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Das sollten Sie beim Router-Kauf beachten

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Die WLAN-n-Unterstützung muss Standard sein


Wer auf der Suche nach einem neuen DSL- oder Kabel-Internet-Tarif ist, bekommt häufig auch einen Router angeboten. Allerdings ist nicht immer das passende Gerät dabei. Außerdem gilt seit dem 1. August 2016 die Router-Freiheit. Hierdurch können die Nutzer...

Berlin/Göttingen, 24.11.2016 - Wer auf der Suche nach einem neuen DSL- oder Kabel-Internet-Tarif ist, bekommt häufig auch einen Router angeboten. Allerdings ist nicht immer das passende Gerät dabei. Außerdem gilt seit dem 1. August 2016 die Router-Freiheit. Hierdurch können die Nutzer nun frei wählen, ob sie einen Router mieten oder selbst kaufen wollen. Vor dem Kauf gibt es aber einige Dinge zu beachten. Marleen Frontzeck-Hornke führt aus: "Bei jedem Router muss die WLAN-n-Unterstützung Standard sein. Noch besser sind Modelle mit WLAN-ac-Support. Diese bieten theoretisch Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 1,3 GBit/s an, während WLAN-n nur bis zu 450 MBit/s ermöglicht." Durch die höhere Frequenz der Funkkanäle bei WLAN-ac können die Anwender gleich mehrere WLAN-fähige Geräte nutzen - trotzdem stehen eine schnellere Bandbreite sowie stabilere Verbindungen im Eigenheim zur Verfügung. Allerdings sind die Angaben zu den WLAN-Geschwindigkeiten nicht realistisch, da die tatsächliche Performance oft geringer ausfällt.

Des Weiteren sollten aktuelle Router Dualband-fähig sein. Sie müssen also zwei Frequenzbänder unterstützen: um 2,4 GHz und um 5 GHz. Das 5-Ghz-Frequenzband wird weniger genutzt, da dies ausschließlich für WLAN verwendet wird. Das ältere 2,4-GHz-Frequenzband wird von vielen Geräten wie zum Beispiel Funktelefonen genutzt, wodurch es öfters zu Interferenzen kommt. Beim 5-GHz-Band ist das nicht der Fall. Dadurch eignet es sich für datenintensive Anwendungen wie Videostreaming. Zudem muss die Gegenstelle (zum Beispiel ein Smartphone) ebenfalls das 5-GHz-Frequenzband bieten, damit eine Verbindung zustande kommt. Frontzeck-Hornke weiß: "Nicht jeder Router verfügt über WLAN. Daher ist es umso wichtiger, dass vernünftige LAN-Ports integriert sind. Möglichst vier Gigabit-Schnittstellen, die einen schnellen kabelgebundenen Internet-Zugang ermöglichen, sollten vorhanden sein." Wer einen DSL-Anschluss hat, sollte darauf achten, dass ein WAN-Port vorhanden ist. Außerdem ist es ratsam, dass das Gerät mindestens zwei USB-Schnittstellen besitzt. Hierüber können Speichermedien und Drucker angeschlossen werden.

Wichtig beim Router-Kauf ist auch die Sicherheit. Daher sollte das jeweilige Modell den Verschlüsselungsstandard WPA2 unterstützen. Verfügt ein Gerät nur über WPA- oder WEP-Verschlüsselung, ist das ein leichtes Ziel für Hacker. "Welchen Verschlüsselungsstandard der ausgewählte Router besitzt, lässt sich einfach auf der Verpackung oder auf einer Plakette am Gerät selbst herausfinden", sagt Frontzeck-Hornke. Auf einem WLAN-Router ist ab Werk ein Passwort vorinstalliert, welches meistens auf der Unterseite des jeweiligen Routers steht. Sobald sich die Nutzer auf der Benutzeroberfläche angemeldet haben, muss das voreingestellte Passwort unbedingt geändert werden. Frontzeck-Hornke rät abschließend: "Die Anwender sollten sich vor dem Kauf über den Stromverbrauch des Routers informieren. Dieser sollte niedrig sein. Denn das Gerät ist dauerhaft im Einsatz und zieht auch im Standby-Betrieb Strom."

Weitere Tipps zum Router-Kauf gibt's unter:

https://www.teltarif.de/router-kauf-ratgeber


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