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Kein Gründergeist in Deutschland: Die besten Köpfe zieht es zu den Großen

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Exklusivstudie über die Toparbeitgeber für High Potentials


Österreich Weltspitze bei Studenten mit unternehmerischer Erfahrung

Hamburg/Linz(Österreich), www.ne-na.de – Die so genannten „Hight Potentials“ zieht es vor allem zu den Großen. Boston Consulting Group (BCG), McKinsey, Porsche, BMW und Lufthansa sind die bevorzugten Arbeitgeber junger deutscher Ökonomen, so das Ergebnis einer Exklusivstudie des Manager-Magazins http://www.manager-magazin.de. Für die Studie wurden rund 2.600 Hochschulabsolventen durch das Beratungsunternehmen Universum/Access http://www.universumeurope.com befragt. Frauen beginnen ihre Karriere am liebsten bei BMW, so eine Sonderauswertung. Berufseinsteiger mit den besten Noten und Qualifikationen bevorzugten große Unternehmensberatungen wie die BCG http://www.bcg.de und McKinsey http://www.mckinsey.de.

Besonders gut qualifizierte Personen haben nach dem Studium keine Probleme, einen angemessenen Job zu finden, stellt die Exklusivstudie fest. Inzwischen könnten sich viele Einsteiger sogar aussuchen, wo sie arbeiten möchten, da die Arbeitgeber wieder um die besten Köpfe konkurrierten. Doch auch die Anforderungen an die Bewerber seien weiter gestiegen. Die Durchschnittsgehälter der Berufsstarter bewegen sich mit Summen zwischen 36.000 Euro und 41.000 Euro auf dem Niveau der Vorjahre, so die Studie. Besonders gut qualifizierte Einsteiger könnten aber deutlich höhere Einkommen erzielen. Bis zu 100.000 Euro könne beispielsweise ein junger Jurist in einer Großkanzlei verdienen.

„Es ist nachvollziehbar, dass Top-Leute ihren beruflichen Einstieg bei international agierenden Konzernen planen“, sagte Michael Müller, Geschäftsführer der auf IT-Dienstleistungen spezialisierten a & o-Gruppe http://www.ao-services.de mit Firmensitzen in Neuss und Potsdam und Wirtschaftssenator im Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de. „Der Reiz der großen Namen ist sehr verlockend. Die mittelständischen Unternehmen müssen sich daher mehr anstrengen, um an die besten Bewerber zu kommen. Selbstverständlich sind Mckinsey, Porsche oder Lufthansa jedem bekannt. Doch in mancher Nische oder in der vermeintlichen Provinz gibt es den einen oder anderen Mittelständler, der in seinem Segment zur Weltspitze gehört. Die KMU müssen den Kampf um die besten Köpfe offensiver als bisher angehen und darauf aufmerksam machen, dass sie vielleicht bei der Höhe des Gehalts nicht mithalten können, dafür aber bei der Gestaltungsfreiheit und Eigenverantwortlichkeit. Zudem wird das Geschäft der Mittelständler immer internationaler und damit interessanter.“ Nicht nachvollziehbar sei die geringe Bereitschaft zur Selbständigkeit bei Hochschulabsolventen in Deutschland.

„Hier versagt das Universitätssystem, wie ein Vergleich mit unseren Nachbarländern oder mit den USA klar belegt. Gute Forscher und Lehrer müssen auch unternehmerisch denken. Es dürfte schwer fallen, einen naturwissenschaftlichen Nobelpreisträger zu finden, der nicht auch unternehmerisch engagiert ist. Die gemächlichen Prinzipien der öffentlich-rechtlichen Hochschulbürokratie passen nicht mehr zu einer unternehmerischen Wissensgesellschaft. Prosperierende Länder und Regionen sind zunehmend auf die rasche Einführung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Wirtschaft angewiesen und benötigen dafür Unternehmerpersönlichkeiten“, resümiert IT-Dienstleister Müller. In Österreich sieht die Situation anders aus. Etwa ein Drittel der Studierenden plant nach der Studie „Austrian Survey on Collegiate Entrepreneurship 2006“ den Berufseinstieg als unselbständig Tätiger in einem kleinen oder mittleren Unternehmen (bis 250 Mitarbeiter).

„Ein Laufbahnbeginn in einem Großunternehmen wird vergleichsweise nur von 15,8 Prozent genannt. In der Forschung wollen 9,3 Prozent tätig werden. Eine Tätigkeit im öffentlichen Dienst wird nur von 5,9 Prozent angestrebt. Etwa jeder siebente Absolvent strebt bereits direkt nach Studienabschluss die Aufnahme oder Fortführung einer unternehmerischen Tätigkeit an“, so Studienautor Prof. Dr. Norbert Kailer, Vorstand des Instituts für Unternehmensgründung und Unternehmensentwicklung der Johannes Kepler Universität Linz http://www.iug.jku.at.

Das Gründungsklima an der eigenen Hochschule werde von 28 Prozent der österreichischen Studierenden als sehr oder ziemlich gut eingeschätzt, 45 Prozent bezeichnen es als eher gut. „Für 21 Prozent ist es eher schlecht. Nur knapp 6 Prozent beurteilen das Gründungsklima als ziemlich oder sehr schlecht ein. Die Einschätzung ist bei wirtschaftsnahen Studienrichtungen deutlich besser. Knapp ein Viertel der Studierenden hat bisher Veranstaltungen zum Thema Entrepreneurship besucht“, erklärt Kailer. Obwohl an sich von einer mehrjährigen Latenzzeit zwischen dem Ende des Studiums und dem Beginn einer unternehmerischen Tätigkeit auszugehen sei, zeige die internationale ISCE-Studie bereits einen beachtlich hohen Anteil studierender Unternehmer und Unternehmerinnen (1.224 oder 3,2 Prozent von insgesamt 37.412 antwortenden Studierenden). „Absolut gesehen entfällt der größte Anteil von Studierenden mit unternehmerischer Erfahrung auf Österreich mit 424 (35 Prozent), gefolgt von Neuseeland mit 260 (21 Prozent), der Schweiz mit 210 (17 Prozent) und Deutschland mit 84 (7 Prozent.)“, so das Fazit von Kailer.



Web: http://www.ne-na.de


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