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Die beleglose Supply Chain im Gesundheitswesen

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Am "GS1 Healthcare Day 2016" wurde einmal mehr das große Potenzial von "EDI im Gesundheitswesen" aufgezeigt / Namhafte Experten aus der Gesundheitsbranche berichteten von ihren Erfahrungen aus der Praxis rund um die beleglose Supply Chain


„Wir sitzen auf einem riesigen Datenberg und können nichts daraus machen. Es bedarf einer intelligenten Infrastruktur und noch mehr Technologie, um diese Daten auch wirklich nutzen zu können“ gibt Dr. Stephan Sigrist, Gründer und Leiter von W.I.R.E, interessante...

Wien, 06.10.2016 - „Wir sitzen auf einem riesigen Datenberg und können nichts daraus machen. Es bedarf einer intelligenten Infrastruktur und noch mehr Technologie, um diese Daten auch wirklich nutzen zu können“ gibt Dr. Stephan Sigrist, Gründer und Leiter von W.I.R.E, interessante Impulse zur „Zukunft des Gesundheitswesens“. Er eröffnete mit seinem Vortrag den am 28. September veranstalteten „GS1 Healthcare Day“, der heuer ganz unter dem Motto „Identifikation als Heilmittel“ stand. Dieses Potenzial, das Sigrist in der großen Menge derzeit noch unstrukturierter Daten sieht, haben einige Unternehmen der Gesundheitsbranche bereits für sich erkannt. Der technologische Schlüssel dazu heißt „Elektronischer Datenaustausch“ (kurz EDI) und ermöglicht in den komplexen Prozessen der Pharmaindustrie eine Effizienzsteigerung und ein enormes Einsparungspotenzial.

So zeigt sich beispielsweise der Apotheken-Großhändler Herba Chemosan besonders innovativ und tauscht neben Bestellungen (ORDERS) auch weitere Geschäftsdokumente wie Bestellbestätigung (ORDRSP), elektronisches Lieferavis (DESADV) und Rechnung (INVOIC) zwischen Partnern über die EDI-Plattform eXite® aus. Wie diese beleglose Supply Chain in der Praxis funktioniert, erläuterte Artur Pokorny, Head of Supply Chain Processes bei der Herba Chemosan Apotheker-AG am diesjährigen Healthcare Day: „Es geht darum, Prozesse schneller und besser zu machen. Wenn einmal ein einheitlicher Standard etabliert wurde, gilt er für alle Lieferanten.“ Pfizer ist einer dieser Lieferanten, die nach erfolgreicher Anbindung ihre Daten elektronisch zur Verfügung stellten. „Durch die Automatisierung von Prozessen, konnten bei uns Ressourcen gewonnen werden, die nun – beispielweise im Bereich Customer Care – qualitativ besser eingesetzt werden können“ zeigte Mag. (FH) Markus Edelbacher, Head of Logistics, Costumer Service und Trade bei der Pfizer Corporation Austria GmbH am Healthcare Day 2016 einen der großen Vorteile seit der Umstellung auf EDI auf.

Der EDI-Anbieter EDITEL hat beide Unternehmen bei dieser Prozessoptimierung begleitet und in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe einheitliche Standards für die Gesundheitsbranche definiert. So ist auch Mag. Christoph Stenech, Senior Sales Consultant bei EDITEL Austria GmbH überzeugt, dass nur Branchenlösungen zielführend sind: „Es ist uns ein Anliegen, 30 Jahre EDI-Erfahrung aus der Lebensmittelbranche auch in andere Branchen zu tragen und diese von Anfang bei der Umsetzung zu unterstützen“.

www.editel.at


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