info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
IBM Deutschland GmbH |

Banken und Finanzmarkt-Unternehmen setzen auf schnellen Einsatz von Blockchains: zwei Drittel befragter Banken erwarten Nutzung innerhalb von drei Jahren

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


Zwei neue IBM Studien zeigen, daß Banken und Finanzmarktführer auf Blockchains setzen, um neue Geschäftsmodelle zu schaffen und disruptiven Entwicklungen zuvorzukommen


Kommerzielle Blockchain-Lösungen werden derzeit bei Banken und Finanzmarktunternehmen mit hohemTempo eingeführt, teilweise drastisch schneller als ursprünglich erwartet. Dies zeigen neue IBM (NYSE: IBM) Studien. Fünfzehn Prozent der Banken und 14 Prozent...

Armonk, N.Y., USA, 28.09.2016 - Kommerzielle Blockchain-Lösungen werden derzeit bei Banken und Finanzmarktunternehmen mit hohemTempo eingeführt, teilweise drastisch schneller als ursprünglich erwartet. Dies zeigen neue IBM (NYSE: IBM) Studien. Fünfzehn Prozent der Banken und 14 Prozent der Finanzmarktinstitutionen, die von IBM befragt wurden, beabsichtigen, umfassende, kommerzielle Blockchain-Lösungen im Jahr 2017 einzuführen. Eine noch breitere Einführung ist unmittelbar danach zu erwarten -  rund 65 Prozent der befragten Banken rechnen mit einem produktiven Einsatz ihrer Blockchain-Lösungen in den nächsten drei Jahren.

Die neue IBM-Studie "Leading the Pack in Blockchain Banking: Trailblazers Set the Pace" basiert auf einer Befragung von 200 globalen Banken. Eine zweite neue IBM-Studie, "Blockchain Rewires Financial Markets: Trailblazers Take the Lead" basiert auf einer Befragung von 200 globalen Finanzmarkt-Institutionen.

Erhoben vom IBM Institute for Business Value (IBV), zeigt die Banken-Studie, dass mehr als 70 Prozent der befragten Vorreiter oder Early Adopter Blockchain-Initiativen priorisieren, um derzeitige Barrieren zur Schaffung neuer Geschäftsmodelle und Erschließung neuer Märkte abzubauen. Diese Vorreiter sind damit besser positioniert, sich gegen Konkurrenten zu verteidigen, vor allem auch von nicht-traditionellen  Disruptoren wie Startup-Nichtbanken. Bei den Finanzmarkt-Institutionen konzentrieren sich sieben von zehn Vorreitern bei ihren Blockchain-Initiativen auf vier Bereiche: Clearing und Settlement, Wholesale-Payments, Aktien- und Anleihe-Emissionen und Referenzdaten.

"Es bringt viele Vorteile, Early Adopter von Blockchain-Technologie zu sein", sagt Likhit Wagle, Global Industry General Manager, IBM Banking und Financial Markets. "Zunächst einmal setzen die First Mover Business-Standards und schaffen neue Modelle, die durch künftige Nutzer von Blockchain-Technologie übernommen werden.  Wir sehen auch, dass diese Early Adopter besser in der Lage sind, potentielle Disruptionen besser zu antizipieren und dabei auch neue Wettbewerber auf dem Weg besser abzuwehren."

Vorreiter bei den Banken

Die neue IBM Studie zeigt, daß entgegen den Erwartungen gerade größere Banken führend sind bei der Adaption von Blockchain-Technologie. Institutionen mit mehr als hunderttausend Angestellten sind dabei zweimal so stark vertreten wie kleinere Institute. Darüber hinaus sind 77 Prozent dieser größeren Banken Retail-Banking-Organisationen.

Diese Early Adopter erwarten, dass die Vorteile von Blockchain-Technologie mehrere Geschäftsbereichen beeinflussen, darunter Referenzdaten (83 Prozent), Retail Payments (80 Prozent) und Verbraucherkredite (79 Prozent). Auf die Frage, wo blockchain-basierte neue Geschäftsmodelle entstehen könnten, sahen 80 Prozent der befragten Banken in den Bereichen Handelsfinanzierung, Unternehmensfinanzierung und Referenzdaten das größte Potenzial.

Schlüssel zum Erfolg: Die Vorreiter-Banken sehen Blockchains als Mittel, neue Geschäftsmodelle zu schaffen und neue Märkte zu erschließen.

Außerhalb dieser Early Adopter-Gruppe sehen viele Banken Hindernisse für den erfolgreichen Einsatz von Blockchains. Laut den Befragten gehören zu den größten Barrieren für den Erfolg regulatorische Rahmenbedingungen (56 Prozent), unreife Technologien (54 Prozent) und das Fehlen von klaren Return-on-Investment-Vorstellungen (52 Prozent).

Um für sich den bestmöglichen Nutzen aus der Blockchain-Technologie ziehen zu können, empfehlen die IBM Studien, dass Banken und Finanzmarkt-Institutionen sich drei Fragen beantworten:

Wie schnell sollten wir vorangehen?Vorreiter geben ein schnelles Tempo vor und haben möglicherweise einen Vorteil. Adopter können aus den gemachten Erfahrungen der Vorreiter lernen, sollten aber darauf vorbereitet sein, so schnell wie möglich in den Markt einzusteigen, da  Blockchain-Initiativen in frühem Stadium auch Einfluss auf die Ausgestaltung künftiger Regulierungen haben können.

Wie können wir über Business-Netzwerke hinweg skalieren? Sobald Blockchain-Technologie sich über multiple Teilnehmer erstreckt, können diese damit rechnen, die Art von Netzwerk-Effekten zu erzielen, die Reibungsverluste beim Wachstum drastisch reduzieren können. Blockchain-Vorreiter arbeiten bereits an den neuen Geschäfts- und Technologiestandards, die für die Skalierung in große Dimensionen benötigt werden. Adopter sollten sich ihnen anzuschließen und den Aufbau starker Partnerschaften beginnen.

Wie können wir mit neuen Erlösmodellen innovieren? Da neue Anbieter und neue Geschäftsmodelle entstehen, können Banken gezwungen sein, aktuelle Einnahmequellen zu verteidigen oder dahin zu bewegen, wo künftig Gelder fließen werden. Neue Umsatzmodelle müssen das Potenzial für Disruption in Kernbereichen des Geschäfts heute und in Zukunft antizipieren. Da sich der Markt weiterentwickelt, könnte Blockchain-Technologie mindestens eine neue Einnahmequelle hinzufügen, nämlich die Monetarisierung von Referenzdaten. Banken sollten dies in ihren Überlegungen von Anfang an berücksichtigen.

IBM baut  seine Blockchain-Beratungsleistungen und -Einrichtungen schnell aus. Das Unternehmen arbeitet aktiv mit Kunden arbeiten, um zu verstehen, was  für den Einsatz von Blockchains im Geschäft erforderlich ist. Durch die Open-Source-Beiträge zur Hyperledger Fabric und die verfügbaren Blockchain-Dienste auf IBM Bluemix können Entwickler Anwendungen leichter entwickeln als bisher, und auf die Sicherheitstests, Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit eines geprüften Blockchain-Netzwerks bauen. IBM arbeitet an der Weiterentwicklung von Blockchain mit und hilft, Komplexität zu reduzieren, um die Technologie zugänglicher und offener zu machen. Die Bereiche Finanzdienstleistungen, Lieferketten, Internet der Dinge, Risikomanagement, Digital Rights Management und Gesundheitswesen sind nur einige der Bereiche, in denen deutliche Veränderungen mit Blockchain-Netzwerken möglich werden könnten.

Die vollständige Studie "Blockchain Banking Industry Perspective" findet sich unter ibm.biz/blockchainbank und die Studie "Blockchain Financial Markets Industry Perspective" unter ibm.biz/blockchainfm.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, PresseBox.de, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 745 Wörter, 6339 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: IBM Deutschland GmbH


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von IBM Deutschland GmbH lesen:

IBM Deutschland GmbH | 23.11.2016

IBM mit bester IoT-Plattform - neue Watson IoT Consulting Solution Practice

Armonk / Ehningen, 23.11.2016 - IBM bietet ab sofort eine Reihe neuer Funktionalitäten und Services, die Unternehmen, Startups und Entwicklern helfen, die digitale Transformation mit Hilfe des Internet der Dinge (IoT - Internet of Things) voranzutre...
IBM Deutschland GmbH | 17.11.2016

Neue Ponemon/IBM Studie zeigt: Unternehmen sind nach wie vor ungenügend vorbereitet auf Cyberattacken

Cambridge, MA, USA, 17.11.2016 - Resilient, ein IBM Unternehmen und das Ponemon Institute stellen die aktuellen Ergebnisse der jährlichen Cyber-​​Resilient-Studie vor, die die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen gegen Cyberattacken messen soll...
IBM Deutschland GmbH | 10.11.2016

IBM verdoppelt SAP HANA-Workloads pro Server

Armonk, N.Y., 10.11.2016 - IBM hat die Auswahlmöglichkeiten für SAP HANA-Infrastrukturen erweitert. Ab sofort können Unternehmen bis zu acht SAP HANA-Produktionsdatenbanken auf einem einzigen Server installieren, indem die Virtualisierungsmöglich...