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Mobilität 4.0 - Geo-Firmen erhalten mFUND Fördermittel von Minister Dobrindt

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Modernitätsfonds des BMVI unterstützt Studie zur Echtzeitverkehrslenkung


Die Geo-IT-Spezialisten der con terra GmbH aus Münster und Geocom Geoinformatik GmbH aus Kranzberg haben als erste Organisationen von Bundesminister Alexander Dobrindt Zuwendungsbescheide aus dem Modernitätsfonds mFUND des Bundesministeriums für Verkehr-...

Münster, 15.09.2016 - Die Geo-IT-Spezialisten der con terra GmbH aus Münster und Geocom Geoinformatik GmbH aus Kranzberg haben als erste Organisationen von Bundesminister Alexander Dobrindt Zuwendungsbescheide aus dem Modernitätsfonds mFUND des Bundesministeriums für Verkehr- und digitale Infrastruktur (BMVI) erhalten. Mit dem mFUND fördert das BMVI bis 2020 die Entwicklung innovativer digitaler Geschäftsideen, die auf Mobilitäts-, Geo- und Wetterdaten basieren. 100 Millionen Euro stehen hierfür bereit.

Als erste Organisationen erhielten nun die Projektpartner con terra und Geocom gut 85.000 Euro aus dem mFUND. Ausgangspunkt für die Förderung war die erfolgreiche Teilnahme der Unternehmen am 1. BMVI DATA-RUN im Bundesministerium in Berlin Ende des vergangenen Jahres. Hier konnte das Team „AmazingMapMen“, zu dem auch ein Vertreter der Esri Geoinformatik GmbH gehörte, mit seinem Beitrag zum Thema Echtzeitverkehrslenkung durch Geo-Data-Mining überzeugen und den ersten Platz in der Kategorie „Wirtschaftspotential“ sowie den Publikumspreis gewinnen.

Das vom BMVI geförderte Verbundprojekt setzt nahtlos an den erfolgreichen Beitrag zur Echtzeitverkehrslenkung an. Ziel ist es, für Bundesfernstraßen und Autobahnen verschiedene statische und dynamische Daten zusammenzuführen, zu bewerten und auf Basis eines klassifizierten Straßennetzes, gewichtete Routenvorschläge zu geben. Hierfür sollen unter anderem öffentliche Daten dienen, die über einen Datenmarktplatz wie dem Mobilitäts Daten Marktplatz (MDM) des BMVI bereitgestellt werden. Das Konzept sieht vor, die relevanten, teils hochaktuellen Daten in ihrer ursprünglichen Form, wie z.B. im Standardformat der Straßenbetreiber DATEX II, auf dem MDM bereitzustellen, diese in einem automatisierten Prozess mittels der Geodatendrehscheibe FME zu kombinieren und in anderen Formaten für Apps einfacher bereitzustellen. Die Ergebnisse dieser Transformation werden dann in einem auf Esri Technologie basierenden Routingverfahren integriert, um das vorhandene Verkehrsnetz effektiver und nachhaltiger zu nutzen.

Im Rahmen des geförderten Projektes soll zunächst bis zum 31.01.2017 eine begleitende Expertenbefragung durchgeführt und die technische Durchführbarkeit anhand einer prototypischen Umsetzung getestet werden.

 

Weitere Informationen:

www.bmvi.de

www.conterra.de

www.geocom-informatik.de


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