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Ems-Achse e.V |

Wie man sich vor Cyberattacken schützen kann

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Auftaktveranstaltung der Ems-Achse zum neuen IT-Kompetenzzentrum in Leer mit Live-Hacking


So richtig sicher dürfte sich am Ende wohl keiner der rund 200 Teilnehmer gefühlt haben: Wie leicht Virenscanner sich austricksen lassen und wie einfach Kurznachrichten und Apps gehackt werden können, hat der Diplom-Informatiker Sebastian Schreiber am...

Papenburg, 12.10.2016 - So richtig sicher dürfte sich am Ende wohl keiner der rund 200 Teilnehmer gefühlt haben: Wie leicht Virenscanner sich austricksen lassen und wie einfach Kurznachrichten und Apps gehackt werden können, hat der Diplom-Informatiker Sebastian Schreiber am Montag in Leer bei der Veranstaltung „IT-Sicherheit und Cyberkriminalität“ vorgeführt. Veranstalter waren der Verein Wachstumsregion Ems-Achse und der Landkreises Leer. Es handelte sich dabei um die Auftaktveranstaltung für das neue Kompetenzzentrum IT der Ems-Achse in Leer (siehe unten).

Schreiber ist einer der versiertesten IT-Tester Deutschlands und bezeichnet sich selbst als „guten Hacker“. Er legte vor den Augen der Teilnehmer – vor allem Mitarbeiter von Behörden, IT-Unternehmer und Banker – beim „Live Hacking“ in Leer mühelos einen Web-Server lahm und gewann beim manipulierten Quiz-Duell gegen einen Spieler aus dem Publikum, weil er die App dazu zwang, bereits im Vorfeld die richtigen Antworten zu markieren. Er schickte den Teilnehmern fingierte SMS mit dem Inhalt „Du Schurke“, die aussahen, als kämen sie von einem anderen Absender – um mit allen Aktionen davor zu warnen, der Technik blind zu vertrauen: „Ich kann jede Schadstoffware durch jeden Virenscanner schmuggeln.“ Entscheidend für Unternehmen und Privatleute sei, immer vorsichtig zu sein und auf dem aktuellen Stand der Technik zu bleiben, auch wenn selbst das nicht vor allen Angriffen schützen könne.

Professor Udo H. Kalinna von der Hochschule Emden-Leer wies die Teilnehmer in einem Vortrag darauf hin, wie wichtig es sei, ihr eigenes Firmen-Netzwerk gut zu kennen. „Es geht darum, den Mittelstand von der Basis aus sicher zu machen.“ Dazu gehöre es auch, Störungen und vor allem fremde Geräte im Firmen-Netzwerk sicher und schnell zu erkennen. Immer mehr Angriffe auf Firmen geschähen nicht von außen, sondern von innen heraus, zum Beispiel durch verärgerte Mitarbeiter.

Jochen den Ouden von der Stenden University Emmen befasste sich in einem Vortrag ebenfalls mit dem Thema IT-Sicherheit und Datenschutz. Er warnte davor, veraltete Passwörter wie „1234“ zu benutzen und lasch mit privaten Daten umzugehen. Ein großes Problem sei auch, dass Unternehmen sich zwar mit guter Software ausrüsteten, sie dann aber nicht aktualisierten und sich in der Folge oft nicht weiter um ihre Sicherheit kümmerten.

Bernd Hillbrands, Vorstandsmitglied der Ems-Achse, freute sich über die große Teilnehmerzahl. Er sagte, er hoffe, dass die Ems-Achse mit dem neuen Kompetenzzentrum IT dazu beitrage, den Fachkräftemangel in der IT zu verkleinern und das Interesse an Berufen in diesem Bereich zu wecken. Bundesweit fehlten aktuell rund 41.000 IT-Spezialisten. Auch Dr. Dirk Lüerßen, Geschäftsführer der Ems-Achse, lobte die Vernetzung der Akteure im IT-Kompetenzzentrum: „Auf diese Weise können wir Ostfriesland, das Emsland und die Grafschaft Bentheim als IT-Standort auch bundesweit sichtbar machen.“


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