info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Medienbüro Sohn |

Im Mittelstand geht es auch 2007 aufwärts – Bürokratie und Steuerbelastung wirken als Bremsklötze

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 3)


Bonn/Berlin – „Wir haben im Mittelstand die positive Trendwende. Es geht auch 2007 aufwärts – trotz Bürokratie und Steuerbelastung.“ Dies erklärte der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de, Mario Ohoven, bei der Vorstellung des Marburger Mittelstands-Barometers (MMB) 2006. Dafür wurden von der Forschungsstelle mittelständische Wirtschaft der Philipps-Universität Marburg http://www.uni-marburg.de und dem BVMW bundesweit mehr als 2.300 Unternehmer aller Branchen befragt.

Der repräsentativen Studie zufolge wollen rund 62 Prozent der Klein- und Mittelbetriebe in den kommenden zwölf Monaten ihren Mitarbeiterbestand zumindest halten. Rund 29 Prozent planen sogar, zusätzliche Arbeitskräfte einzustellen. Nahezu alle Mittelständler (98,4 Prozent) denken auch für 2007 nicht an eine Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland. „Der Mittelstand bekennt sich klar zum Standort Deutschland“, betonte der Mittelstandspräsident.

Die überwiegende Mehrheit der Unternehmer (83 Prozent) erwartet eine Verbesserung der Geschäftslage im kommenden Jahr. Auch die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage fällt durchweg positiv aus: Immerhin 81 Prozent beurteilen sie mit „eher gut“ bis „sehr gut“. „Die Stimmung in der Wirtschaft könnte gegenwärtig kaum besser sein“, so Ohoven. Der Mittelstand habe seine Hausaufgaben gemacht.

Dennoch sei die Belastung der mittelständischen Betriebe durch Abgaben und Bürokratie unverändert hoch. „Die Politik muss jetzt zur Verbesserung der Rahmenbedingungen die überfälligen Strukturreformen anpacken“, mahnte der BVMW-Präsident. Er forderte die Bundesregierung auf, die für 2008 geplante Unternehmensteuerreform auf das nächste Jahr vorzuziehen. Zur Flexibilisierung des Arbeitsmarkts schlug er vor, den Kündigungsschutz für Betriebe bis 20 Mitarbeiter abzuschaffen.

Ohoven sprach sich zugleich für eine stärkere Beteiligung der Arbeitnehmer am Unternehmen durch Investivlohn-Modelle aus. „Dadurch lässt sich ein großes zusätzliches Beschäftigungspotenzial erschließen.“ Auch die Tarifpartner müssten ihren Beitrag für einen stabilen Aufschwung leisten. „Ich appelliere an die Gewerkschaften, 2007 durch eine Lohnpolitik mit Augenmaß ihrer Verantwortung für Wachstum und Beschäftigung gerecht zu werden.“


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Paul Humberg, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 285 Wörter, 2364 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Medienbüro Sohn lesen:

Medienbüro Sohn | 25.02.2008

Novelle der Verpackungsverordnung

Berlin - Der Deutsche Bundestag hat den Weg für die fünfte Novelle der Verpackungsverordnung freigemacht. Allerdings sieht die Firma BellandVision keinen Grund, die im Markt dominierenden dualen Systeme vor dem Wettbewerb mit Selbstentsorgern zu sc...
Medienbüro Sohn | 15.01.2008

Mobilfunk meets Modemarkt: New Yorker startet Handyangebot

Düsseldorf/Braunschweig - Fragt man den Mobilfunktrends 2008, dann kommen ganz unterschiedliche Ansichten. Sprachsteuerung und das mobile Internet werden eine gewaltige Rolle spielen, meinen die einen. Andere erwarten zur Fußball-Europameisterschaf...
Medienbüro Sohn | 14.01.2008

Die Stimme erobert den PC

Las Vegas/Berlin - Bill Gates hat auf der Elektronikmesse Consumer Electronics Show (CES) http://www.cesweb.org in Las Vegas ein neues digitales Jahrzehnt beschworen. Damit bringt er seine Zuversicht auf den Punkt, dass die Digitalisierung des Alltag...