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Europa hat einen Grund zum Feiern – Binnenmarkt schafft nachweislich neue Arbeitsplätze

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Bonn/Zürich – Europas Elite feiert sich selbst. Der Anlass: Vor 50 Jahren wurde die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft gegründet. Die Berliner Bürger erfreuten sich während der Feierlichkeiten in der Bundeshauptstadt wahrscheinlich eher an Bratwürsten, Musik aus aller Herren Länder und der Volksfeststimmung bei schönem Frühlingswetter. Es ist generell so: Die Vorzüge der Europäischen Union (EU) nehmen die Menschen auf dem Kontinent entweder überhaupt nicht mehr wahr oder als selbstverständlich hin. Ohne Zweifel hat das wirtschaftliche Herzstück der EU den Menschen erhebliche Vorteile gebracht. Doch niemand verliebt sich in einen Binnenmarkt; das wusste schon sein „Vater“ Jacques Delors.

Die wirtschaftsliberale Neue Zürcher Zeitung (NZZ) http://www.nzz.ch zieht jedenfalls eine positive Bilanz der Entwicklung des Binnenmarktes, der heute 27 EU-Mitglieder, drei EWR-Staaten und insgesamt fast 500 Millionen Menschen umfasst. Die Gemeinschaftswährung habe die wirtschaftliche Integration weiter gefördert; abgeschlossen sei sie bis heute nicht. Immer wieder folgten Gesetzgebungsprojekte zur Ausräumung verbliebener Hürden für das Funktionieren des Binnenmarktes. Die Liberalisierung von Telekommunikation, Strom, Gas und Post zählt die NZZ zu den großen Würfen in diesem Zusammenhang: „Binnenmarkt und Euro haben Handel und Investitionsflüsse innerhalb der EU gefördert und dank einem schärferen Wettbewerb zu mehr Effizienz und tieferen Preisen geführt. Laut Schätzungen der Kommission hat der Binnenmarkt seit 1993 zusätzliches Wachstum und 2,75 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen.“

Wie wichtig der Binnenmarkt vor allem für die deutsche Wirtschaft ist, weiß Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de: „Unser wichtigster Absatzmarkt ist und bleibt der wachsende EU-Binnenmarkt. Und was diesen betrifft, ist Optimismus vollauf berechtigt.“ Bei bald 27 Mitgliedern habe die Europäische Union in den nächsten Jahren mit der Harmonisierung ihrer heterogenen Strukturen genug zu tun, so der Mittelstandspräsident. „Deshalb sollten weiteren beitrittswilligen Ländern Alternativen zur Vollmitgliedschaft angeboten werden." Vor allem der Mittelstand in Deutschland habe großes Interesse daran, die Wirtschaftsbeziehungen etwa zur Türkei, zur Ukraine oder zu den Balkan-Staaten weiter auszubauen. „Warum sollten nicht verschiedene Wege nach Brüssel führen? Ich kann mir als Modell unterhalb einer EU-Vollmitgliedschaft die mittelfristige Teilnahme einzelner Staaten am Binnenmarkt oder am Schengen-Abkommen vorstellen", sagte Ohoven.


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Paul Humberg, verantwortlich.

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