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IFRS 7 in der Praxis: Mehr Risikokontrolle im Finanzierungsmix

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Bonn, 20. März 2007 – Ein wachsender Gestaltungsspielraum hat häufig auch eine Kehrseite. Mit Leasing, Mezzanine und Co. bieten sich für Unternehmen vielfältige Finanzierungsquellen neben dem klassischen Bankkredit. Doch die Kombination unterschiedlicher Formen der Fremd- und Eigenkapitalfinanzierung birgt viele Risiken für das Unternehmen sowie die Kapitalgeber. Abhilfe sollen die neuen internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS 7 schaffen, die das Management zu einem systematischen und offenen Risikomanagement verpflichten.

Die neuen Vorschriften stellen das Finanz- und Rechnungswesen vor wachsende Herausforderungen. Das Berichtswesen muss um Angaben über Kredit-, Liquiditäts- und Marktrisiken von Finanzinstrumenten ergänzt werden. Gleichzeitig sieht der Abschlussbericht eine Bewertung aller Risiken vor. Der damit verbundene Mehraufwand schafft Transparenz für bestehende und zukünftige Kapitalgeber. Gleichzeitig können Firmen auch nach innen von den Offenlegungsregelungen profitieren. Dies bestätigt Professor Dr. Thomas Kümpel, Prorektor der Essener Fachhochschule für Oekonomie & Management (FOM) und Beiratsmitglied des Bundesverbandes der Bilanzbuchhalter und Controller e.V. (BVBC): „Ein umfassendes Risikomanagement sichert sowohl operative als auch strategische Geschäftsentscheidungen ab.“

Neue Herausforderungen an das Berichtswesen

Die Art und der Einsatz von Finanzinstrumenten werden immer transparenter. Anleger und Investoren sollen die Finanzsituation von Unternehmen besser einschätzen und vergleichen können. Für das Berichtswesen ergeben sich nach IFRS 7 zum Teil ganz neue Anforderungen.

1. Stellenwert klären: Die Bedeutung von Finanzinstrumenten für die Ertragslage eines Unternehmens soll im Branchenvergleich deutlich werden. Je häufiger eine Finanzierungsform genutzt wird, desto umfangreicher sind die Angabepflichten.
2. Risiken aufzeigen: Art und Umfang der von Finanzinstrumenten ausgehenden Risiken werden quantitativ erfasst und qualitativ dargestellt. Maßgeblich für die Berichterstattung sind alle der Unternehmensführung vorliegenden Informationen.
3. Risikomanagement bewerten: Eine detaillierte Darstellung von Zielen und Methoden des Risikomanagements bietet einen umfassenden Einblick in die Risikostruktur einer Gesellschaft. Veränderungen zur Vorperiode sind offen zu legen.

Über den BVBC: Der BVBC ist die zentrale Interessensvertretung von Bilanzbuchhaltern und Controllern in Deutschland. Der Verband diskutiert auf politischer und wirtschaftlicher Ebene neue Perspektiven des Finanz- und Rechnungswesens sowie Controlling und gestaltet diese maßgeblich mit. Vom 25. bis 28. April 2007 organisiert der BVBC im Congress Center Sindelfingen mit Bundeskongress und Fachmesse ReWeCo einen „Marktplatz“ für die Bereiche Rechnungswesen und Controlling.


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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Mareike Grensemann, verantwortlich.

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