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Alpenbahnen Spitzingsee GmbH |

Schneesicherheit im Skigebiet Spitzingsee gewährleistet

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Beschneiungsanlage für Sutten-Talabfahrt


Spitzingsee, im Dezember 2006. Am Donnerstag, den 14.12.06 wurde die schlagkräftigste Beschneiungsanlage Deutschlands im Skigebiet Spitzingsee eröffnet. Eingesetzt wird die Anlage für die Sutten-Abfahrt zum Tegernseer Tal sowie Teile der Piste beim Osthanglift. Mit der Beschneiung wird die reguläre Schneesaison von Dezember bis April gesichert und die Anbindung an die Region rund um den Tegernsee noch verbessert. Die Eröffnungsrede hielt Staatsminister Erwin Huber. Zahlreiche Vertreter der Region und der Tourismuswirtschaft nahmen an der Veranstaltung teil.

Hintergrund der Investition
Die 3,2 km lange Sutten-Abfahrt ins Tegernseer Tal gehört zu den beliebtesten im Skigebiet Spitzingsee. Skifahrer wie Snowboarder schätzen ihre Länge, ihren anspruchsvollen Pistenverlauf und dass sie bis abends in der Sonne liegt. Doch gerade aufgrund dieser südwestlichen Ausrichtung wird sie von Wärme und Wind so stark beeinflusst, dass der Schnee dort schneller als üblich abgetragen wird. Die Fahrt über freiliegende Grasflächen ist jedoch nicht nur ungünstig für die ungeschützte Vegetation, sondern auch für die Ausrüstung der Wintersportgäste. Da diese Piste eine wirtschaftlich wichtige Verbindung zum Tegernseer Tal darstellt, hat die Alpenbahnen Spitzingsee GmbH sich entschlossen, die Investition für den Bau einer Beschneiungsanlage zu tätigen.

Informationen zum Bauprojekt
Bei dem Projekt vertraute man auf renommierte Fachfirmen. So wurde die Planung vom Beschneiungsspezialisten Klenkhart & Partner Consulting vorgenommen. Das Unternehmen mit Sitz in Tirol konzipierte bereits weltweit über 100 Beschneiungsanlagen. Die Schnee-Erzeuger selbst kommen vom schwedischen Weltmarktführer Lenko.
Für das Genehmigungsverfahren waren detaillierte ökologische Untersuchungen zu Wald, Pflanzenbestand und Wildtieren vonnöten. Im Sommer 2006 stufte das Landratsamt Miesbach das Projekt als umweltverträglich ein und gab der Alpenbahnen Spitzingsee GmbH grünes Licht zum Bau. In 3,5 Monaten wurde trotz widriger Witterungsbedingungen und schwierigen geologischen Verhältnissen ein Wasserspeichersee mit 42.000 m³ Inhalt, die Hauptpumpstation mit einer Pumpleistung von 120 l/s, die Füllpumpstation zur Teichbefüllung sowie ein Schneileitungsnetz mit gesamt 3,5 km an Leitungen und 41 Schächten errichtet.

Mit 25 Propeller-Schnee-Erzeugern, großteils auf rund 6 m hohen Schneitürmen positioniert, können im Winter nun rund 12 ha Pistenfläche technisch mit weißer Pracht versorgt werden. Die Beschneiungsanlage wurde mit einer umfassenden Vollautomatik ausgestattet. Entsprechend tiefe Temperaturen vorausgesetzt, beginnt die Anlage selbstständig mit der Beschneiung und beendet bei zu warmen wieder automatisch ihren Betrieb. Beschneit wird ab - 2,5°C. Als Untergrund wird gefrorener Boden benötigt. Ein Erzeuger kann bei Temperaturen unter -10°C bis zu 1.800 m³ Schnee binnen 24 Stunden produzieren und die Piste mit einer 30 cm starken Schicht überziehen. Bei Temperaturen knapp unter 0°C werden rund 3 Tage benötigt, um sie fahrtauglich zu präparieren.

Das besondere an Propeller-Schnee-Erzeugern auf Schneitürmen ist, dass sie große Wurfweiten erzielen. Somit können größere Flächen beschneit werden. Die längere Kristallisationszeit erzeugt außerdem eine bessere Schneequalität als dies bei Bodenmaschinen der Fall ist. Für Skifahrer bedeutet das eine Garantie für flächendeckenden Pulverschnee. Die Flocken entstehen alleine durch den Einsatz von Wasser und Luft. Biologische oder chemische Zusätze werden nicht verwendet.
Die Anlage am Spitzingsee kann mit geringem Energieaufwand betrieben werden, da der Speichersee sehr hoch liegt und daher die Förderhöhe der Pumpen gering gehalten wird. Im Brandfall kann sie für die Löschwasserzufuhr genutzt werden.

Bedeutung für den Tourismus
Der neue Geschäftsführer der Tegernseer Tal Tourismus GmbH, Georg Overs, gab schon im Vorfeld der Eröffnung bekannt: „Die Modernisierung des Skigebiet Spitzingsee ist nicht nur für den Tourismus in der Gemeinde Schliersee/Spitzingsee, sondern auch für das Tegernseer Tal von großer Bedeutung. Die Ansprüche der Wintersportgäste sind heute sehr hoch. Mit der nun optimal präparierten Sutten-Abfahrt und der neuen Suttenbahn, ein kuppelbarer Vierer-Sessellift, haben wir nun wieder unser „Hausskigebiet vor der Türe“. Gäste müssen wir jetzt nicht mehr nach Österreich schicken. In nur sechs Minuten können wir von der Talstation zum Gipfel des Stümpfling 1.506 m ü. M. fahren und sind mitten im Skigebiet. Darüber hinaus können wir neue Zielgruppen ansprechen, was für die Tourismuswirtschaft wichtig ist, da die Auslastung im Winter im Vergleich zum Sommer eher gering ist. Um den Reisenden noch mehr Anreize zu bieten, können seit 1.12.06 unsere Urlauber mit ihrer Gästekarte kostenfrei mit dem RVO-Bus (Regionalverkehr Oberbayern) unter anderem zur Talstation der Suttenbahn fahren.“

Wirtschaftlichkeit
"Für die Alpenbahnen Spitzingsee GmbH zeichnet sich bereits jetzt ab, dass sich die Gesamtinvestition von mittlerweile 10 Millionen Euro in das Skigebiet Spitzingsee rechnet.", so Hauptgesellschafter Stefan Schörghuber. Im Jahre 2003 wurde die Auffanggesellschaft der damals insolventen Liftanlagen gegründet. Das Unternehmen baute zwei neue Vierer-Sessellifte, die Sutten- und die Stümpflingbahn, und unterstützte Straßenbauprojekte. Mit der neuen Beschneiungsanlage wurde ein weiteres Projekt im Rahmen des privatwirtschaftlich finanzierten Modernisierungskonzepts für das Wintersportgebiet umgesetzt. Die Zahlen sprechen für sich: In der Saison 2003/2004 konnte ein Besucherplus von ca. 30 % verbucht werden, 2005/2006 sogar noch einmal eine Steigerung von ca. 143 % im Vergleich zum vorherigen Jahr. Auch die Skipassgemeinschaft Spitzingsee ist mit den jährlich steigenden Umsätzen sehr zufrieden. Während der Wintersaison kümmern sich 75 Beschäftigte darum, dass der Betrieb der gesamt 16 Bahnen und Lifte im Skigebiet Spitzingsse reibungslos läuft. Dank Beschneiung wird ein ähnlich erfolgreicher Winter wie in der vergangenen Saison erwartet.


Web: http://www.spitzingsee.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Catrin Kneuttinger, verantwortlich.

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