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Nur bohren, nicht fracken

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Die OPEC schiebt für den Ölpreis einen Boden ein. Das ist auch gut für die Produzenten in Amerika. Hillcrest Petroleum ist nur ein Beispiel dafür.

"Wir haben in Louisiana in einem ausgezeichneten Ölgebiet ein Projekt im August 2016 gekauft", sagt Don Currie, CEO von Hillcrest Petroleum (ISIN: CA4315311023, WKN: A1JMU4). "Unsere Strategie ist ganz einfach: Wir verkaufen die Aktivitäten im Golf von Mexiko und in Texas und reduzieren damit substanziell unsere Finanzverbindlichkeiten", zeigt Currie seine Strategie auf.



Und es macht durchaus Sinn das Augenmerk weg von Texas nach Louisiana richten. Denn dort ist die Ölgewinnung deutlich günstiger. Daher gibt es im Öl- und Gasgewerbe einige Unternehmungen, die in Texas aufgegeben werden mussten, während es in Louisiana kaum Pleiten gibt. Dennoch hat der Ölpreisverfall eine der größten Pleitewellen der Branche in den USA ausgelöst. Während die Großen dem Dilemma mit Einsparungen entgegnen können, haben es die kleineren Gesellschaften ungleich schwerer. Denn die Banken vergeben Kredite nicht mehr so leicht.



Auch ist die sowieso schon umstrittene Fracking-Technik teuer, so dass es besonders diese Firmen erwischt. So sind seit 2015 allein in Nordamerika weit mehr als 100 Öl- und Gasproduzenten Bankrott gegangen. Interessanter Weise stammen davon 46 aus Texas, und jeweils 17 aus Kanada und Delaware. Aus Louisiana kamen dagegen lediglich 4 Konkursanträge. Das spricht für das robustere Umfeld in diesem Teil der Ölregionen.



Currie hat sich also die richtige Region für neue Projekte ausgewählt. "Es handelt sich um bereits bestehende Ölquellen. In diesem Gebiet wird kein Fracking benötigt", erklärt der Hillcrest-Chef zudem. Die operativen Kosten inklusive Steuern in den überarbeiteten Ölquellen liegen daher lediglich bei 12 US-Dollar je Barrel. Damit sind diese Ölquellen in Louisiana extrem wettbewerbsfähig. Das bezeugen eben auch die Zahlen der derzeit in Insolvenz geratenen Konkurrenten in Texas. Konventionelle Ölförderer stehen eben teilweise besser da als Unternehmen mit Fracking-Aktivitäten, wie es oft in Texas der Fall ist. Denn die Kosten können durchaus niedriger ausfallen. Ein Unternehmen, das ohne Fracking Öl und auch Gas produziert, ist eben Hillcrest Petroleum (ISIN: CA4315311023, WKN: A1JMU4).



"Ab jetzt werden wir zudem immer der Operator sein und 50 Prozent oder mehr von neuen Beteiligungen besitzen", sagt Currie. Damit will der Branchenexperte selbst wichtige Entscheidungen in der Hand behalten. Immerhin geht es um viel Geld, auch Geld der Aktionäre. "Pro Ölquelle brauchen wir zirka 160.000 Dollar zur Überarbeitung. Dann benötigen wir nur bis zu 9 Monaten, bis sich die Investition auszahlt", erklärt der Experte. Und daran hat auch das Management um Currie großes Interesse. "Das gesamte Management besitzt Aktien. Wir halten zusammen rund 34 Prozent des Unternehmens", erklärt der CEO.



Derzeit besitzt Hillcrest in Texas noch vier produzierende Ölquellen auf der Hartburg-Liegenschaft im Gebiet des Newton-Bezirks mit dem Recht am Umsatz von 30 Prozent bis 90 Prozent. Aufgrund von Schwierigkeiten bei den Bohrungen von zwei der Ölquellen will Hillcrest-CEO Currie die Aktivitäten in Texas jedoch in absehbarer Zeit veräußern. Ebenso nicht mehr zum Kerngeschäft sollen die Aktivitäten im Golf von Mexiko gehören.Vor der Küste Louisianas hält Hillcrest kleine Minderheitsbeteiligungen an 7 Pachten, wobei dort fünf Ölquellen in Produktion sind. Da der Hauptanteilshalter der Leases Anfang 2016 unter Capter 11 in Konkurs gegangen ist, will CEO Currie auch diese Aktivitäten verkaufen.



Das neue Hauptaugenmerk von Hillcrest ist die Übernahme von 75 Prozent an einem Landpaket von 6200 Acre Größe in Louisiana. Bereits in den 1940-er Jahren wurde dort Öl entdeckt und bis 1972 in diesem Gebiet gefördert. Hillcrest plant noch im laufenden Jahr mit neuen Bohrungen zu beginnen. Pro Ölquelle erwartet sich das Unternehmen einen Ölfluß von 20 bis 80 Barrel pro Tag. Mehr als 60 mögliche Bohrziele sind bereits entdeckt worden.



Mit dem OPEC-Anliegen die Förderquote im Karetell zu begrenzen, könnte am Ölmarkt nun eine Preisgrenze nach unten eingezogen werden. Das ist gut für die Sicherheit in der gesamten Ölbranche, was Investitionen und Finanzierungen angeht. Auch Hillcrest könnte so verstärkt in das Anlegerinteresse insbesondere in den USA treten. Hillcrest Petroleum bleibt jedoch weiterhin stark vom Ölpreis und insbesondere von der Geologie abhängig. Doch geht der Plan von CEO Currie auf, dann könnte dort im Süden der USA ein solides Ölunternehmen heranwachsen. Für risikobereite Investoren, die auch einen Teil ihrer Anlage in sehr spekulative Titel stecken, könnte daher Hillcrest eine Alternative sein.



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