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WM 2018: Stadion in Sankt Petersburg ein Problemfall

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Baubeginn 207, Fertigstellung 2009 - So sah der ursprüngliche Plan für den Neubau vom Krestowskij-Stadion aus. Wir werfen einen Blick auf den aktuellen Bautenstand.

Auch nach fast zehn Jahren ist die Arena in Sankt Petersburg noch immer nicht fertiggestellt und der Zeitdruck wächst. Denn bereits im nächsten Jahr sollen hier das Eröffnungsspiel und das Finale vom Confederations Cup stattfinden.



Bereits 2004 traf der Stadtrat von Sankt Petersburg die Entscheidung und genehmigte den Neubau eines Stadions, im August 2006 entschied sich eine Jury für den Entwurf des japanischen Architekten Kisho Kirokawa. Baubeginn für die Hightech-Arena - die wie die Arena auf Schalke über einen herausfahrbaren Rasen und einem schließbaren Dach versehen wird - war April 2007. Auch heute, mehr als neun Jahre später, wird hier noch immer kein Fussball gespielt. Eine der Hauptgründe: Stark steigende Kosten und immer wieder Baustopps.



Explodierende Kosten und diverse Baustopps



Zunächst waren 190 Millionen Euro für den gesamten Stadionbau eingeplant, auch aufgrund von Fehlplanungen und Baumängeln steuert das Projekt aktuell auf Gesamtkosten von einer Milliarde Euro zu. Ein Grund für die ansteigenden Kosten sind immer wieder Baustopps gewesen, teils mehrere Monate wurde hier nicht gearbeitet, der Eröffnungstermin mehr als 20 Mal verschoben.



Nachdem die Fussball WM 2018 im Dezember 2010 an Russland vergeben wurde, warf man beispielsweise die Baupläne kurzer Hand über den Haufen und änderte zu Kapazität vom Stadion. Statt 68.000 Zuschauer sollten nun nur noch 62.000 Platz im Stadion haben, dafür sollten mehr VIP-Logen erschaffen werden. Dazu wurden kurzerhand bereits fertiggestellte Teile der Tribüne wieder zurück gebaut.



Ende April 2016 informierte die FIFA in einer Pressemeldung über den Bautenstand der Spielorte, wonach "die grundlegenden Bauarbeiten in Sankt Petersburg fast abgeschlossen" sind und man sich nun "vornehmlich auf den Innenraum konzentrieren" kann.



Stadt Sankt Petersburg feuert Hauptauftragnehmer - WM in Gefahr?



Im Juli 2016 dann der Supergau: Die Stadt Sankt Petersburg kündigt den Vertrag mit dem Generalunternehmer und muss in kürzester Zeit Ersatz finden, um den Bau rechtzeitig fertigzustellen. Hauptgründe für die Kündigung waren wohl ein zu niedriges Arbeitstempo, ausstehende Zahlungen an Subunternehmer und die zu geringe Zahl der eingesetzten Arbeiter am Bau.



Im Oktober soll es eine Inspektion durch den Weltverband FIFA geben, die sich den Fortschritt mit Sicherheit genau ansehen wird. Denn selbst wenn der Bau des Stadions rechtzeitig für den Confed Cup fertiggestellt wird, bleiben weitere Fragen offen. Denn die Anfahrt zum Stadion auf der Krestowskij-Insel ist noch nicht fertig, auch Autobahn Zubringer und Metrostation müssen fertiggestellt werden.



Das größte Problem im infrastrukturellen Bereich: Die Brücke, die das Festland und das Stadion auf der Insel verbinden. Es wird spekuliert, dass diese nicht rechtzeitig fertiggestellt werden kann, so dass die Spiele für den anstehenden Confed Cup in eine andere Stadt verlegt werden müssen. In wie weit dies Auswirkungen auf die anstehende Fussball WM haben wird, ist unklar.



Und aktuell? Da ist mal wieder wieder Baustopp. Schuld daran hat laut der Baubehörde von Sankt Petersburg die UEFA. Denn die Anforderungen vom europäischen Fussballverband seien wesentlich strenger als die der FIFA.



Warum das erst 2016 auffällt, bleibt unklar.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Christian Schröder (Tel.: 04101/8584439), verantwortlich.

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