info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
HTW SAAR / Prof. Dr. Stefan Georg |

Streiks im Luftverkehr - sind die hohen Personalkosten wirklich Schuld?

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


Hohe Personalkosten werden immer wieder als Auslöser von Streiks in der Luftfahrt diskutiert. Dabei ist das Personal nur einer von vielen Kostenfaktoren.

Immer wieder kommt es im Luftverkehr zu Streiks. Gerade die Lufthansa ist davon oftmals betroffen. Dadurch, dass die einzelnen Mitarbeitergruppen in dieser Branche in Deutschland in unterschiedlichen Gewerkschaften organisiert sind, führen Interessenskonflikte zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgeber häufig zu Arbeitsniederlegungen, die auch die anderen Arbeitnehmergruppen und die Passagiere direkt betreffen. Oftmals stehen dabei die Personalkosten im Fokus der Auseinandersetzungen. Allerdings sind die Ausgaben für das gut qualifizierte Personal der Airlines nur einer von vielen Kostenfaktoren. Tatsächlich ist die Liste der Kostenfaktoren der Fluggesellschaften sehr lang:

Start- und Landeentgelt / Lärmzuschlag, Positions- und Abstellentgelt, Passagierentgelt, Sicherheitsentgelt, Luftsicherheitsgebühr, Service Basisentgelt, Ticket Service Charge, Flugzeugbeschaffungskosten, Personalkosten, Wartungskosten, Logistikkosten, Kerosin- und Öl-Kosten, Versicherungs- und Sicherheitskosten, Luftverkehrssteuer als Kostenfaktor im Luftverkehr, Einreise- und Ausreisesteuer (Quelle: Aviation Management).

Jedoch: Die Personalkosten bspw. der Lufthansa und British Airways betragen etwa 25 % des Umsatzes (www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/airlines-letzter-aufruf-fuer-die-lufthansa/7308276.html). Emirates, Ryanair und Easyjet können durch die Halbierung dieser Personalkosten auf 11 bis 13 % vom Umsatz deutlich günstiger kalkulieren. Aufgrund dieser Unterschiede sind auch zukünftig weitere Streiks einzelner Arbeitnehmergruppen zu erwarten, denn: die alt eingesessenen europäischen Airlines sind aufgrund des internationalen Preisdrucks gezwungen, sämtliche Kostenfaktoren im Blick zu halten und intensives Kostenmanagement zu betreiben, um alle Möglichkeiten zur Kostensenkung auszuschöpfen.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Stefan Georg (Tel.: 0681/5867-503), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 209 Wörter, 2177 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von HTW SAAR / Prof. Dr. Stefan Georg lesen:

HTW SAAR / Prof. Dr. Stefan Georg | 09.11.2016

Leitfaden zur Offpage-Optimierung im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung kostenlos zum Download

Die Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) ist für alle Betreiber von Internetseiten wichtig. Gerade für Online-Händler, selbständige Website-Betreiber und kleine Unternehmen ist sie unverzichtbar, denn: Zu fast allen Suchbegr...
HTW SAAR / Prof. Dr. Stefan Georg | 27.10.2016
HTW SAAR / Prof. Dr. Stefan Georg | 06.10.2016

Basiswissen Kostenrechnung - Ratgeber für Unternehmensgründer und Fachkräfte

Wer sich als Existenzgründer selbständig macht oder als Fachkraft über Spezialwissen in seinem Arbeitsumfeld verfügt, hat oft Lücken im kaufmännischen Themenbereich. Erfolgsformate im Fernsehen wie "Die Höhle der Löwen" zeigen aber, dass gera...