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Gestatten, mein Name ist MRSA

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Darf ich mich kurz vorstellen?

Ich bin ein widerstandsfähiger Keim, gegen den kein Antibiotika mehr wirkt. Wissenschaftler nennen mich Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus, weitaus bekannter bin ich allerdings unter der Abkürzung MRSA. Methicillin ist ein Antibiotikum, das speziell gegen Staphylokokken entwickelt wurde. Ich gehöre auch zu dieser Gattung dieser kugelförmigen Bakterien, die sich sowohl sauerstoffabhängig als auch ohne Sauerstoffverbrauch vermehren können. Meine Verwandtschaft und ich sind als Krankheitserreger aktiv. Wenn wir in einen menschlichen Körper gelangen und uns dort heimisch niederlassen, besteht für die Person die Gefahr, dass sie stirbt. Normalerweise wird Antibiotika verabreicht, damit es uns Staphylokokken an den Kragen geht. Weil Antibiotika viel zu häufig verschrieben wurde, selbst dann, wenn es gar nicht nötig war, konnten wir im Laufe der Jahre Resistenzen bilden. Die Intensivtierhaltung mit der Verabreichung von Antibiotika hat ebenfalls ihren Teil dazu beigetragen, dass wir gegen Antibiotika immer unempfindlicher wurden. Selbst das gute alte Penicillin beißt sich mittlerweile an uns die Zähne aus.



Wo fühle ich mich am wohlsten?



Zu meinen bevorzugten Aufenthaltsplätzen zählen Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Betreutes Wohnen, denn dort kann ich mich nach Herzenslust austoben. Viele dieser Einrichtungen machen es mir relativ einfach und unterstützen sogar teilweise mein heimtückisches Vorgehen. Sobald auf eine sorgfältige Desinfektion verzichtet wird, komme ich auf den Plan, dann sind Vermehrung und Ausbreitung für mich das reinste Kinderspiel. Lasse ich mich an einer Türklinke, an sonstigen Griffen, einem Handlauf oder an Badeutensilien nieder, kann ich darauf vertrauen, dass mich bald jemand mitnimmt. Idealerweise ist mein Transporteur eine Person mit einem geschwächten Immunsystem, damit ich gleich loslegen kann. Ansonsten findet sich sicherlich bald ein anderes Opfer, denn in Kliniken und Pflegeheimen wimmelt es geradezu von Menschen, die sich gegen mich nicht wehren können. Außer Krankenhausinsassen und chronisch Pflegebedürftige, gehören Säuglinge, Dialysepatienten, Brandverletzte und Diabetiker zu meinem bevorzugten Klientel. Hauptsache, das körpereigene Abwehrsystem der von mir in Angriff genommenen Person ist mir unterlegen und ich kann mich aufgrund meiner pathogenen Eigenschaften ungestört vermehren.



Vor was muss ich mich in Acht nehmen?



Nichts ist für uns multiresistente Keime so gefährlich, wie ein Desinfektionsmittel, das ganze Arbeit leistet. AnoKath® bedeutet für mich und meine Artgenossen den sicheren Tod. Würden alle Krankenhäuser und Pflegeheime AnoKath® verwenden, wäre es arg um uns bestellt. Kein Patient und kein Seniorenheimbewohner müsste mehr Angst vor uns multiresistenten Keimen haben, weil wir keine Überlebenschance hätten. AnoKath® ist, je nach Art der Verwendung, sowohl Wischdesinfektion als auch Kaltvernebelungsverfahren, damit sich eine Keimvernichtung der Raumluft und der Oberflächen schnell und überaus wirkungsvoll erreichen lässt.



Zum Glück gibt es aber immer noch Ignoranten, die das innovative und äußerst wirksame Desinfektionsmittel AnoKath® nicht kennen, oder meinen, sie könnten getrost darauf verzichten. Hoffentlich bleibt es dabei, sonst gibt es für mich und meine Artgenossen bald keine Wirkungsstätten mehr. Und das wäre für uns sehr schade!


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Armin Amberg (Tel.: 0800-5466446), verantwortlich.

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