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Die Hochschule der Wirtschaft für Management hat mit Unterstützung der CEMA die komplette IT-Infrastruktur in die Cloud verlagert

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Cloud als Basis für ein umfassend mobiles und kollaboratives Arbeiten, attraktive Mehrwert-Services sowie einfache Skalier- und Administrierbarkeit / Um Größenordnungen kostengünstiger als konventionelle Lösung


An der Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) in Mannheim ist manches anders. Da ist zum einen die praxisorientierte Ausbildung des Führungsnachwuchses, die der HdWM einen ständig steigenden Zulauf von Studierenden beschert. Zum anderen ist es...

Mannheim, 01.12.2016 - An der Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) in Mannheim ist manches anders. Da ist zum einen die praxisorientierte Ausbildung des Führungsnachwuchses, die der HdWM einen ständig steigenden Zulauf von Studierenden beschert. Zum anderen ist es die IT, die vor Ort physikalisch so gut wie nicht mehr vorhanden ist. Beides hängt unmittelbar zusammen. „Wir sind vor fünf Jahren mit 28 Studierenden an den Start gegangen, heute sind es über 400“, sagt IT-Leiter Jens Bomrich. Zeitgleich stieg auch die Anzahl der Mitarbeiter und Dozenten auf rund 80. Die Folge: Die IT-Infrastruktur genügte nicht mehr den wachsenden Ansprüchen. Gerade von einer privaten Hochschule erwarten die Dozenten und vor allem jedoch die Studierenden eine besonders gute Ausstattung. „Für die Digital Natives sind mobiles Arbeiten und Collaboration-Dienste selbstverständlich“, weiß Bomrich.

Vorauseilen statt hinterher rennen

Er entschloss sich daher, alle Server, Dienste und Anwendungen in die Cloud zu verlagern. Das Ziel: die IT-Infrastruktur auf eine flexibel erweiterbare Basis zu stellen sowie attraktive Lern- und Arbeitsplätze für den Lehrbetrieb der Zukunft zu schaffen. „Eine On-Promise-Lösung wäre mit dem begrenztem Budget weder finanzierbar noch durch eine Person administrierbar gewesen“, erklärt der IT-Leiter. Zudem hält Bomrich nicht viel davon, in Technologien zu investieren, bei denen man aufgrund von Innovationszyklen zwangsläufig fast immer hinterher rennt: „Wenn ich investiere, dann in die Zukunft!“.

Er beauftragte die CEMA, einen erfahrenen Cloud- und Netzwerkspezialisten, ein detailliertes Gesamtkonzept zu erarbeiten. Das koste zwar Zeit und Geld, vermeide aber teures Nachbessern oder verschenkte Chancen, so Bomrich. Die CEMA erfasste die Kernprozesse, leitete daraus die benötigten IT-Dienste ab und empfahl die Microsoft-Lösungen Office 365 für die Anwendungen und Azure als IT-Plattform. „Chat, virtuelle Teamräume, Videokonferenzen und gemeinsame Datenablage eröffnen unseren Dozenten, die häufig außer Haus sind, ganz neue Wege die Studierenden von überall aus sehr gut zu betreuen“, sagt Bomrich. Ein Teil des im Backend eingesparten Geldes steckte er in Surface-Tablets für die Mitarbeiter, um mit einer Single-Vendor-Strategie den Nutzen zu maximieren. So ist das Tablet in OneNote sogar mit einem Stift bedienbar.

Grüne Wiese mit Stolpersteinen

Die CEMA baute die hochverfügbare Infrastruktur auf. Eine Glasfaserleitung mit einem Durchsatz von 1GBit/s synchron stellt ausreichend Bandbreite für den gleichzeitigen Zugriff von 400 Usern bereit. Alle zentralen Komponenten wie Switches oder Firewalls sind redundant ausgelegt und durch unabhängige Stromquellen gesichert. Die hochschuleigenen Systeme und Dienste wie Domain Controller und Active Directory Federation Services für die Anmeldung per Single-Sign-On laufen auf virtuellen Maschinen in Azure. „Wir konnten fast wie auf der grünen Wiese agieren“, berichtet Bomrich. „Es waren nur wenige Systeme zu migrieren und die Personendaten liegen bei der Muttergesellschaft.“ Dennoch gab es Stolpersteine. Nicht alle Drittsysteme wie Printserver ließen sich direkt in die Azure AD Premium integrieren. Daher erfolgte die Authentifizierung der User zunächst über eine virtualisierte Active-Directory-Domäne innerhalb von Azure.

Sichere Basis für die Wolke

Eine mehrstufige Sicherheitsarchitektur schützt das Netzwerk beim LAN- und WLAN-Zugriff. „Der Anspruch war, dass es keine Rolle spielt, ob die Endgeräte der Studierenden ausreichend abgesichert sind“, erklärt Bomrich. Als Herzstück implementierte die CEMA eine einfach administrierbare UTM-Lösung. Komponenten wie Verschlüsselung, Intrusion Prevention und Firewalls, die auffällige Muster im Netzverkehr erkennen und sich dynamisch an die aktuelle Sicherheitslage anpassen, schützen vor Angriffen von außen. Die sichere Authentifizierung der WLAN-Nutzer erfolgt zertifikatbasiert über eine zentrale Instanz. Innerhalb des Netzwerks verhindern Maßnahmen wie Netzwerksegmentierung und Client Isolation das Ausbreiten eines Schädlings.

Neues Selbstverständnis von IT und Anwendern

Nach einer fünfmonatigen Gesamtprojektlaufzeit ging die Infrastruktur im April 2016 erfolgreich in Betrieb. Bereits im Vorfeld wurden die Mitarbeiter mit den neuen Möglichkeiten der Cloud-Dienste vertraut gemacht. Bomrich beriet und schulte die Mitarbeiter, etwa beim Einrichten und Verwalten von Usergruppen. Das Ziel: Sie sollen als mündige Anwender nicht nur selbst entscheiden, wie sie welche Dienste nutzen, sondern damit auch eigenständig arbeiten. Der Kulturwandel klappte. Neue Formen der Zusammenarbeit vereinfachen die Abläufe in der Verwaltung und initiieren Innovationen in der Lehre, wo beispielsweise Dozenten und Studierenden in virtuellen Teams interaktiv Unterrichtsmaterialien erstellen.

„Großes Kompliment an die CEMA!“, resümiert Bomrich. „Alle Ziele sind erreicht.“ Er kann als einzelne Person einen IT-Betrieb mit 500 Usern managen. Hinzu kommen Mehrwerte, etwa technologisch so flexibel aufgestellt zu sein, dass er sich voll darauf konzentrieren kann, die Anwender prozessorientiert zu unterstützen. Benötigte Dienste kann er mit wenigen Klicks ausrollen. Ein weiterer Vorteil: Falls die HdWM größere Räumlichkeiten braucht, lässt sich die IT-Infrastruktur problemlos an einen anderen Standort portieren.

Hochschule der Wirtschaft für Management

Seit Frühjahr 2011 bildet die staatlich anerkannte Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) in Mannheim den Führungsnachwuchs aus – und ist mit über 400 Studierenden bereits fest etabliert. Das praxisnahe Studienmodell zwischen Vollzeit und dualem Studium unter Einbindung von Partnerunternehmen sichert beste Berufsaussichten. Mehrheitsgesellschafter ist der Internationale Bund.


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