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B.I.N.S.S. Datennetze und Gefahrenmeldesysteme GmbH |

B.I.N.S.S. GmbH realisiert Sicherheitskonzept für das Museum Barberini in Potsdam

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In den vergangenen drei Jahren wurde im Herzen Potsdams ein Stück Kulturgeschichte wiedererrichtet. Das Ensemble am Potsdamer Alten Markt hat ein neues altes Gesicht zurückerhalten. Das Palais Barberini, welches ursprünglich in Jahre 1771-1772 erbaut...

Berlin-Weißensee, 26.09.2016 - In den vergangenen drei Jahren wurde im Herzen Potsdams ein Stück Kulturgeschichte wiedererrichtet. Das Ensemble am Potsdamer Alten Markt hat ein neues altes Gesicht zurückerhalten. Das Palais Barberini, welches ursprünglich in Jahre 1771-1772 erbaut wurde, ist nun im historischen Stil rekonstruiert worden. Es galt bis zu dessen Zerstörung im Jahre 1945 über ein Jahrhundert hinweg als einer der beeindruckendsten Prachtbauten Potsdams. Im Herbst 2013 begann der Wiederaufbau des Palais Barberini am Alten Markt in Potsdam. Geplant wurde der Wiederaufbau vom Architekturbüro Hilmer & Sattler und Albrecht Architekten. In das nach italienischem Vorbild gestaltete Gebäude werden zukünftig die Werke moderner Künstler einziehen. Finanziert wurde das Bauvorhaben durch die Hasso Plattner Stiftung, die gleichzeitig als Träger des Museums fungiert.

Anders als sein Vorbild besteht der Neubau aus insgesamt vier Etagen. Das Museum wird der Öffentlichkeit zugänglich sein, die dort einzigartige wechselnde Kunstausstellungen aus bedeutenden (Privat-) Sammlungen der Welt besichtigen kann.

Die Eröffnung des Museums findet am 23. Januar 2017 statt. Dann werden insgesamt 2.200 Quadratmeter Ausstellungsfläche der Kunstsammlung der Hasso Plattner Stiftung, der Kunst der DDR-Zeit sowie der Kunst nach 1989 ein eigenes Domizil bieten. Drei bis vier Mal im Jahr werden Sonderausstellungen stattfinden, die ihren Ursprung in der Privatsammlung Hasso Plattners nehmen und in internationalen Kooperationen ausgerichtet sein werden.

Sicherheitstechnik im Einklang mit der Architektur

Eine der großen Herausforderungen für die B.I.N.S.S. GmbH bei diesem Projekt bestand darin, dass zu realisierende Sicherheitskonzept in Einklang mit den hohen architektonischen Ansprüchen des Bauherrn und des Architekten zu bringen. Ziel war es, die Besucher, Mitarbeiter und Sachwerte des Museums vollumfänglich zu schützen und dabei gleichzeitig alle Komponenten möglichst unauffällig und diskret, praktisch unsichtbar für den Besucher zu installieren.

Einen weiteren Prüfstein stellte die kurze Bauzeit dar. Das gesamte Projekt wurde durch B.I.N.S.S. in nur 15 Monaten realisiert. Ein straffer Zeitplan, der durch das B.I.N.S.S. Team auch eingehalten werden konnte.

Die Sicherheitsexperten der B.I.N.S.S. GmbH übernahmen bei diesem Projekt neben der Koordinierung, Montage und Inbetriebnahme auch die komplette Detailplanung der Sicherheitstechnik des Objektes und optimierten das ausgefeilte Sicherheitskonzept. Dabei konnte die B.I.N.S.S. GmbH auch in diesem Projekt wieder einmal auf ihre mehr als zwanzigjährige Erfahrung in der Realisierung solcher Großprojekte zurückgreifen.

Höchste Sicherheit unauffällig integriert

Um dem hohen Anspruch des Bauherren zu entsprechen, alle Komponenten möglichst unauffällig und diskret anzubringen, wurden alle Technikkomponenten der Sicherheitstechnik, wie Rauchansaugsysteme, WLAN Access Points und BMA/EMA Verteilerkästen in Zwischendecken, Revisionsschächten und nicht sichtbaren Fensternischen unter den Fenstern verbaut. Somit konnte die B.I.N.S.S. GmbH die Sicherheits- und Datentechnik harmonisch und damit für den Betrachter unsichtbar in die Architektur der einzelnen Ausstellungsräume integrieren.

Eine Hürde, die es dabei zu nehmen galt, war die Diskrepanz zwischen den DIN-Vorschriften und den Wünschen des Architekten sowie des Bauherrn. In konstruktiven und ergebnisorientierten Gesprächen zwischen allen Beteiligten konnten jedoch stets Lösungen gefunden werden, die sowohl den einzuhaltenden technischen Vorschriften entsprechen, als auch den architektonischen Ansprüchen des Kunden Genüge leisten.

So wurde die Brandmeldeanlage beispielsweise zu 80 Prozent mittels Rauchansaugsystemen realisiert, die mit bloßem Auge kaum sichtbar in der Decke des Museums verbaut sind.

„Bauherr und Architekt hatten ganz genaue Vorstellungen und Wünsche für das Museum Barberini“, erklärt Bauherrenvertreter Willy Athenstädt. „Es war nicht immer einfach, diese mit der benötigten Sicherheits- und Medientechnik regelkonform in Einklang zu bringen. Aber die B.I.N.S.S. GmbH hat es immer geschafft eine Lösung zu finden, die alle Beteiligten zufriedengestellt hat. Und das auch noch in der Kürze der Zeit. Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung der B.I.N.S.S.“.

Das gesamte B.I.N.S.S. Sicherheitskonzept besteht aus den folgenden Komponenten: Brandmeldeanlage, Zutrittskontrolle, Fluchttürsteuerung, Rauchwärmeabzugsanlage, Einbruchmeldeanlage, Bilderüberwachung, Videoüberwachung, Personenortung, redundantes Datennetz und Security Server Umgebung. Zur einheitlichen Überwachung und Steuerung der Sicherheitstechnik wurde ein hochmodernes Gefahrenmanagementsystem installiert, mit Hilfe dessen das gesamte Objekt über die hauseigene Leitstelle überwacht werden kann. Die Konzeption und Planung der Leitstelle inklusive der dafür angefertigten Möbel war ebenfalls Bestandteil der Leistung der B.I.N.S.S. GmbH. Zur schnellstmöglichen Zielführung der Einsatzkräfte im Brandfall sowie zur Gewährleistung einer lückenlosen Sprachkommunikation der Einsatzkräfte mit der Leitstelle, innerhalb und außerhalb des Gebäudes, wurde ein Behörden-Gebäudefunksystem BOS gekoppelt mit einer Personen-Notsignal-Anlage im Museum installiert.

Für die hausinterne Kommunikation zwischen den Mitarbeitern wurde eine VoIP-Telefonanlage installiert sowie eine LAN-Infrastruktur und ein flächendeckendes WLAN-Netz geplant und errichtet. Auch hier waren innovative Lösungen zur Wahrung technischer und architektonischer Ansprüche gefragt. Besonders anspruchsvoll war dabei beispielsweise die Errichtung einer flächendeckenden WLAN-Versorgung im Außenbereich des Museums, ohne die Architektur des Hauses durch Antennen oder Outdoor Access Points zu beeinflussen. Über eine elektroakustische Lautsprecheranlage werden die Besucher über Wissenswertes aus dem Museum informiert.

Neben der Haustechnik, die in separaten Technikbereichen untergebracht werden konnte, gibt es auch solche Komponenten, die zwangsläufig für das Auge sichtbar sind, so z.B. die Türsprechstellen an den Eingängen des Museums. Damit sich diese harmonisch in die Architektur des Hauses einfügen, wurde in Abstimmung mit den Architekten eine Lösung geschaffen, die alle Bestandteile einer solchen Sprechanlage hinter einer Bronzeabdeckung verbirgt. Diese bronzefarbenen Tableaus ließ die B.I.N.S.S. GmbH eigens für dieses Projekt anfertigen und integrierte im Anschluss eine IP-Videosprechstelle sowie einen Kartenleser für die Zutrittskontrolle in diese Tableaus.

Neben der kompletten Sicherheitstechnik gehörte auch ein Teil der Medientechnik im Museum Barberini zum Leistungsumfang der B.I.N.S.S. GmbH. So wurde beispielsweise der Schulungsraum in der Museumspädagogik mit einer medientechnischen Grundausstattung ausgerüstet. Dort wurde eine voll integrierbare Motorleinwand inklusive deren Steuerung sowie eine Projektorhalterung verbaut. Weiterhin wurde ein hochmodernes Beschallungssystem installiert, das eine hohe Sprachverständlichkeit garantiert. Der Aktiv-Lautsprecher überträgt klar und gut verständlich das gesprochene Wort in den Teilnehmerkreis von Web- oder Telefonkonferenzen. Das Anschlussfeld für die Zuspieler wurde speziell angefertigt, um es in die vorgegebenen Möbel im Schulungsraum Museumspädagogik zu integrieren.

Über ein 98 Zoll Ultra High Definition Display (UHD Display) im Treppenhaus werden Besucher über bevorstehende Ausstellungen, Veranstaltungen oder Sonderangebote informiert.


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