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Wie findet man die Nadel im Heuhaufen?

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Ansätze zur Bändigung des anarchistischen Internet


Wie kommt man in drei Sekunden von Moskau nach Sydney? Also, im weltweiten Web ist das gar kein Problem. Nur dass es leider (noch) nicht physisch möglich ist, sondern nur geistig, virtuell eben. „Saphos Saft verleiht den Gedanken Geschwindigkeit, zur Warnung erscheinen auf den Lippen Flecken ...“, sagt Piter de Vries in Frank Herberts „Wüstenplanet“. Obwohl in die Ferne projiziert, bewegen sich schon heute die Gedanken in Sekundenbruchteilen über endlose Weiten hinweg - ohne unangenehme Nebenwirkungen.

Soweit der positive Teil. Schlimm daran ist, dass die Gedanken sich so oft verirren bei dem Versuch, ein bestimmtes Ziel im Internet zu erreichen. Manchmal sind Wissensenklaven im Web abgeschottet und unerreichbar – es ist einfach kein Weg dorthin bekannt. Es gibt fünf Wege, ein Ziel im Internet zu finden:

1. durch Kenntnis der Zieladresse,
2. durch Zufall,
3. durch endloses Rumprobieren,
4. über eine Website, die sich mit dem Problem schon beschäftigt hat und einen Link besitzt,
5. über eine Suchmaschine.

Das Internet ist eine enorm große Datenbank (die weltgrößte). Oder anders formuliert: ein Konglomerat von heterogenen Datenbanken. Oder: ein Haufen von anarchistischen Bits und Bytes. Die Lösung zu unserem Problem mittendrin. Wer suchet, der findet! Also, mit einer guten Suchmaschine kann man vieles finden. Nur eben nicht die Lösung gerade zu unserem Problem.

Warum findet eine Suchmaschine oft nicht das, was man sucht? Leider ist die Schwäche der Search Engines prinzip-bedingt. Suchmaschinen arbeiten auf Basis von Volltextsuche, sie können Sachverhalte nicht logisch erfassen. Es können zwar mehrere Stichwörter eingegeben werden, nach denen gesucht werden soll, diese werden aber nicht in Relation zueinander gesetzt. Zum Beispiel: Sie benötigen Informationen über das Leiden von Goethe und geben als Suchbegriffe „Leiden AND Goethe“ ein. Als Resultat werden Sie vermutlich viel über den jungen Werther und relativ wenig über Goethe selbst erfahren. Die Suchmaschine hat nicht verstanden, dass die beiden Begriffe in einen logischen Zusammenhang gesetzt werden müssen.

Kann man da nichts verbessern? Um den angesprochenen logischen Zusammenhang herzustellen, müsste man eine Art assoziatives Netzwerk aufbauen, das Abhängigkeiten zwischen den Begriffen abbildet. Dies könnte in etwa der Art der Speicherung von Wissen im menschlichen Gehirn entsprechen. Leider ist es noch nicht gelungen, diesen Ansatz in die Praxis umzusetzen, da zu viele komplexe Vorraussetzungen zu erfüllen sind. Es handelt sich also um ein Fernziel und daran wird sich so schnell nichts ändern.

Da bleibt also nur eins: die bestehenden Technologien weiter verbessern! Dass auch auf dem Gebiet der volltextsuchenden Maschinen noch Verbesserungen möglich sind, wissen wir seit Google. Neben den klassischen Suchmaschinen gibt es zwei weitere Typen: Meta-Suchmaschinen und Spezial-Suchmaschinen. Meta-Suchmaschinen geben Suchanfragen an mehrere „normale“ Suchmaschinen weiter und nutzen diese dabei ungefragt für ihre Zwecke aus. Solche Suchmaschinen sind dann nützlich, wenn man nach vergleichsweise seltenen Begriffen möglichst umfassend suchen will.

Ein anderes Paradigma verfolgen Spezial-Suchmaschinen. Sie spezialisieren sich auf Fachgebiete wie Medizin, Informatik oder Kunst. Der Autor dieses Artikels entwickelt als Geschäftsführer der Münchener eSymetric GmbH seit zwei Jahren die Presse-Suchmaschine Pressechef.de. Dabei handelt es sich um eine Spezial-Suchmaschine, die den Benutzern folgende Vorteile gegenüber klassischen Suchmaschinen bieten soll: viel höhere Aktualität, ausschließlich Fundstellen in qualifizierten Presse-Publikationen und gezieltes Suchen in Presse-Teilbereichen. Daneben gibt es bei Pressechef.de einige weitere interessante Features wie z.B. die 24-Stunden-Suche, das Such-Abo per Mail und den Presse-Katalog.

Es bleibt also weiter spannend auf dem Gebiet der Suchmaschinen. Kleine Suchmaschinen mit neuer Technologie treten gegen Branchenriesen an, die oft trotz hohem Kapitalaufwand ihren Mangel an Innovation nicht wettmachen können.

Bei Fragen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an:
Herr Henne
eSymetric GmbH
Lothstr. 5
80335 München
Tel. 089 121 08 394
Fax. 089 121 08 69
E-Mail: info@eSymetric.de
Web: www.eSymetric.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Tom Henne, verantwortlich.

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