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Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen e. V. (VNN) |

Tag der deutschen Sprache

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VNN appelliert, Nachhilfeschulen bei Deutschunterricht für Flüchtlinge stärker einzubinden

Erftstadt, 7.9.2016. Zum Schuljahresbeginn stehen die Schulen vor der Herausforderung, voraussichtlich 250.000 Flüchtlingskinder zu unterrichten. Davon geht das Bildungsmagazin news4teachers aus. Im kommenden Jahr werden es rund 200.000 Kinder und Jugendliche sein, hat das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) errechnet. Zentrale Voraussetzung für die Teilnahme am regulären Unterricht sind gute Deutschkenntnisse. Der Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN) bietet anlässlich des Tags der deutschen Sprache am 10. September an, die Schulen bei dieser Aufgabe zu unterstützen.



Daher appelliert Dr. Cornelia Sussieck, Vorsitzende des VNN, an die Behörden, den Nachhilfeschulen unbürokratisch die Erlaubnis zu erteilen, die Flüchtlinge durch erfahrene Nachhilfelehrer in Deutsch unterrichten zu lassen. Derzeit benötigen die Nachhilfelehrer in der Regel eine Zusatzqualifikation für Deutsch als Fremdsprache. "Die VNN-Schulen beschäftigen qualifizierte Lehrkräfte im Fach Deutsch, die oft langjährige Unterrichtserfahrung besitzen. Es wäre wünschenswert, wenn wir mehr pragmatische Lösungen finden könnten, diese Qualifikation anzuerkennen, um den Kindern und Jugendlichen schnell helfen zu können", wünscht Sussieck.



"Gerade der Unterricht in kleinen Gruppen, wie er in den VNN-Schulen stattfindet, ist gut für die oft traumatisierten Kinder und Jugendlichen. Die Lehrkräfte können in den kleinen Gruppen auf den einzelnen Schüler eingehen, ihn individuell fördern und das Lerntempo an seine Bedürfnisse anpassen", erklärt Sussieck die Vorteile der Förderung durch die Nachhilfeschulen.



Der Anteil der Kinder und Jugendlichen unter den Asylbewerbern liegt bei 31 Prozent. Das Bildungsmagazin news4teachers berichtete, dass durch die Flüchtlinge vermutlich 250.000 zusätzliche Schüler an die Schulen kommen. Die meisten Flüchtlinge kommen mit ihren Familien. Nur zehn Prozent sind unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, so genannte UMAs. Mehr als 67.000 leben derzeit in Deutschland in der Obhut der Jugendämter. Allein im ersten Halbjahr 2016 sind 18.000 UMAs in Deutschland registriert worden.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Dr. Cornelia Sussieck (Tel.: 02235691081), verantwortlich.

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Unternehmensprofil: Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen e. V. (VNN)


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