz "Hilfe zur Selbsthilfe".
Für seine Stiftungsarbeit hat Peter M. Schnell im Jahr 2002 die Goldmedaille des Bundesverbandes deutscher Stiftungen erhalten.

Vorstand: Dr. h.c. Peter M. Schnell (Vors.), Prof. Dr. Horst Philipp Bauer, Lothar J. A. Hinkel
Kontakt: Software AG-Stiftung, Am Eichwäldchen 6, 64297 Darmstadt, Tel. 06151-91665-0, Fax 06151-91665-129, Stiftung@sagst.de, www.software-ag-stiftung.de



Web: http://www.software-ag-stiftung.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Angelika Mathes, verantwortlich.

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