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Der Trend geht zum virtuellen Kraftwerk

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Energieversorger etablieren neue Konzepte auf Basis von Photovoltaik und ESS


Der Anteil der Solarenergie an der Stromproduktion soll künftig weiter zunehmen. Im Mittelpunkt stehen leistungsstarke Lösungsansätze auf Basis von Photovoltaik und Energiespeichersystemen (ESS). Dabei sind längst nicht mehr nur private Anwender gefragt. Vor allem Energieversorger treiben die Entwicklungen im Markt voran – und schaffen gleichzeitig neue Potenziale für ihr Geschäft. Das Konzept: Ein Rundum-sorglos-Paket bestehend aus Photovoltaikanlage und Speichersystem, das Privatkunden über ihren Versorger beziehen können. Santiago Senn, Director Energy Storage Systems bei LG Chem Europe, gibt Einblicke in das neue Geschäftskonzept und erläutert im Interview, welche Chancen und Anforderungen damit einhergehen. 

 

Redaktion: Herr Senn, welche Möglichkeiten ergeben sich für Energieversorger Ihrer Meinung nach durch die neuesten Entwicklungen im Markt für Photovoltaik und ESS?

Santiago Senn: Der ESS-Markt wächst in Europa stärker als der Markt für Photovoltaikanlagen. Dank der relativ hohen Einspeisetarife lagen in der Vergangenheit die finanziellen Vorteile schwerpunktmäßig bei den privaten Anwendern. Die meisten Netzbetreiber wie auch Stadtwerke konnten daraus keinen richtigen Nutzen ziehen. Dadurch wurde lange Zeit übersehen, welches Potenzial sich darin verbirgt. Um an dem Geschäftsfeld zu partizipieren, orientieren sich daher nun immer mehr Energieversorger um. Die Lösung liegt in einem neuen Geschäftskonzept, das auf der Bereitstellung von Photovoltaik- und ESS-Technologie für die Privatkunden der Versorger fußt. Ein neuer Ansatz, der bei guter Umsetzung den Erfolg des Unternehmens enorm vorantreiben wird. Wir führen aktuell Verhandlungen mit Netzbetreibern, die den Trend erkannt haben und diesen aktiv angehen wollen.   

 

Redaktion: Wie könnten Angebote von Energieversorgern konkret aussehen?

Santiago Senn: Im Grunde gibt es zwei Modelle. Das erste sieht einen kombinierten Vertrag mit dem Energieversorger vor, der die Stromversorgung über das Netz und die Installation einer Photovoltaikanlage mit angeschlossenem Speichersystem einschließt. In einigen Fällen wird die Anlage sogar geleast, so dass der Endkunde über eine weitere Finanzierungsmöglichkeit verfügt. Das zweite Modell ist ein sogenanntes Virtual Power Plant, also ein virtuelles Kraftwerk. Unserer Meinung nach ist dies der Trend der Zukunft. Wir möchten daran teilhaben, den Trend aktiv mitgestalten und durch unsere Produktentwicklung vorantreiben. Das Konzept sieht die softwarebasierte Kopplung aller installierten Energiespeichersysteme in einer Region vor. Als Resultat kann die gespeicherte Energie nicht nur für den Eigenverbrauch genutzt werden. Die im Verbund registrierten Anlageneigner können sie auch anderen Verbrauchern zur Verfügung stellen, wenn diese ihren Speicher bereits geleert haben. Natürlich alles unterstützt durch den lokalen Energieversorger.

 

Redaktion: Das ist ein wirklich spannendes Konzept. Welche Voraussetzungen, beispielsweise in Bezug auf die Infrastruktur, müssen Energieversorger schaffen, um ein solches Angebot zu machen?

Santiago Senn: Bisher wird die aus Photovoltaik gewonnene Energie in das Stromnetz des Energieversorgers eingespeist und über das Stromnetz den Endkunden zur Verfügung gestellt. Mit dem Konzept des virtuellen Kraftwerks ändert sich das. Wenn Energieversorger an dem Trend teilhaben wollen, müssen sie ihre Infrastruktur überdenken und neue Kraftwerke bestehend aus Photovoltaik und ESS errichten. Jede Photovoltaikanlage, die an das Stromnetz des Energieversorgers angeschlossen ist, wird damit zu einem Teil des Kraftwerks. Gleichzeitig werden alle Energiespeichersysteme der zum Verbund gehörenden Endkunden zu einer großen Energiezelle zusammengefasst, aus der die Gemeinde den Strom beziehen kann.

 

Redaktion: Und wie planen Sie, diese Entwicklungen zu unterstützen? 

Santiago Senn: Als einer der führenden Hersteller von Energiespeichersystemen planen wir, dieses neue Geschäftskonzept maßgeblich mitzugestalten. Ziel ist es, unseren Kunden noch bessere, leistungsfähigere und kostengünstigere Batterien zur Verfügung zu stellen, um das Konzept anwenderfreundlicher zu machen. Somit sind wir die erste Wahl für Energieversorger, die mit dem Virtual Power Plant einen Schritt in Richtung eines zukunftsträchtigen neuen Geschäftsmodells tun wollen.  



Web: http://www.lgchem.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Rabea Roos (Tel.: +49 211 / 522 946 0), verantwortlich.


Keywords: Energiesparsysteme, Photovoltaik, Solarenergie

Pressemitteilungstext: 578 Wörter, 4937 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: LG Chem


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