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IFRS im Mittelstand

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Osteuropa übernimmt Vorreiterrolle


Bonn, 3. Mai 2007 – Der deutsche Mittelstand bleibt skeptisch. Zwar stehen seit Jahresbeginn spezielle internationale Rechnungslegungsvorschriften für kleine und mittlere Betriebe als Entwurf zur Verfügung, doch die meisten Unternehmer scheuen noch die Auseinandersetzung mit der Thematik. Die von 2.400 auf 250 Seiten abgespeckte Version „IFRS for SME“ (Small and Medium-sized Entities) findet in der breiten Wirtschaft nur wenig Anklang. „Das Regelwerk erscheint vielen Firmen in der praktischen Umsetzung noch zu aufwändig und kompliziert“, weiß DHPG-Wirtschaftsprüfer Burkhardt Müller.

Nur ausschließlich auf den heimischen Markt ausgerichtete Firmen können es sich leisten, sich der IFRS-Thematik auf Dauer zu verschließen. International aber werden sich die IFRS-Standards schnell durchsetzen und zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor mit hohem Imagewert werden. Gerade osteuropäische Firmen preschen voran und bilanzieren unabhängig von nationalen Vorgaben häufig nach IFRS. In Bulgarien müssen schon heute alle Unternehmen nach IFRS bilanzieren. Firmen sehen sich europaweit zunehmend ausländischen Geschäftspartnern gegenüber, für die IFRS eine Selbstverständlichkeit darstellen. Viele deutsche Mittelständler vertrauen noch darauf, dass sich das HGB durch das angekündigte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz an die IFRS annähert. Dieses Abwarten kann für heimische Firmen unter Umständen gefährlich sein. „International operierende Mittelständler sollten frühzeitig die Potenziale eines IFRS-Übergangs prüfen und einen firmenindividuellen Umstellungsfahrplan aufstellen“, rät Burkhardt Müller von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft DHPG.

Die wichtigsten Prüfpunkte für einen IFRS-Übergang

Der Rechnungslegungsstandard IFRS liegt jetzt auch in einer Version für kleine und mittlere Unternehmen vor. Welche Vor- und Nachteile abzuwägen sind, haben die Berater der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft DHPG (www.dhpg.de) zusammengestellt.

Gute Gründe für eine Umstellung:
- Leichterer Zugang zu internationalen Kapitalmärkten, in denen IFRS sich immer stärker durchsetzt
- Höhere Transparenz und Vergleichbarkeit für Kapitalgeber und damit vereinfachte Ratingverfahren und Unternehmensfinanzierungen
- Bessere internationale Vergleichbarkeit der Abschlüsse durch die Darstellung der reellen Wirtschaftslage eines Unternehmens
- Kapitalgesellschaften profitieren von einem höheren Eigenkapitalausweis

Wann Vorsicht geboten ist:
- Erheblicher Zeit- und Kostenaufwand bei Einführung und Umsetzung
- Zusatzaufwand durch zusätzlich erforderlichen handelsrechtlichen Jahresabschluss
- Bei Unklarheiten der Anwendung von „IFRS for SME“ Rückgriff auf die allgemeinen IFRS
- Personengesellschaften kann ein kompletter Eigenkapitalverlust drohen
- Ohne externen Dienstleister ist eine Einführung kaum möglich

Die allgemeinen IFRS für kapitalmarktorientierte Unternehmen der Europäischen Union gelten bereits seit Anfang 2005. Auch Mittelständler, die nicht am Kapitalmarkt vertreten sind, konnten nach diesen IFRS bilanzieren, tun dies bislang aber nur sehr zögerlich. Ob die jetzt veröffentlichten „IFRS for SME“ daran etwas ändern, scheint zur Zeit fraglich. Bis Ende September 2007 erwartet das „International Accounting Standards Board“ (IASB) Stellungnahmen. Die endgültigen Standards sollen Mitte 2008 veröffentlicht und anschließend in nationales Recht umgesetzt werden. Zur Begutachtung ist eine Zusammenfassung im Internet (www.iasb.org) abgelegt.

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