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Ernährungsmedizinische Bewertung von Vitaminen: Fitmacher oder erhöhen Sie die Sterblichkeit?

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Vitamine sind lebenswichtig und nur in extremer Dosierung bedenklich!

Nahrungsergänzungsmittel boomen - ob in der Drogerie, Apotheke oder beim Arzt - überall werden diese wichtigen Nahrungsbestandteile als Ergänzungsprodukte angeboten. Bei ungesunder Ernährungsweise sollen sie das Immunsystem unterstützen, vor Infekten schützen und werden vielfach mit Erfolg hochdosiert bei bestimmten Erkrankungen eingesetzt, informiert Ernährungsmedizinerin Dr. med. Jessica Männel vom fachärztlichen Beratungsportal http://www.qualimedic.de. Experten schätzen, dass zwischen zehn und 20 Prozent der Erwachsenen in Nordamerika und Europa Vitaminzusätze einnehmen, so Doktor Männel. Im Gegensatz dazu wird in den Medien zur Zeit vor der zusätzlichen Einnahme von Vitaminen gewarnt. Hintergrund dieser Warnungen ist eine Metaanalyse von Wissenschaftlern der Universität Kopenhagen, erläutert Doktor Männel, die sich seit vielen Jahren mit dem Einsatz von Mikronährstoffen in der Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten beschäftigt. Die dänischen Forscher haben in einer Metaanalyse 68 Studien mit synthetischen Vitaminen mit mehr als 230.000 Teilnehmern ausgewertet. Die im Journal of the American Medical Association publizierte Studie zeigt, dass die regelmäßige Einnahme bestimmter antioxidativer Vitaminzusatzpräparate nicht nur positive Auswirkungen hat. Eine Teilauswertung von 47 Studien ergab sogar, dass die Sterblichkeit unter denen, die regelmäßig Vitamin A nahmen, um 16 Prozent erhöht war, während sie bei Vitamin E um vier Prozent und bei Beta-Karotin um sieben Prozent höher lag. Für Vitamin C und Selen wurde kein wesentlicher Einfluss auf die Sterblichkeit gefunden. Daraus eine Warnung vor Nahrungsergänzungsmitteln abzuleiten wäre aber falsch, denn die Studien weisen wissenschaftliche Mängel auf: Nach einer Stellungnahme von Prof. Dr. Florian J. Schweigert, Präsident der Gesellschaft für angewandte Vitaminforschung e.V., weist diese Studie Schwachpunkte in der Methodik sowie Interpretation auf und ist so nicht auf die Bevölkerung übertragbar.

Die Dosierung in den ausgewählten Studien überschritt teilweise erheblich die Tagesdosis (beispielsweise Einnahme von 200.000 IE Vitamin A übersteigt die sichere Tagesdosis um das 20-fache). Eine überdosierte Einnahme von Vitamin A, D, E und K kann bekanntlich zu Nebenwirkungen und auch Todesfällen führen und so ist das Studienergebnis nicht verwunderlich, erläutert Doktor Jessica Männel, die darauf hinweist, dass Nahrungsergänzungsmittel so große Vitamin-Mengen ohnehin nicht enthalten dürfen. Das Gesamtergebnis aus allen 68 Studien ergab keinen signifikanten Einfluss auf die Mortalität in einem normalen Dosisbereich für alle untersuchten Patienten. Dies wird nur im Ergebnisteil der Studie, nicht jedoch im Schlussteil erwähnt. Außerdem wurden die klinischen Studien in 2 Gruppen unterteilt – 47 mit geringem Risiko und 21 mit hohem Risiko für Mängel in der Studiendurchführung. Aus dieser Unterteilung können keine grundlegenden Schlussfolgerungen für das Gesamtergebnis gezogen werden. Interessant ist, dass in die Studien die protektive Wirkung von Vitaminen oder Spurenelemente wie Vitamin C oder Zink nicht mit einbezogen wurde. Metaanalysen sind grundsätzlich sinnvoll und valide, wenn die berücksichtigten Studien ähnlich im Design und der Auswahl von Patienten sind. In der vorliegenden Metaanalyse variieren die Studien in diesen Punkten aber erheblich und es sind so keine Schlussfolgerungen oder Empfehlungen für die Allgemeinbevölkerung ableitbar, entwarnt Dr. Jessica Männel, die auch dem Beirat der Vitalstoffakademie (http://www.vitalstoffakademie.de) angehört und betont, dass Nahrungsergänzungsmittel mit Antioxidantien nach wie vor als sicher einzustufen sind! Antioxidantien wie Vitamin A, das Provitamin-A Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamine E und die Spurenelemente Selen und Zink helfen, die freien Radikale im Organismus abzubauen und hemmen die Nitrosaminbildung. Freie Radikale sind kleine aggressive Moleküle, die täglich im Körper als Stoffwechselspaltprodukte unter der Einwirkung von Umweltgiften, Alkohol, Zigarettenrauch sowie Stress entstehen und die Zellwände sowie das Erbgut schädigen können. Gerade bei ungesunder Ernährungsweise erleiden viele Menschen in Deutschland einen Mangel an wichtigen antioxidativen Mikronährstoffen, warnt Dr. med. Jessica Männel. Nur zwei Prozent der Bevölkerung essen auch tatsächlich die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. empfohlenen fünf Portionen Gemüse und Obst! Deswegen ist die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln in natürlichen Dosierungen sinnvoll, um Zivilisationskrankheiten und Mangelerscheinungen vorzubeugen, betont Doktor Männel abschließend. Individuelle ernährungsmedizinische Beratung zu Vitaminen aber auch zur Sporternährung oder der Gewichtsreduktion ist unter http://www.qualimedic.de kostenlos möglich.

Buchtipp: Praxisbuch Vitalstoff, Prof.H. Bankhofer/U.Gröber, Südwest-Verlag, ISBN-10: 3-517-06995-7, ISBN-13: 978-3-517-06995-1, 17,95 €

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