info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Dunkel GmbH |

Wer HTTPS sagt sollte auch HTTP/2 sagen

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


Mit dem neuen HTTP/2-Protokoll können Webseiten mit HTTPS schneller geladen werden als unverschlüsselte Webinhalte mit dem alten HTTP


Sicherheit und Performance gehören zu den wichtigsten Kriterien für Webseiten und Applikationen. Sowohl schnelle Ladezeiten als auch eine verschlüsselte Übertragung der Inhalte via HTTPS wirken sich günstig auf das Google-Ranking aus und sorgen für ein...

Hattersheim, 25.11.2016 - Sicherheit und Performance gehören zu den wichtigsten Kriterien für Webseiten und Applikationen. Sowohl schnelle Ladezeiten als auch eine verschlüsselte Übertragung der Inhalte via HTTPS wirken sich günstig auf das Google-Ranking aus und sorgen für ein positives Benutzererlebnis. Verschlüsselung schützt nicht nur vor Datendiebstahl, sondern auch vor inhaltlichen Manipulationen und garantiert die Echtheit der Daten, die beim Benutzer ankommen. Deshalb ist der Einsatz von SSL/TLS-Zertifikaten inzwischen Standard für kommerzielle und kommunale Anbieter, unabhängig davon, ob sensible Daten übertragen werden oder nicht. Wer noch zögert, begründet das oft mit dem Einwand, dass HTTPS die Webseiten langsamer macht.

Die mit der Verschlüsselung verbundenen zusätzlichen Prozesse einschließlich Zertifikatsprüfung und Authentifizierung blähen den Datenverkehr auf und können die Ladezeiten verlangsamen. Mit moderner Hardware, einem guten Zertifikat und der richtigen Konfiguration lassen sich Performance-Einbußen allerdings soweit minimieren, dass sie von den Anwendern am Desktop kaum noch bemerkt werden. Anders sieht es bei mobilen Clients aus, die oft mit hohen Latenzen zu kämpfen haben. Hier zählt jede Millisekunde. Und der Anteil mobiler Webzugriffe nimmt stetig zu.

Eine mögliche Lösung des Problems ist HTTP/2, die erste größere Überarbeitung des Internetprotokolls HTTP seit 1999. Die neue Version wird den umfangreichen Inhalten heutiger Webseiten wesentlich besser gerecht und verspricht einen spürbar schnelleren Datentransfer. Dafür sorgen unter anderem das Multiplexing, also die gleichzeitige Übertragung unterschiedlicher Inhalte, die Komprimierung der Header-Informationen im Binärcode und die neue Server-Push-Funktion. Letztere erlaubt es dem Server auch ohne erneute Anfrage durch den Client, weitere Inhalte abzuschicken und im Cache zu speichern. „Inwieweit sich diese Beschleunigungsfunktionen auch in der Praxis für den HTTPS-Transfer bemerkbar machen, haben wir im Rahmen unseres Dunkel DX-Services mittels Real-User-Monitoring gemessen“, erklärt Axel Dunkel, Inhaber und Geschäftsführer der Dunkel GmbH und ergänzt: „Unsere Messwerte zeigen, dass mit HTTP/2 die verschlüsselten Verbindungen schon jetzt häufig schneller sind als die unverschlüsselten Verbindungen.“

Für die Messungen wird eine kleine Grafik in den Webseiten eingefügt und deren Ladezeiten gemessen. Insgesamt wurden über fünf Millionen Messergebnisse von echten Anwendern ausgewertet. Der Messpixel wurde sowohl über HTTPS als auch HTTP geladen. Wenn man die Mittelwerte der Ladezeiten für HTTPS und HTTP vergleicht, dann hat die unverschlüsselte Version noch etwas die Nase vorn. Allerdings zeigen die Messwerte ganz deutlich, dass HTTP/2 die Ladezeiten soweit reduziert, dass die Messgrafik in vielen Fällen verschlüsselt bereits deutlich schneller geladen wurde als unverschlüsselt und die kürzesten Ladezeiten mehrheitlich auf das Konto der HTTPS-Transfers gingen. Axel Dunkel vermutet, dass die langen Ladezeiten überwiegend von alten Clients mit einem Browser ohne HTTP/2-Unterstützung verursacht wurden.

Je mehr sich die neue Protokollversion durchsetzt und auch die Webseiten selbst an die neuen technischen Möglichkeiten angepasst werden, desto spürbarer wird der Zeitgewinn bei den Ladezeiten sein. Das Argument Performance-Verlust sollte bei der Frage HTTPS ja oder nein keine Rolle mehr spielen. Zumal die HTTP/2-Vorteile nur mit TLS-Verschlüsselung wirksam werden, da die Browser das neue Protokoll nur zusammen mit HTTPS unterstützen.

Darüber hinaus profitieren mobile Clients im besonderen Maße von den Beschleunigungseffekten, weil dank der Header-Komprimierung weniger Bandbreite benötigt wird und insgesamt auch weniger „Round-Trips“, d.h. Frage-Antwort-Runden zwischen Client und Server für die Datenübertragung notwendig sind. Eine Umstellung auf das neue HTTP/2-Protokoll rentiert sich deshalb vor allem für Unternehmen, deren Erfolg sehr stark von einer exzellenten Performance ihrer Webangebote auf den unterschiedlichsten Clients abhängt. Diese Kunden können in der Dunkel Cloud mit modernem Traffic-Management die Performance und Verfügbarkeit ihrer Webseiten und Anwendungen verbessern und gleichzeitig ohne Mehraufwand auf das schnellere HTTP/2 umstellen. Auf diese Weise nutzen sie die Vorteile des neuen Internetprotokolls, ohne die eigenen Webserver umrüsten zu müssen.

Weitere Informationen im Dunkel Blog


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, PresseBox.de, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 583 Wörter, 4674 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Dunkel GmbH lesen:

Dunkel GmbH | 10.06.2014

Dunkel positioniert sich als Herausforderer im neuen Cloud Anbietervergleich

Hattersheim, 10.06.2014 - Die Experton Group hat in diesem Jahr 420 Anbieter im Cloud-Umfeld identifiziert und davon 138 als besonders relevant eingestuft. Letztere wurden genauer analysiert und hinsichtlich ihrer Portfolio-Attraktivität und Wettbew...
Dunkel GmbH | 19.05.2014

Bezahlbare IT-Kontinuität für den Mittelstand mit Datacenter Replication in die Cloud

Hattersheim, 19.05.2014 - Unternehmen jeder Größe können jetzt beim Cloud Infrastruktur und Hosting Provider Dunkel eine leistungsfähige Disaster Recovery Lösung für ihre VMware-Infrastruktur als Cloud Service mieten. Mit dem Datacenter Replica...
Dunkel GmbH | 02.10.2013

Von der Wahlurne ins Internet

Hattersheim, 02.10.2013 - Wählen ist immer noch ein analoger Vorgang. Ganz gleich ob Briefwahl oder Wahlurne, seine Stimme vergibt man mit einem Kreuz auf dem Papier. Wer aber die Wahlergebnisse wissen will, greift heute meist zum PC oder Smartphone...