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Epicor warnt Unternehmen aus Industrieländern vor möglichen Wachstumsbarrieren aufgrund mangelnder Investitionen in technische Infrastrukturen

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Globale Studie zeigt, dass Unternehmen aus Industrieländern hinter ihren Wettbewerbern aus Schwellenländern zurückbleiben, die mithilfe von Technologie auf stärkere Agilität setzen


Unternehmen aus Industrieländern laufen Gefahr, gegenüber den Wettbewerbern aus Schwellenländern in Rückstand zu geraten, die stärker auf den Einsatz von Technologien setzen, um Wachstum voranzutreiben. Die weltweite Studie von Epicor Software Corporation,...

Frankfurt, 09.09.2016 - Unternehmen aus Industrieländern laufen Gefahr, gegenüber den Wettbewerbern aus Schwellenländern in Rückstand zu geraten, die stärker auf den Einsatz von Technologien setzen, um Wachstum voranzutreiben. Die weltweite Studie von Epicor Software Corporation, einem globalen Anbieter branchenspezifischer Unternehmenssoftware, zeigt: 54 Prozent der Führungskräfte aus Schwellenländern erachten eine „technologische Führungsposition“ als entscheidenden Wachstumsfaktor. Bei den Befragten aus Industrieländern liegt der Wert bei nur 36 Prozent.

Für die Studie, durchgeführt von MORAR Consulting im Auftrag von Epicor, wurden 1.800 Führungskräfte aus weltweit zwölf Ländern befragt.[1]

Indem Führungskräfte aus Schwellenländern die Bedeutung flexibler Technologien und Unternehmenssysteme für Wachstum erkennen, verschaffen sie sich eine stärkere Ausgangsposition, wenn es um die Vorbereitung internationaler Expansion geht. Unternehmen, die agiler arbeiten, können schneller auf veränderte Marktbedingungen reagieren und sich damit besser auf die Anforderungen von Wachstum einstellen.

Von den weltweit Befragten stimmten drei Viertel (75%) aus Unternehmen der Schwellenländer zu, dass flexible Arbeitsweisen und entsprechende Technologien, beispielsweise für mobiles Arbeiten, wesentlich dazu beitragen, Mitarbeiter zu halten. Aus den Industrieländern sagten dies nur 62 Prozent.

Zudem zeigt die Studie, dass Unternehmen aus Industrieländern mit geringerer Wahrscheinlichkeit den Wert neuester Technologien erkennen, um Mitarbeiter von banalen Tätigkeiten zu befreien wie etwa wiederholte Rechnungsbearbeitung und manuelle Bestandserfassung.

65 Prozent der Führungskräfte in Industrieländern sagten, dass dies entscheidend zur Mitarbeiterbindung beigetragen hätte, im Vergleich zu 75 Prozent der Befragten aus Schwellenländern.

„Führungskräfte in höher entwickelten Märkten könnten in der Tat Wachstum behindern, sofern sie nicht strategisch in kritische Technologien und Arbeitsprozesse investieren, die ihre Agilität verbessern können. Sie müssen sich der Vorteile flexibler, agiler Technologien bewusst werden und veraltete Geschäftssysteme hinter sich lassen, die heutigen und zukünftigen Geschäftsanforderungen nicht genügen. Höher entwickelte Märkte werden häufig als Leuchttürme technologischer Innovation betrachtet. Aber sie sollten ihre Bekenntnissen Taten folgen lassen, wenn sie von den Vorteilen profitieren und weiter wachsen wollen. Dies wird umso wichtiger, wenn es darum geht, für die nächste Generation an Mitarbeitern attraktiv zu sein und sie am Arbeitsplatz zu unterstützen. Schließlich erwarten Millenials, neueste Technologien auf möglichst flexible Art und Weise einsetzen zu können“, sagt Matthias Müller-Wolf, Regional Vice President Sales Europa bei Epicor Software.

23 Prozent der Führungskräfte in Deutschland sagten, dass die Expansion in neue Branchen und Produktbereiche zu den wichtigsten Prioritäten für ihr Unternehmen im kommenden Jahr gehörte. Um dies zu unterstützen sagten 65 Prozent der deutschen Führungskräfte, dass modernste Technologie bzw. IT ein signifikanter Faktor war, um Mitarbeiter zu halten. Als Industrieland ist es wichtig, dass deutsche Führungskräfte flexible Arbeitsbedingungen und moderne Unternehmenslösungen fokussieren, um ihre Wachstumsziele in greifbare Expansionspläne zu übertragen.

Die gleiche Studie zeigt auch, dass 40 Prozent aller Befragten eine technologische Führungsrolle als essenziell erachten, um Wachstum zu stimulieren. Diese Ergebnisse legen nahe, dass, sofern Unternehmen aus Industrieländern nicht in Technologien investieren, es für sie schwierig werden könnte, ihre Ziele zu erreichen angesichts der Wettbewerber aus Schwellenländern, die dabei sind, sie in punkto neuester Technologien und Prozesse zu überflügeln. In der heutigen dynamischen und globalisierten Wirtschaft, in der Wettbewerber über Kontinente hinweg agieren, müssen Organisationen flexibel sein, um sich während ihres Wachstums an den Marktdruck anzupassen.

„Ein modernes ERP-System kann Unternehmen sowohl aus Industrieländern als auch aus Schwellenländern unterstützen, sich auf Veränderungen einzustellen und erfolgreich auf globaler Ebene im Wettbewerb mitzuhalten. Dies ist insbesondere für Unternehmen wesentlich, die schnell wachsen. Schließlich benötigen sie eine flexible IT-Infrastruktur, die über Regionen hinweg integriert werden kann und es ermöglicht, größere und komplexere Geschäftsmodelle zu steuern. Auf dem heutigen Weltmarkt müssen Führungskräfte sicherstellen, dass sie eine skalierbare Umgebung haben, die einfach an den unvermeidbaren Wandel angepasst werden kann – insbesondere, wenn sie wachsen“, so das Fazit von Müller-Wolf von Epicor Software.

[1] Die Studie wurde von MORAR Consulting durchgeführt. Befragt wurden 1.824 Geschäftsführer, Finanzleiter, operative Geschäftsleiter und It Leiter in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern aus Fertigung, Handel und Dienstleistung (sowie aus Einzelhandelsunternehmen jeder Größe), in Australien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Hong Kong, Indien, Mexico, Singapur, Schweden, England, und den USA. (MORAR, Growth Survey, 2015).


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